Probe mit Mario Gallizzi © Daniel Senzek
DFY+People

Demis Volpi über Pläne, Kreativität und die Psyche seines Ensembles

Theater ist eine Urform menschlicher Kommunikation

 

Herr Volpi, Ihr Neustart als Direktor beim Ballett am Rhein fiel mitten in die Pandemie. Konnten Sie irgendetwas von dem verwirklichen, was Sie sich für Ihre erste Spielzeit vorgenommen hatten? Oder kam alles ganz anders?

Es kam vieles anders. Ich habe sehr früh, schon im März letzten Jahres, zu meinem Team gesagt: Wir werden wahrscheinlich mit dieser Pandemie länger leben müssen. Lasst uns einen neuen Spielplan erstellen, der auch unter den Bedingungen eines Worst Case Scenario stattfinden kann. Das hieß damals Gruppen von sechs Tänzer*innen und ein Abstand von sechs Metern zwischen ihnen. Wir haben also für die erste Spielzeithälfte unter diesen Bedingungen einen Plan entworfen. Der Anspruch war, künstlerisch so dahinterzustehen, dass wir es mit oder ohne Virus durchziehen können.

„A First Date Episode 2“
© Bernhard Weis

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„A simple piece“ © Bettina Stoess