{"id":58260,"date":"2024-05-06T12:23:05","date_gmt":"2024-05-06T12:23:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/?p=58260"},"modified":"2026-04-16T07:25:33","modified_gmt":"2026-04-16T07:25:33","slug":"wunschprojekt-maillot-lightfoot-und-leon-in-nuernberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wunschprojekt-maillot-lightfoot-und-leon-in-nuernberg\/","title":{"rendered":"Wunschprojekt: Maillot, Lightfoot und Le\u00f3n in N\u00fcrnberg"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Mit Maillot, Lightfoot und Le\u00f3n weiter im Repertoire!<\/strong><\/h3>\n<h3><strong>Das Staatstheater N\u00fcrnberg Ballett erntete Standing Ovations<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: right;\">Von Alexandra Karabelas<\/p>\n<p>Am Staatstheater N\u00fcrnberg verwirklichte Goyo Montero ein Wunschprojekt. Der seit sechzehn Jahren erfolgreiche Ballettchef f\u00fcgte dem Repertoire jetzt St\u00fccke von Jean-Christophe Maillot sowie Sol Le\u00f3n und Paul Lightfoot hinzu, die diese jeweils f\u00fcr ihre Ensembles, den Ballets de Monte-Carlo und dem Nederlands Dans Theatre, kreiert hatten: \u201eLes Noces\u201c von Igor Strawinsky und \u201eStop-Motion\u201c auf Kompositionen von Max Richter. F\u00fcr Montero und sein Team bildeten die Werke einen neuen Meilenstein in einer vielbeachteten und seit Jahren gepflegten internationalen Repertoire-Entwicklung f\u00fcr das N\u00fcrnberger Publikum. Dieses dankte am Samstagabend mit Standing Ovations. Die T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer hatten mit ihrem Elan, ihrer Pr\u00e4senz, ihrer Pr\u00e4zision und gro\u00dfen Seelentiefe beide Werke auf den Punkt gebracht.<\/p>\n<p><strong>Hohes Energielevel des N\u00fcrnberger Ensembles<\/strong><\/p>\n<p>Es war dabei elektrisierend zu sehen, wie einerseits Jean-Christophe Maillot mit Strawinskys Grenzen sprengender Komposition formal und inhaltlich umgegangen ist; andererseits auf welch hohem Energielevel das N\u00fcrnberger Ensemble Maillots choreografischer Neufassung aus dem Jahr 2022 Leben einhauchte. Denn geh\u00f6rt es zu den pr\u00e4genden Erfahrungen beim H\u00f6ren von \u201eLes Noces\u201c, dass Strawinskys Tanz-Kantate wegen ihrer instrumentalen Wildheit \u00fcberw\u00e4ltigen kann. Choreografie und Tanz m\u00fcssen sich dazu wie eigenst\u00e4ndige Gegengewichte verhalten, sonst werden sie von der Musik schlicht \u00fcberrannt: Rasseln, Trommeln, Glocken und Beckenschl\u00e4ge arbeiten die Archaik und Dramatik des Themas von \u201eLes Noces\u201c, eine traditionelle russische Hochzeit in einer Dorfgemeinschaft, heraus. Wie Maschinenkolben treiben dabei die Schlagwerke mit schnellen, kr\u00e4ftigen Rhythmen das unaufhaltsame Geschehen voran. Die Ges\u00e4nge der Solistinnen, Solisten und des Chores umschreiben dabei oft in hohen Tonlagen und steilen Wechseln zu B\u00e4ssen beschw\u00f6rend, frenetisch, fordernd und feiernd das kollektive rituelle Ereignis, das in vier Etappen alle Beteiligten ver\u00e4ndern wird: die junge Frau, die zur Braut wird, die Familie des Br\u00e4utigams, die sie aufnehmen wird, ihr Auszug aus ihrer Herkunftsfamilie sowie das Fest als Vorspiel zur Hochzeitsnacht, mit der die Mini-Oper endet.\u00a0 Als das Werk 1923, nach zehnj\u00e4hriger Entstehungsphase, im Pariser Th\u00e9\u00e2tre\u00a0de la Gaite-Lyrique zur Urauff\u00fchrung kam, getanzt von den legend\u00e4ren Ballet Russes in einem heute betrachteten b\u00e4uerlich-historischen Kost\u00fcmbild und unter Leitung von Impresario Sergej Diaghilew, bezeichnete es dieser als die sch\u00f6nste russische Arbeit, die das polyglotte Paris der 1920er Jahre seinerzeit zu sehen bek\u00e4me. F\u00fcr die Choreographie zeichnete damals Bronislawa Nijinska verantwortlich, die als einzige Frau jemals f\u00fcr die Ballets Russes choreografiert hatte.