{"id":59717,"date":"2025-03-09T10:46:36","date_gmt":"2025-03-09T10:46:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/?p=59717"},"modified":"2026-04-16T07:21:49","modified_gmt":"2026-04-16T07:21:49","slug":"taenzernews-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/taenzernews-18\/","title":{"rendered":"T\u00e4nzernews #18"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Direktoren und Choreografen <\/strong><\/h3>\n<p>\u2022 Beim Royal Winnipeg Ballet wurde <strong>Christopher Stowell<\/strong> zum neuen Direktor ernannt. Der Amerikaner ist der Sohn von Kent Stowell und Francia Russell, die jahrzehntelang das Pacific Northwest Ballet in Seattle leiteten. Er wird im Juni 2025 Andr\u00e9 Lewis abl\u00f6sen, der das Royal Winnipeg Ballet seit 1996 leitet. Stowell tanzte als Principal Dancer beim San Francisco Ballet, leitete dann das Oregon Ballet Theatre, war internationaler Gastballettmeister und zuletzt stellvertretender Direktor beim National Ballet of Canada neben Karen Kain.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cbc.ca\/news\/canada\/manitoba\/royal-winnipeg-ballet-artistic-director-1.7440627\">Royal Winnipeg Ballet names Christopher Stowell as new artistic director | CBC News<\/a><\/p>\n<p>\u2022 Der schwedische Choreograf <strong>Pontus Lidberg<\/strong> \u00fcbernahm im Dezember die Direktion des Ballet de Nice in S\u00fcdfrankreich. Er folgt dem im Juni 2024 verstorbenen \u00c9ric Vu-An.<\/p>\n<p>\u2022 Seit Januar leitet die Choreografin <strong>Maud Le Pladec<\/strong> das Ballet de Lorraine im franz\u00f6sischen Nancy, sie l\u00f6ste Petter Jacobsson und Thomas Caley ab, die die zeitgen\u00f6ssische Kompanie seit 13 Jahren leiteten.<\/p>\n<p>\u2022 Der brititsche Choreograf <strong>David Dawson<\/strong> wurde Ende Februar zum neuen Resident Choreographer des National Ballet of Canada ernannt, anl\u00e4sslich der dortigen Premiere seines Balletts \u201eFour Seasons\u201c.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/national.ballet.ca\/media-room\/media-releases\/david-dawson-appointed-resident-choreographer\/\">David Dawson Appointed Resident Choreographer<\/a><\/p>\n<p><strong>\u2022 Lourdes Lopez<\/strong> hat ihren R\u00fcckzug als Direktorin des Miami City Ballet zum Ende dieser Spielzeit angek\u00fcndigt.<br \/>\n\u2022 Der amerikanische Choreograf <strong>Stephen Petronio<\/strong> l\u00f6st seine Kompanie mit Abschiedsvorstellungen im Juli beim Jacob\u2019s Pillow Dance Festival in den USA auf. der heute 68-j\u00e4hrige Petronio hatte die zeitgen\u00f6ssische Kompanie 1984 gegr\u00fcndet. Sein Erbe an Werken soll auf einer digitalen Plattform bewahrt werden.<\/p>\n<h3><strong>T\u00e4nzer<\/strong><\/h3>\n<p>\u2022 Beim Pariser Opernballett hat der Etoile <strong>Mathieu Ganio<\/strong> am 1. M\u00e4rz seine Karriere beendet, bereits im Oktober verabschiedete sich <strong>Laura Hecquet<\/strong>. <strong>Roxane Stojanov<\/strong> wurde zur Etoile-T\u00e4nzerin bef\u00f6rdert, <strong>Marine Ganio<\/strong> und <strong>Hohyun Kang<\/strong> zu Premi\u00e8res danseuses, <strong>Andr\u00e9a Sarri<\/strong> zum Premier Danseur.