Toula Limnaios "Jeux" © Giacomo Corvaia
DFY+Performance

Spiele in Zeit und Raum

Toula Limnaios sucht in „jeux“ nach Stabilität in einer unstabilen Welt

von Volkmar DRAEGER

Toula Limnaios, die zierliche frankophone Griechin mit dem Blick für tiefgründige choreografische Konstellationen, ist aus Berlins Tanzgeschehen nicht mehr fortzudenken. Mit ihrer cie. toula limnaios, 1996 in Brüssel gegründet, siedelte sie ein Jahr später in die deutsche Hauptstadt um, verfügt dort über die eigene Spielstätte HALLE und gehört inzwischen durch weltweite Gastspiele zu den interessantesten Innovatorinnen im zeitgenössischen Tanz. Hat sie sich bisweilen konkreterer Themen angenommen, so etwa nach literarischen Vorlagen, ist doch das Fabulieren mit Bewegung ihr Hauptanliegen. Auch ihr neues Stück tendiert in diese Richtung. Zwar hat sich Toula Limnaios für „jeux“, als Titel konsequent kleingeschrieben wie all ihre Produktionen, mit reichlich philosophischem Hintergrund gegürtet, von Platon über Nietzsche bis zu Henri Bergson – am Ende geht es jedoch im Tanz immer um: Tanz.

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