{"id":59179,"date":"2024-11-17T10:32:58","date_gmt":"2024-11-17T10:32:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/?p=59179"},"modified":"2026-04-16T07:21:54","modified_gmt":"2026-04-16T07:21:54","slug":"dortmund-schattenakt-in-hollywood","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/dortmund-schattenakt-in-hollywood\/","title":{"rendered":"Dortmund: Schattenakt in Hollywood"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\">Horst VOLLMER<\/p>\n<p>Das \u201eK\u00f6nigreich der Schatten\u201c aus Petipas Ballett-Spektakel \u201eLa Bayad\u00e8re\u201c von 1877 &#8211; in Dortmund? Das ikonische St\u00fcck Ballettklassik, stilistisch anspruchsvoll, personell herausfordernd, hierzulande bislang nur bei den Staatsballetten in M\u00fcnchen und Berlin, beim Hamburger und Stuttgarter Ballett und in Dresden zu sehen (gewesen) \u2013 bei dem \u201emittelgro\u00dfen\u201c Dortmunder Ensemble? In der Tat: In Dortmund! Und mehr noch: In der Metropole des \u00f6stlichen Ruhrgebiets stellt man sich nicht nur der Herausforderung des \u201eSchatten\u201c-Akts, sondern bringt gar eine vollst\u00e4ndige \u201eLa Bayad\u00e8re\u201c \u2013 vier Akte, zwei Pausen, drei Stunden \u2013 auf die B\u00fchne.<\/p>\n<p>2024\/25 ist Xin Peng Wangs letzte Saison in Dortmund. Seit 2003 Direktor, seit 2020 Intendant des Balletts, hat er Dortmund eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte in Sachen Tanz beschert. An dieser Erfolgsgeschichte hat Tobias Ehinger, ausgebildeter T\u00e4nzer, der 2004, 25 Jahre alt, Ballettmanager unter Wang wurde, kr\u00e4ftig mitgeschrieben. Heute nun liegt man vermutlich nicht ganz falsch in der Annahme, dass es Ehinger, seit 2017 als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Direktor Leiter des Dortmunder Theaters, ein Anliegen war, seinem scheidenden Ballettchef einen Wunsch zu erf\u00fcllen: den Wunsch, eine eigene Version von \u201eLa Bayad\u00e8re\u201c zu schaffen.<\/p>\n<p>\u201eLa Bayad\u00e8re\u201c, wie Petipa sie in St. Petersburg hinterlassen hat und sie erg\u00e4nzt wurde durch Hinzuerfindungen und Umstellungen der Sachwalter seines Erbes, enth\u00e4lt manche choreographische Preziose \u2013 doch in Libretto, Handlung, Dramaturgie und Gestaltung auch manches, das uns heute zwar aus tanz-, theater- und kulturhistorischen Gr\u00fcnden interessiert, aber ansonsten kopfsch\u00fctteln macht. Die Geschichte des Originals f\u00fchrt in ein fantasiertes Alt-Indien, in dem eine \u201eeinfache\u201c Tempelt\u00e4nzerin und ihre hochgestellte Rivalin um denselben Mann konkurrieren, die eine die andere zu erdolchen versucht, um ihrerseits einem Mordanschlag durch Schlangenbiss zum Opfer zu fallen, w\u00e4hrend ein Priester unziemlichen erotischen Obsessionen nachgibt und eine Hochzeitsfeier im spektakul\u00e4ren Einsturz eines Tempels endet \u2013 und die Liebenden nur im Traum zueinanderfinden.<\/p>\n<p>Eine solche Geschichte, so nah dem damaligen Zeitgeschmack wie sie dem heutigen fern ist, l\u00e4sst sich eigentlich nur so oder so erz\u00e4hlen: Entweder in der Tradition des Originals \u2013 oder ganz anders. Im deutschsprachigen Raum wurde \u201eLa Bayad\u00e8re\u201c erstmals 1998 inszeniert, sage und schreibe 121 Jahre nach der Premiere im St. Petersburger Bolschoi-Theater (in dem das zaristische Ballett residierte, bevor es ins Marien-Theater umzog), und alle bisherigen Produktionen hier folgten dem Original, ob von Patrice Bart 1998 in M\u00fcnchen oder von Vladimir Malakhov 1999 in Wien (und sp\u00e4ter Berlin), ob von Natalia Makarova, die 2002 in Hamburg ihre Fassung von 1980 