{"id":60101,"date":"2025-05-20T06:20:34","date_gmt":"2025-05-20T06:20:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/?p=60101"},"modified":"2026-04-16T07:21:47","modified_gmt":"2026-04-16T07:21:47","slug":"juri-grigorowitsch-ist-gestorben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/juri-grigorowitsch-ist-gestorben\/","title":{"rendered":"Juri Grigorowitsch ist gestorben"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\">Angela REINHARDT<\/p>\n<p>Mit ihm geht eine \u00c4ra zu Ende: Im Alter von 98 Jahren ist der russische Choreograf und Ballettdirektor Juri Grigorowitsch gestern, am 19. Mai 2025 in Moskau gestorben. Ein Vierteljahrhundert lang leitete er das Bolschoi-Ballett, sein \u201eSpartacus\u201c wurde 1968 zum Signaturst\u00fcck des neuen, dynamischen und hochdramatischen Sowjet-Tanzes.<\/p>\n<p>Juri Nikolajewitsch Grigorowitsch (Yuri Grigorovich in englischer Schreibweise) wurde am 2. Januar 1927, zehn Jahre nach der Oktoberrevolution, in Leningrad geboren und studierte am Choreografischen Institut seiner Heimatstadt, er galt schon fr\u00fch als choreografisches Talent. Der gro\u00dfe P\u00e4dagoge Alexander Puschkin war dort einer seiner Lehrer. Von 1946 bis 1957 war Grigorowitsch T\u00e4nzer am Kirov-Ballett, er tanzte vor allem Charakterrollen und stieg bis zum Solisten auf. Choreografisch beeinflusst von Fjodor Lopuchow, schaffte er den entscheidenden Durchbruch 1957 mit seiner Neufassung des Prokofjew-Balletts \u201eDie steinerne Blume\u201c, das bei der Moskauer Urauff\u00fchrung noch durchgefallen war. Das St\u00fcck beruht auf M\u00e4rchen aus dem Ural, Grigorowitschs neue Fassung war eine Symbiose aus dem sowjetischen Dramballet oder Choreodrama, in dem die (sozialistische) Handlung durch eine Art dramatische Pantomime mit relativ wenigen Tanzelementen erz\u00e4hlt wurde, mit dem sinfonischen, also nicht direkt aus der Handlung geborenen Tanz, der eigentlich politisch nicht gew\u00fcnscht war. Grigorowitsch integrierte die Pantomime in den Tanz, lie\u00df wieder Spitzentanz, Folkloret\u00e4nze und m\u00e4rchenhafte Elemente zu, alles floss leichter und eleganter \u2013 das Werk wurde ein Wendepunkt im sowjetischen Ballett. Es folgte 1961 \u201eLegende von der Liebe\u201d. Von 1961 bis 1964 arbeitete er als Ballettmeister und Choreograf am Kirov, geriet aber in Streit mit Ballettdirektor Konstantin Sergejew und ging 1964 im Alter von 37 Jahren nach Moskau, wo er Chefchoreograf und als Nachfolger von Leonid Lawrowsky Ballettdirektor des Bolschoi-Balletts wurde.<\/p>\n<p>Dort schuf Grigorowitsch drei Jahrzehnte lang gro\u00dfe, abendf\u00fcllende Werke wie \u201eSpartacus\u201c (1968), \u201eIwan der Schreckliche\u201d (1975), \u201eAngara\u201c (1976) oder \u201eDas goldene Zeitalter\u201c (1982). Er inszenierte auch s\u00e4mtliche gro\u00dfe Klassiker bis hin zu \u201eRaymonda\u201c, \u201eLa Bayad\u00e8re\u201c oder \u201eLe Corsaire\u201c, zahlreiche seiner Versionen werden noch heute in Moskau und anderen Kompanien getanzt.<\/p>\n<p>Grigorowitsch war ein f\u00fcr seine Zeit k\u00fchner Choreograf, der dem tanzenden Mann endlich gro\u00dfe, virtuose Rollen gab, der wei\u00dfe Akte und das Corps de ballet in weiten Architekturen arrangieren konnte, der auf seine ganz eigene Art die herk\u00f6mmliche Pantomime durch einen kraftvollen, hochdramatischen und doch klassizistischen Tanz ersetzte. Seine Choreografie zeigt pr\u00e4gnante Linien und symphonische Breite, sie wirkt heute oft \u00fcberdramatisch. Obwohl er lange Zeit als einer der Protagonisten des Kalten Krieges in der Ballettwelt galt, wird sein choreografisches Werk heute gro\u00dfz\u00fcgiger beurteilt. So \u00e4hnelt sein linientreuer, kraftvoller Tanz sehr viel mehr der Neoklassik George Balanchines, als annehmen k\u00f6nnte. Grigorowitsch brachte die Sexualit\u00e4t ins keusche, klassizistische Ballett, etwa in sehr erotischen Szenen in \u201cSpartacus\u201d. Die Tourneen und Gastspiele des Bolschoi-Balletts in den 1960er Jahren mit diesem m\u00e4nnerlastigen, kriegerischen Werk revolutionierten das Ansehen des russischen Balletts im Westen.<\/p>\n<p>Als Direktor konnte er auch bestens mit den politischen Bedingungen der sowjetischen Kultur umgehen, obwohl er nie der kommunistischen Partei angeh\u00f6rte. Dennoch hatte auch er Probleme mit dem Kulturministerium, so wurde er etwa 1969 gezwungen, seinem \u201eSchwanensee\u201c ein Happy End zu verpassen, das er erst 30 Jahre sp\u00e4ter revidieren konnte. Am Bolschoi wuchs in den 1960er Jahren eine neue Generation von Solisten heran, zu dieser so genannten \u201eGrigorowitsch-Generation\u201d geh\u00f6rten neben Grigorowitschs Frau und Muse Natalia Bessmertnova (1941-2008) auch Ekaterina Maximova, Vladimir Vasiliev, Mikhail Lavrovsky und Maris Liepa. Eine weitere wichtige Ballerina in seiner Bolschoi-Zeit war Maya Plissetzkaja, die sich oft von ihm \u00fcbersehen f\u00fchlte. Grigorowitsch baute neben vielen anderen gro\u00dfen T\u00e4nzern auch Irek Mukhamedov zum Star auf.