<\/p>\n<p><em>Fotos: \u00a9 Jes\u00fas Vallinas<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_58262\" aria-describedby=\"caption-attachment-58262\" style=\"width: 892px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-58262 size-full\" src=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X09715M1PzH-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"892\" height=\"638\" srcset=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X09715M1PzH-Kopie.jpg 892w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X09715M1PzH-Kopie-300x215.jpg 300w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X09715M1PzH-Kopie-768x549.jpg 768w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X09715M1PzH-Kopie-600x429.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 892px) 100vw, 892px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-58262\" class=\"wp-caption-text\">\u201eLes Noces\u201c, Ch. Jean-Christophe Maillot, (v.l.n.r.): Juliano Toscano, Luca Branca, Jaime Segura, Paloma Lassere, Stella Tozzi, Kade Cummings, Lisa van Cauwenbergh<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_58265\" aria-describedby=\"caption-attachment-58265\" style=\"width: 730px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-58265\" src=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X09786M1PTzH-730x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"730\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X09786M1PTzH-730x1024.jpg 730w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X09786M1PTzH-214x300.jpg 214w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X09786M1PTzH-768x1077.jpg 768w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X09786M1PTzH-1095x1536.jpg 1095w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X09786M1PTzH-1460x2048.jpg 1460w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X09786M1PTzH-300x421.jpg 300w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X09786M1PTzH-600x842.jpg 600w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X09786M1PTzH-scaled.jpg 1825w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-58265\" class=\"wp-caption-text\">Lisa van Cauwenbergh, Luca Branca in \u201eLes Noces\u201c, Ch. Jean-Christophe Maillot<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit der Rustikalit\u00e4t und dem Pathos der choreografischen Urfassung k\u00f6nnte die heutige westliche Kunst- und Kulturwelt mittlerweile wenig anfangen. Dennoch kann Maillots bewundernswerte k\u00fcnstlerische Arbeit an \u201eLes Noces\u201c, die er erstmals 2003 in seiner eigenen Fassung herausbrachte, trotz seiner schn\u00f6rkellosen und stilvollen, ungemein zeitlos \u00e4sthetischen Umformung auch als tiefe Verbeugung vor Nijinskas Formensprache gelesen werden, wenn man sich seinen ebenso raffinierten Umgang mit rasch aufgebauten und wieder aufgel\u00f6sten Symmetrien, Asymmetrien und Richtungswechseln der Paare und Gruppen im Raum, den Einsatz zahlreicher kraftvoller Spr\u00fcnge sowie Attit\u00fcden und Arabesken nochmals vor Augen f\u00fchrt, die mit jugendlicher \u00dcberschwenglichkeit und dabei bestechender Klarheit auf der B\u00fchne gelebt werden.\u00a0 Dabei dominiert vor allem zu Beginn von Maillots neoklassisch gepr\u00e4gter Choreografie der Wille, die Musik durch den Tanz sichtbar zu machen.<\/p>\n<p>Mit gefesselter Aufmerksamkeit verfolgte man so in N\u00fcrnberg, wie tats\u00e4chlich Moment f\u00fcr Moment die gesehene Bewegung im Dialog mit den musikalischen Ereignis ist und diese spiegelt, so, wie es beispielsweise in ganz anderer Art immer wieder herausragend dem 2004 verstorbenen Uwe Scholz gelungen war. Sp\u00e4ter verdichten sich die narrativen Elemente. Die seelische und psychologische Komplexit\u00e4t der anstehenden Ver\u00e4nderungen wird durch einen kontrastreichen Umgang mit dem neoklassischen Vokabular und einer erz\u00e4hlerischen Ausrichtung der Choreografie bildhaft greifbar. Im Zentrum stehen dabei Lisa Van Cauwenbergh als Braut und Luca Branca als Br\u00e4utigam, deren Jugendlichkeit das