einstudierte, ob von Aaron Watkin 2008 in Dresden oder zuletzt 2018 von Alexei Ratmansky wiederum in Berlin. Xin Peng Wang in Dortmund ist nun der erste hierzulande, der die Geschichte \u201eganz anders\u201c erz\u00e4hlt. Obwohl: Ihm gelingt dabei das Kunstst\u00fcck, sie zugleich auch in der Tradition des Originals zu inszenieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-59182\" src=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ballett-Dortmund_LA-BAYADERE_Anna-Tsygankova_Giorgi-Potskhishvili_Foto-Leszek-Januszewski-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"1707\" height=\"2560\" srcset=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ballett-Dortmund_LA-BAYADERE_Anna-Tsygankova_Giorgi-Potskhishvili_Foto-Leszek-Januszewski-scaled.jpg 1707w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ballett-Dortmund_LA-BAYADERE_Anna-Tsygankova_Giorgi-Potskhishvili_Foto-Leszek-Januszewski-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ballett-Dortmund_LA-BAYADERE_Anna-Tsygankova_Giorgi-Potskhishvili_Foto-Leszek-Januszewski-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ballett-Dortmund_LA-BAYADERE_Anna-Tsygankova_Giorgi-Potskhishvili_Foto-Leszek-Januszewski-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ballett-Dortmund_LA-BAYADERE_Anna-Tsygankova_Giorgi-Potskhishvili_Foto-Leszek-Januszewski-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ballett-Dortmund_LA-BAYADERE_Anna-Tsygankova_Giorgi-Potskhishvili_Foto-Leszek-Januszewski-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ballett-Dortmund_LA-BAYADERE_Anna-Tsygankova_Giorgi-Potskhishvili_Foto-Leszek-Januszewski-300x450.jpg 300w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ballett-Dortmund_LA-BAYADERE_Anna-Tsygankova_Giorgi-Potskhishvili_Foto-Leszek-Januszewski-600x900.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1707px) 100vw, 1707px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Anna Tsygankova (Nikija )und Giorgi Potskhishvili (Solor) \u00a9\u00a0 Leszek Januszewski<\/p>\n<p>Wangs Kniff ist ein R\u00fcckgriff auf Hollywoods Stummfilmzeit. Gern w\u00fcsste man, ob er diesen Kniff wom\u00f6glich erdachte, als er in Kenneth Angers Skandalchronik \u201eHollywood Babylon\u201c schm\u00f6kerte, oder ob es die Berichte \u00fcber den Machtmissbrauch des Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein waren, in denen er Parallelen zur Geschichte in \u201eLa Bayad\u00e8re\u201c erkannte, die schlie\u00dflich auch eine Geschichte von Macht und Ohnmacht, Erotik und toxischer M\u00e4nnlichkeit ist. Jedenfalls soll in Wangs Fassung in Hollywoods Stummfilmjahren \u201eLa Bayad\u00e8re\u201c, das Ballett, gefilmt werden \u2013 und dann spiegeln sich die Rollen und Ereignisse des Balletts in den Personen, die das Ballett inszenieren, auff\u00fchren und filmen, sowie in deren Handlungen und Beziehungen untereinander.<\/p>\n<p>Wang \u00fcberblendet die Ebenen des Balletts, des Films und des Lebens der Ballett- und Filmleute \u2013 und das funktioniert erstaunlich gut. Ein Regisseur (pantomimisch ausladend dargestellt von Guillem Rojo i Gallego), zugleich Vater der Darstellerin der Gamzatti (Daria Suzi), wird eins mit Petipas Radscha. Der Brahmane des Originals wird zu einem Filmproduzenten (ebenfalls pantomimisch: Cyril Pierre), der den Filmstar in der Rolle der Nikija begehrt. In die Nikija-Darstellerin wiederum verliebt sich der Darsteller des Solor, den aber der Regisseur mit seiner Tochter zu verbandeln trachtet. Und so, wie Wang B\u00fchnenfiguren und \u201eechte\u201c Personen \u00fcberblendet, so \u00fcberblendet er Szenen des historischen Balletts mit Szenen am Filmset: Unter tanzenden Kameraleuten, Beleuchtern und Kabeltr\u00e4gern wechseln die Filmstars hin und her zwischen ihren \u201eBayad\u00e8re\u201c-Rollen und ihrem Leben au\u00dferhalb des Lichts der Filmscheinwerfer. Das erlaubt es Wang, einerseits die choreographischen Schmuckst\u00fccke der traditionellen \u201eLa Bayad\u00e8re\u201c, \u00e0 la Petipa kost\u00fcmiert und ausgestattet, und zugleich eine \u201emoderne\u201c Rahmenhandlung zu inszenieren, die unserem Heute n\u00e4her ist.