Fotos © Roman Novitzky
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Maria Eichwald: Von der Ballerina zur Pädagogin

Wer Maria Eichwald beim Unterrichten beobachtet, könnte meinen, sie hätte ihr Lebtag nichts anderes getan, so sachte und sorgsam geht sie mit ihren Schützlingen um. Doch dem ist nicht so. Man kennt Maria Eichwald eher als Ballerina. Viele Jahre über begeisterte sie als Erste Solistin ihr Publikum in München und später in Stuttgart. Seit kurzem arbeitet sie als Pädagogin an der John Cranko Schule und vermittelt ihr gesammeltes Wissen nachfolgenden Tänzergenerationen weiter. HARTMUT REGITZ hat sie zu Werdegang, Karriere und Berufsumstieg befragt.

© Charles Tandy

Sie führen einen deutschen Namen, aber Ihre Muttersprache ist…

Russisch. Zu meiner Zeit war Kasachstan noch ein Teil der Sowjetunion, Russisch galt als die verbindliche Hauptsprache.

Ihr Name lässt dennoch auf deutsche Vorfahren schließen.

So ist es. Meine Familie mütterlicherseits ist deutschstämmig, sie gehört zu der Gruppe der Kasachstandeutschen. Als Maria Sidorkina geboren, trage ich inzwischen ihren Namen.

Sie stammen aus Talgard, einer Kleinstadt in den Bergen. Natürlich fragt man sich da: Wie kommt eine Maria Eichwald zum Ballett? Ihre Mutter war keine Tänzerin…

© Roman Novitzky

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