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.operadeparis.fr\/actualites\/adieux-a-la-scene-du-danseur-etoile-mathieu-ganio\">Adieux \u00e0 la sc\u00e8ne du Danseur \u00c9toile Mathieu\u00a0Ganio &#8211; Op\u00e9ra national de Paris<\/a><\/p>\n<p>\u2022 Beim English National Ballet hat <strong>Erina Takahashi<\/strong> als Lead Principal Dancer ihre Karriere beendet. Sie bleibt als Coach und Probenleiterin bei der Kompanie.<\/p>\n<p>\u2022 Beim New York City Ballet wurden <strong>Miriam Miller<\/strong> und <strong>Gilbert Bolden III<\/strong> zu neuen Principal Dancers ernannt. Die langj\u00e4hrige Erste Solistin <strong>Ashley Bouder<\/strong> verabschiedete sich nach 25 Jahren im Februar von der B\u00fchne, in einer Vorstellung von George Balanchines \u201eDer Feuervogel\u201c.<\/p>\n<p>\u2022 Beim Stuttgarter Ballett wurde der Halbsolist <strong>Martino Semenzato<\/strong> zum Solisten ernannt.<\/p>\n<h3><strong>Preise und Auszeichnungen <\/strong><\/h3>\n<p>\u2022 Beim Gastspiel des Stuttgarter Balletts in Japan wurde dem Choreografen und ehemaligen Hamburger Ballettintendanten <strong>John Neumeier<\/strong> der \u201eOrden der Aufgehenden Sonne, Goldene Strahlen mit Halsband\u201c \u00fcberreicht.<\/p>\n<p><strong>\u2022 Heide-Marie H\u00e4rtel<\/strong>, die k\u00fcnstlerische Leiterin des Deutschen Tanzfilminstituts in Bremen, erhielt Anfang M\u00e4rz vom Bremer B\u00fcrgermeister Andreas Bovenschulte das Verdienstkreuz am Bande \u00fcberreicht. Sie habe mehr als 35 Jahre Pionierarbeit geleistet und dabei bedeutende Impulse weit \u00fcber die Bremer Landesgrenzen gesetzt, hei\u00dft es in der Begr\u00fcndung.<\/p>\n<p>\u2022 Bei den Bayerischen Kunstf\u00f6rderpreisen erhielt <strong>Bianca Teixeira<\/strong>, ehemalige Solistin des Bayerischen Staatsballetts und heute Erste Solistin beim Semperoper-Ballett in Dresden, einen der Preise in der Kategorie \u201eDarstellende Kunst\u201c.<\/p>\n<p><strong>\u2022 Christian Bauch<\/strong>, Erster Solist des Semperoper-Balletts in Dresden, erhielt den Rudi-H\u00e4ussler-Preis 2024 der Stiftung Semperoper. Bauch wurde an der Palucca-Schule ausgebildet und tanzt seit 2014 beim Ballett der Semperoper.<\/p>\n<p>\u2022 In Augsburg ging der vom Verein Theaterfreunde Augsburg vergebene, mit 1.800 Euro dotierte Maureen-Denman-Preis in der Sparte Ballett an <strong>Lillian Heidenreich<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>\u2022 Nicola Biasutti<\/strong>, Ballettp\u00e4dagoge an der Stuttgarter John-Cranko-Schule, erhielt im Dezember im italienischen Udine den Giuliana-Penzi-Tanzpreis. Der Preis wird an T\u00e4nzer italienischer Herkunft verliehen, die sich durch ihre herausragenden Leistungen inner- und au\u00dferhalb Italiens einen Namen gemacht haben. Biasutti wurde in Udine geboren und arbeitet seit 2006 in Stuttgart.<\/p>\n<h3><strong>Archive<\/strong><\/h3>\n<p>\u2022 Das Archiv des britischen Choreografen und Royal-Ballet-Direktors <strong>Kenneth MacMillan<\/strong> \u00a0(1929-1992) wurde von seiner Witwe Lady MacMillan im November in London an die Royal Academy of Dance \u00fcbergeben. Es enth\u00e4lt pers\u00f6nliche, k\u00fcnstlerische und gesch\u00e4ftliche Unterlagen aus seiner gesamten Karriere, darunter Korrespondenzen mit Ballettkollegen und Freunden und Fotografien.