<\/p>\n<p>Freilich: Wer heute Petipas komplette \u201eBayad\u00e8re\u201c auf die B\u00fchne bringt, tut es nicht archetypischer Gef\u00fchlswerte wegen, die dem Werk in noch immer publikumswirksamer Weise innewohnten (im Gegenteil: solche fehlen ihm nahezu ganz). Kern- und Angelpunkt einer vollst\u00e4ndigen Inszenierung des Klassikers ist heutzutage vielmehr der \u201eSchatten\u201c-Akt. Als \u201eLa Bayad\u00e8re\u201c ab 1958 diesseits des damaligen Eisernen Vorhangs nach und nach bekannt(er) wurde, verbl\u00fcfften und faszinierten Stil, Choreographie, Inszenierung und Musik des \u201eK\u00f6nigreichs der Schatten\u201c das Publikum \u2013 und tun es weiterhin so sehr, dass klassische Ensembles, die auf sich halten, denen die vieraktige \u201eBayad\u00e8re\u201c aber der M\u00fche nicht wert oder der M\u00fche zu viel erscheint, zumindest gelegentlich den \u201eSchatten\u201c-Akt auff\u00fchren (wie hierzulande zuletzt 2018 Stuttgart in Makarovas Einstudierung).<\/p>\n<p>In Petipas \u201eSchatten\u201c-Akt von 1877, \u201ewei\u00df\u201c und von allen Handlungselementen befreit, erkennen wir heute die Anf\u00e4nge dessen, was sp\u00e4ter als \u201eabstraktes\u201c Ballett zur Gattung wurde, sehen von der mit Mitteln der Einfachheit und Wiederholung \u201egebauten\u201c Eingangssequenz bis zum Ende des Divertissements Verbindungslinien zum Stil und zu den Tutti-Sequenzen in Balanchines klassischeren Choreographien f\u00fcr gro\u00dfe Ensembles, sehen und (in Minkus Musik) h\u00f6ren gar Minimal Dance und Minimal Music fast ein Jahrhundert vor ihrer Erfindung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-59181\" src=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ballett-Dortmund_LA-BAYADERE_Ensemble_Foto-Leszek-Januszewski-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" srcset=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ballett-Dortmund_LA-BAYADERE_Ensemble_Foto-Leszek-Januszewski-scaled.jpg 2560w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ballett-Dortmund_LA-BAYADERE_Ensemble_Foto-Leszek-Januszewski-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ballett-Dortmund_LA-BAYADERE_Ensemble_Foto-Leszek-Januszewski-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ballett-Dortmund_LA-BAYADERE_Ensemble_Foto-Leszek-Januszewski-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ballett-Dortmund_LA-BAYADERE_Ensemble_Foto-Leszek-Januszewski-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ballett-Dortmund_LA-BAYADERE_Ensemble_Foto-Leszek-Januszewski-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ballett-Dortmund_LA-BAYADERE_Ensemble_Foto-Leszek-Januszewski-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ensemble \u00a9\u00a0 Leszek Januszewski<\/p>\n<p>So sehr in Xin Peng Wangs eigener Version von \u201eLa Bayad\u00e8re\u201c das Eigene dominiert \u2013 der \u201eSchatten\u201c-Akt, dieses Juwel der Tanzgeschichte, ist auch bei ihm Kern- und Angelpunkt der Inszenierung \u2013 und in Dortmund stellt man sich der anspruchsvollen Aufgabe in h\u00f6chst achtbarer Weise. Nicht nur f\u00fcllen 24 Gruppen- und drei Solo-\u201eSchatten\u201c die B\u00fchne \u2013 sie zeigen sich auch den technischen und k\u00fcnstlerischen Herausforderungen gewachsen, in der langen Folge vielfach wiederholter, stets gleicher Arabesques pench\u00e9es zu Beginn ebenso wie in der erf\u00fcllten Vermittlung des klassisch-akademischen Stils Petipas.