Lucas Erni (Désiré), Chiara Scarrone (Aurora) © Altin Kaftira
DFY+Performance

Dornröschen im Wirbeltakt

Das Ballett am Rhein bringt in der Vorweihnachtszeit ein opulentes, amüsantes „Dornröschen“ in Düsseldorf heraus.

Von Bettina Trouwborst

Die Zeiger des großen Weckers am Bühnenrand rücken endlich auf die Ziffer 100. Er klingelt! Und Dornröschen erhebt sich langsam von ihrem Lager. Die Prinzessin ist umgeben von ihren Eltern, den weisen Frauen und einem Nachbarsjungen. Er ist der Sohn der bösen Fee Carabosse, der sich auffällig für das schöne Kind interessiert. Vor 100 Jahren schon hat er an ihrem 15. Geburtstag einen schönen Pas de deux mit Aurora getanzt. In Bridget Breiners Neufassung des Klassikers mit dem Ballett am Rhein im Opernhaus Düsseldorf gibt es manche Überraschung: Dornröschen wird nicht wachgeküsst, denn mit dem Wachküssen ist es heute so eine Sache – das wäre ein Übergriff. Und Carabosse ist alleinerziehende Mutter.

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