<\/p>\n<p>\u2022 In Amsterdam hat <strong>Hans van Manen<\/strong> sein fotografisches Oeuvre, insgesamt 86 T\u00e4nzer- und Nacktfotografien, dem Rijksmuseum \u00fcbergeben. Der ber\u00fchmte Choreograf machte sich in den 1980er und 1990er Jahren auch als Fotograf einen Namen, er gab ein Buch mit seinen Bildern heraus und zeigte sie in mehreren Ausstellungen.<\/p>\n<p>\u2022 Die <strong>Frederick Ashton Foundation<\/strong> hat ihre Webseite \u00fcberarbeitet und vervollst\u00e4ndigt. Nun finden sich dort Informationen \u00fcber seine s\u00e4mtlichen Werke, \u00fcber die Rechteinhaber der St\u00fccke, ein Auff\u00fchrungskalender und zahlreiche weitere Informationen \u00fcber den Choreografen.\u00a0<a href=\"https:\/\/frederickashton.org.uk\/\">https:\/\/frederickashton.org.uk\/<\/a><\/p>\n<p><strong>RIP<\/strong><\/p>\n<p>\u2022 Die englische T\u00e4nzerin und Ballettmeisterin <strong>Andria Hall<\/strong> ist Anfang M\u00e4rz gestorben. Sie tanzte von 1974 bis 1991 beim London Festival Ballet, das zum English National Ballet wurde, dort war sie sp\u00e4ter auch Ballettmeisterin und stellvertretende Direktorin. Von 1991 bis 1997 arbeitete sie als Ballettmeisterin beim Ballett der Deutschen Oper Berlin, danach als Gastballettmeisterin und Coach bei mehreren internationalen Kompanien, darunter zuletzt sehr lange beim Stuttgarter Ballett.<\/p>\n<p>\u2022 Im Alter von 90 Jahren starb am 16. Dezember 2024 die einflussreiche amerikanische Ballettkritikerin <strong>Arlene Croce<\/strong>. Sie hatte gro\u00dfen Einfluss auf die \u00c4sthetik des amerikanischen Balletts und war bekannt daf\u00fcr, Choreografie aus Europa mit scharfen Worten zu verurteilen, von B\u00e9jart \u00fcber John Cranko bis zu Pina Bausch. Croces Kritiken erschienen in mehreren Sammlungen, u.a. 2000 in \u201eWriting in the Dark\u201c.<\/p>\n<p>\u2022 Die ber\u00fchmte d\u00e4nische Ballerina <strong>Kirsten Simone<\/strong>, lange Jahre Erste Solistin und Primaballerina des K\u00f6niglich D\u00e4nischen Balletts, starb am 19. Dezember in Kopenhagen im Alter von 90 Jahren. Simone studierte bei Vera Volkova und tanzte seit 1952 in der Kopenhagener Kompanie, sie geh\u00f6rte zur gro\u00dfen Generation von Erik Bruhn, Henning Kronstam oder Frank Schaufuss. Weltbekannt wurde sie 1966 durch den Disney-Fernsehfilm \u201eBallerina (The Copenhagen Ballet)\u201c. Nach ihrer klassischen Karriere galt sie als Meisterin der Pantomime in Bournonville-Balletten.<\/p>\n<p>\u2022 Der T\u00e4nzer und Choreograf <strong>Milko \u0160paremblek<\/strong>, Ballettmeister bei Maurice B\u00e9jarts Ballet du XXe Si\u00e8cle in Br\u00fcssel, Direktor des Metropolitan Opera Ballet in New York, des Gulbenkian Ballet in Lissabon, des Ballet de Lyon und des Kroatischen Nationalballetts in Zagreb, ist am 25. Februar im Alter von 96 Jahren in Zagreb gestorben. Der geborene Slowene schuf zahlreiche Choreografien, auch f\u00fcr Opern- und Operettenverfilmungen, wo er auch Regie f\u00fchrte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Direktoren und Choreografen \u2022 Beim Royal Winnipeg Ballet wurde Christopher Stowell zum neuen Direktor ernannt. Der Amerikaner ist der Sohn von Kent Stowell und Francia Russell, die jahrzehntelang das Pacific Northwest Ballet in Seattle leiteten. 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