<\/p>\n<p>Nach zwei Jahrzehnten beherrschte Grigorowitsch das Bolschoi in einer Weise, die keine Weiterentwicklung mehr zulie\u00df. Hatte er anfangs noch die jungen sowjetischen Ballette neu und wesentlich aufregender choreografiert, konzentrierte er sich nach einigen Jahren auf die Neuinterpretation der Petipa-Klassiker. Zu Beginn der 1990er Jahre wuchsen sich die internen Querelen und Intrigen im Bolschoi zu einer offenen Revolte gegen Grigorowitsch aus, vor allem im Kampf der etablierten Solisten, die ihre Stellung gegen den jungen, aufstrebenden Nachwuchs verteidigten. Der wollte nach dem Zerfall der Sowjetunion endlich das Repertoire aus dem Westen kennen lernen, aber Grigorowitsch gab nicht nach. Es gab erbitterte K\u00e4mpfe zwischen den Traditionalisten und den moderner orientierten T\u00e4nzern. Grigorowitsch stand im Konflikt mit der Politik \u00fcber die Leitung der Kompanie und trat 1995 zur\u00fcck. Sein Nachfolger wurde Vladimir Vasiliev, in den n\u00e4chsten 20 Jahren hatte die traditionsreiche Kompanie dann insgesamt sechs Direktoren, die in relativ rascher Folge wechselten.<\/p>\n<p>Grigorowitsch gr\u00fcndete in Krasnodar eine neue Kompanie, die bald auch auf Tourneen in den Westen ging. Seit 2001 arbeitete er wieder als Choreograf und Ballettmeister am Bolschoi, wo er seit 2008 wieder festangestellter Choreograf wurde. Im Jahr 2017 wurde sein 90. Geburtstag mit einer zweiw\u00f6chigen Pr\u00e4sentation all seiner gro\u00dfen Ballette und einer Ausstellung gefeiert wurde.<\/p>\n<p>Juri Grigorowitsch starb nach Angaben der Webseite gazeta.ru an den Folgen einer Lungenentz\u00fcndung in einem Moskauer Krankenhaus. Mit ihm ist der letzte Vertreter des gro\u00dfen Ballettjahres 1927 gegangen, in dem neben den Choreografen Maurice B\u00e9jart (der einen Tag vor Grigorowitsch zur Welt kam) und John Cranko \u2013 beide waren genau wie ihr russischer Kollege gro\u00dfe F\u00f6rderer des M\u00e4nnertanzes \u2013 auch die Ballettkritiker Horst Koegler, John Percival, Noel Goodwin und Clive Barnes geboren wurden.<\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"\" data-start=\"0\" data-end=\"74\"><span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\"><strong data-start=\"0\" data-end=\"36\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Yuri Grigorovich Has Passed Away<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"\" data-start=\"76\" data-end=\"150\"><span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\"><em data-start=\"0\" data-end=\"24\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">A Legend Bids Farewell<\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"\" data-start=\"152\" data-end=\"228\"><span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">By Angela Reinhardt<\/span><\/p>\n<p class=\"\" data-start=\"230\" data-end=\"348\"><span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">With his passing, an era comes to a close: Russian choreographer and ballet director Yuri Grigorovich died yesterday, 19 May 2025, in Moscow at the age of 98.<\/span> <span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">For a quarter of a century, he led the Bolshoi Ballet, and his <em data-start=\"63\" data-end=\"74\">Spartacus<\/em> (1968) became the signature piece of a new, dynamic, and highly dramatic Soviet dance.<\/span><\/p>\n<p class=\"\" data-start=\"350\" data-end=\"708\"><span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">Yuri Nikolayevich Grigorovich was born on 2 January 1927 in Leningrad, ten years after the October Revolution, and studied at the Choreographic Institute of his hometown, where he was early recognised as a choreographic talent.<\/span> <span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">The great pedagogue Alexander Pushkin was among his teachers.<\/span> <span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">From 1946 to 1957, Grigorovich danced at the Kirov Ballet, primarily in character roles, rising to the rank of soloist.<\/span> <span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">Influenced choreographically by Fyodor Lopukhov, he achieved his breakthrough in 1957 with his new version of Prokofiev\u2019s ballet <em data-start=\"129\" data-end=\"147\">The Stone Flower<\/em>, which had previously failed at its Moscow premiere.