<\/p>\n<p>Das Theater Dortmund hat offensichtlich von langer Hand geplant, budgetiert und geprobt, um seinem Noch-Ballettdirektor den Wunsch einer \u201eLa Bayad\u00e8re\u201c-Inszenierung zu erf\u00fcllen. Es leistet sich J\u00e9r\u00f4me Kaplan f\u00fcr ein attraktives B\u00fchnenbild und insgesamt eine Ausstattung, die in einem Vergleich mit aufwendigeren \u201eBayad\u00e8re\u201c-Produktionen allemal einen Achtungserfolg erzielt. Es nutzt f\u00fcr den Petipa-Teil der Produktion die Petipa- und \u201eBayad\u00e8re\u201c-Erfahrungen, die seine Ballettmeister Cyril Pierre als Solist des Bayerischen Staatsballetts und Daria Sukhorukova ebendort und zuvor am Marien-Theater sammelten.<\/p>\n<p>Vor allem aber: Es tanzen nicht nur die 22 Mitglieder des Balletts Dortmund, sondern auch die sechs Damen und sechs Herren des (beim Ballett Dortmund angesiedelten) Juniorballetts Nordrhein-Westfalens sowie 13 G\u00e4ste (alles Damen) und eine Stipendiatin \u2013 und in den ersten Vorstellungen Anna Tsygankova und Giorgi Potskhishvili vom Niederl\u00e4ndischen Nationalballett in den f\u00fchrenden Rollen als Filmstars, die zugleich Nikija und Solor darstellen, sie technisch, stilistisch und mimisch stark, er ein Hingucker nicht nur, wenn er seine abenteuerlich hohen und weiten Spr\u00fcnge, seine atemberaubenden Drehungen in der Luft und verbl\u00fcffenden Landungen zeigt. Sie alle machen die Dortmunder \u201eLa Bayad\u00e8re\u201c zu einem respektablen Abschiedsgeschenk an Xin Peng Wang \u2013 und an das Publikum in Dortmund und weit dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Ballett Dortmund: \u201eLa Bayad\u00e8re\u201c, Choreographie: Xin Peng Wang, 2. und 3. Akt nach Marius Petipa, Musik: Leon Minkus. Premiere am 1. November 2024, Opernhaus Dortmund. Gesehene Vorstellung: 9. November 2024. Weitere Vorstellungen bis 19. Juni 2025.<\/p>\n<p>www.theaterdo.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Horst VOLLMER Das \u201eK\u00f6nigreich der Schatten\u201c aus Petipas Ballett-Spektakel \u201eLa Bayad\u00e8re\u201c von 1877 &#8211; in Dortmund? Das ikonische St\u00fcck Ballettklassik, stilistisch anspruchsvoll, personell herausfordernd, hierzulande bislang nur bei den Staatsballetten in M\u00fcnchen und Berlin, beim Hamburger und Stuttgarter Ballett und in Dresden zu sehen (gewesen) \u2013 bei dem \u201emittelgro\u00dfen\u201c Dortmunder Ensemble? In der Tat: In [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":59180,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[72],"tags":[],"class_list":["post-59179","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-performance"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59179","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59179"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59179\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59183,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59179\/revisions\/59183"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/59180"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59179"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59179"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59179"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}