Fotos: Impressionen vom „Lion" in München. Geballte Girls-Power © Ute Fischbach-Kirchgraber
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Den Solisten gehört die Zukunft

Die Teilnehmerzahlen am Solo-Tanzen steigen kontinuierlich

Wenn man die Erfolgsnachrichten der Tanzverbände hört, so ist der Einbruch an Aktiven, den Corona hervorgerufen hatte, so gut wie ausgeglichen. Die German Open Championship in Stuttgart vermelden einen stattlichen Zuwachs. Doch natürlich trügt die Statistik. Wenn es genauso viele Starts gab wie vor Corona – dann sagt das nur etwas aus über die Anzahl der Starts, aber nicht die Anzahl der Tänzer. Vorher war ein Start ein Tanzpaar, also zwei Tänzer, nun ist es ein Solist, also nur ein Tänzer. Inzwischen machen die Solisten mehr als die Hälfte der Starts aus – und damit ist die Anzahl der Tänzer um mindestens ein Viertel gesunken. Eine solo tanzende Person, die startet, ist eben nur die Hälfte eines Paares, wie es früher auf dem Parkett stand. Solotanzen war ursprünglich gedacht als Hilfe für alle, die keine/n Tanzpartner/in gefunden haben. So ist es also auch in der allgemeinen Meinung nur „die Hälfte” wert.

Fotos: Impressionen vom „Lion” in München. Geballte Girls-Power © Ute Fischbach-Kirchgraber

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