<\/span> <span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">Based on Ural folk tales, Grigorovich\u2019s reinterpretation blended Soviet choreodrama\u2014where (socialist) narratives were conveyed through dramatic pantomime with relatively few dance elements\u2014with symphonic dance, which was not directly derived from the plot and was politically discouraged at the time.<\/span> <span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">He integrated pantomime into dance, reintroducing pointe work, folk dances, and fantastical elements, resulting in a lighter and more elegant flow\u2014the work marked a turning point in Soviet ballet.<\/span> <span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">This was followed in 1961 by <em data-start=\"29\" data-end=\"45\">Legend of Love<\/em>.<\/span> <span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">From 1961 to 1964, he worked as a ballet master and choreographer at the Kirov but fell out with ballet director Konstantin Sergeyev and, in 1964, at the age of 37, moved to Moscow, where he succeeded Leonid Lavrovsky as chief choreographer and ballet director of the Bolshoi Ballet.<\/span><\/p>\n<p class=\"\" data-start=\"710\" data-end=\"828\"><span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">There, over three decades, Grigorovich created grand, full-length works such as <em data-start=\"80\" data-end=\"91\">Spartacus<\/em> (1968), <em data-start=\"100\" data-end=\"119\">Ivan the Terrible<\/em> (1975), <em data-start=\"128\" data-end=\"136\">Angara<\/em> (1976), and <em data-start=\"149\" data-end=\"165\">The Golden Age<\/em> (1982).<\/span> <span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">He also staged all the major classics, including <em data-start=\"49\" data-end=\"59\">Raymonda<\/em>, <em data-start=\"61\" data-end=\"74\">La Bayad\u00e8re<\/em>, and <em data-start=\"80\" data-end=\"93\">Le Corsaire<\/em>, with many of his versions still performed today in Moscow and other companies.\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"\" data-start=\"830\" data-end=\"1108\"><span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">Grigorovich was a bold choreographer for his time, granting male dancers significant, virtuosic roles, arranging white acts and corps de ballet in expansive architectures, and replacing traditional pantomime with powerful, highly dramatic yet classicist dance in his unique style.<\/span> <span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">His choreography is marked by striking lines and symphonic breadth, often perceived today as overly dramatic.<\/span> <span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">Although long regarded as a Cold War protagonist in the ballet world, his choreographic work is now viewed more generously.<\/span> <span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">His robust, disciplined dance style bears a closer resemblance to George Balanchine\u2019s neoclassicism than previously assumed.<\/span> <span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">Grigorovich introduced sensuality into the chaste, classicist ballet, notably in the erotic scenes of <em data-start=\"102\" data-end=\"113\">Spartacus<\/em>.<\/span> <span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">The Bolshoi Ballet\u2019s tours and guest performances in the 1960s with this male-dominated, martial work revolutionised the perception of Soviet ballet abroad.<\/span><\/p>\n<p class=\"\" data-start=\"1110\" data-end=\"1228\"><span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">Grigorovich was married to the celebrated ballerina Natalia Bessmertnova, who died in 2008.<\/span> <span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">Together, they were a formidable force in the ballet world, shaping its course for decades.<\/span><\/p>\n<p class=\"\" data-start=\"1230\" data-end=\"1308\"><span class=\"relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out\">Yuri Grigorovich\u2019s legacy endures through his transformative contributions to ballet, blending dramatic storytelling with classical technique, and leaving an indelible mark on the art form.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angela REINHARDT Mit ihm geht eine \u00c4ra zu Ende: Im Alter von 98 Jahren ist der russische Choreograf und Ballettdirektor Juri Grigorowitsch gestern, am 19. 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