Dunkle Legenden, neue Bilderwelten – „Dracula“ beim Staatsballett Karlsruhe
Mit Dracula bringt das Staatsballett Karlsruhe einen der großen Mythen der Literatur als abendfüllendes Handlungsballett auf die Bühne. In der Uraufführung des britischen Choreografen Kenneth Tindall entfaltet sich die Geschichte um die ikonische Figur zwischen Verführung, Abgrund und Unsterblichkeit in kraftvollen, bildstarken Szenen.
Getragen wird die Neuproduktion von einer eigens komponierten Partitur von Alexandra Harwood, die den atmosphärischen Kosmos dieser düsteren Erzählung musikalisch verdichtet. Klassische Erzähltradition verbindet sich mit zeitgenössischer Bewegungssprache – ein Spannungsfeld, in dem sich Emotion, Dramatik und psychologische Tiefe entfalten.
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Drei Handschriften, ein Abend – „Statements“ beim Staatsballett Karlsruhe
Mit Statements präsentiert das Staatsballett Karlsruhe einen dreiteiligen Ballettabend, der die Ausdruckskraft des zeitgenössischen Tanzes in unterschiedlichen choreografischen Perspektiven bündelt. Drei künstlerische Positionen treten in Dialog – eigenständig, kontrastreich und doch verbunden durch die Suche nach einer individuellen Bewegungssprache.
Erstmals in Karlsruhe ist ein Werk des bedeutenden Choreografen Jiří Kylián zu erleben: Sein ikonisches Petite Mort trifft auf Blind Dreams von Raimondo Rebeck sowie auf die eigens für die Compagnie geschaffene Neukreation Echoes in the Dark von Houston Thomas. Gemeinsam entfalten die Arbeiten ein vielschichtiges Panorama körperlicher Ausdrucksformen zwischen Präzision, Intimität und emotionaler Intensität.
Die Premiere findet am 6. Juni 2026 im Großen Haus des Badischen Staatstheaters statt.