bevorstehende Ritual der Eheschlie\u00dfung \u00fcberm\u00e4chtig werden l\u00e4sst. Zum Kunstwerk wird Maillots Inszenierung schlie\u00dflich durch seine Ausstattung. Streng in schwarz, wei\u00df und grau gehalten, tragen alle T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer streng geschnittene Hosenanz\u00fcge oder Hemd und Hose. Der Raum wird durch meterhohe offene W\u00e4nde in denselben Farben gehalten, die jeweils an den Seiten wie eine Welle geschnitten sind. Sp\u00e4ter werden sie zu einem schlichten viereckigen Raum zusammengeschoben. Danach wird ein Formelement &#8211; ein langer Tisch, der zuvor als flexible Festtafel diente, die hin- und hergeschoben und besprungen wurde &#8211; mittig hoch aufgestellt. Es schlie\u00dft wie das fehlende Element den Raum, w\u00e4hrend sich das Paar auf ihm einander hingibt, so wie es beispielsweise die amerikanische K\u00fcnstlerin Nan Hoover in ihren Arbeiten Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre oft \u00e4hnlich herausgearbeitet hat. Vergleicht man Maillots Inszenierung nun beispielsweise kurz mit jener, die Pontus Lidberg 2019 an der Pariser Oper herausbrachte und die die \u00c4sthetik der urbanen Gegenwart gelungen zitiert hatte, mit all ihren Hoffnungen und Br\u00fcchen, f\u00e4llt die abstrakte und klare Sch\u00f6nheit dieser N\u00fcrnberger Fassung noch mehr ins Auge.<\/p>\n<p><strong>Tanz in traumwandlerischer, \u00fcberirdischer Sch\u00f6nheit\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>\u201eStop-Motion\u201c von S\u00f3l Le\u00f3n liest sich im Anschluss wie eine wundersame Fortsetzung der Geschichte des Paares in einer anderen Dimension. St\u00fcckbegr\u00fcndendes Element ist eine Videoprojektion eines Dreiviertelportraits in 3D-Optik in bet\u00f6renden Schwarz-, Wei\u00df- und Graut\u00f6nen einer jungen Frau, die anderen Zeiten entstammen k\u00f6nnte. In unendlich langsamen Bewegungen ver\u00e4ndert es sich, dreht sich zum R\u00fccken, dann wieder nach vorne, zur Seite. Geheimnisvoll und verschlossen schaut sie das Publikum an. Sp\u00e4ter rinnt ihr eine Tr\u00e4ne die Wange hinunter. Es tut dabei nichts zur Sache, dass es sich um die Tochter des Choreografen-Paares handelt. Ebenso wenig ist interpretationsentscheidend, welche Umw\u00e4lzungen Le\u00f3n und Lightfoot 2014, als sie \u201eStop-Motion\u201c herausbrachten und das sie bislang kaum einer anderen Kompagnie als der eigenen anvertrauten, zu bew\u00e4ltigen hatten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_58266\" aria-describedby=\"caption-attachment-58266\" style=\"width: 730px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-58266 size-large\" src=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X01787M1TzPV-730x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"730\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X01787M1TzPV-730x1024.jpg 730w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X01787M1TzPV-214x300.jpg 214w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X01787M1TzPV-768x1077.jpg 768w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X01787M1TzPV-1095x1536.jpg 1095w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X01787M1TzPV-1460x2048.jpg 1460w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X01787M1TzPV-300x421.jpg 300w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X01787M1TzPV-600x842.jpg 600w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/A9X01787M1TzPV-scaled.jpg 1825w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-58266\" class=\"wp-caption-text\">Alisa Uzunova in \u201eStop-Motion\u201c, Ch. Sol Le\u00f3n &amp; Paul Lightfoot<\/figcaption><\/figure>\n<p>Denn das Werk, das raffiniert mit den Formen von Zeit und Raum spielt und diese durch eine gleichzeitige Repr\u00e4sentanz in der Inszenierung aufl\u00f6st, l\u00f6st sich von den Intentionen und stillen Inhalten seiner Sch\u00f6pfer ab und erz\u00e4hlt stattdessen in traumwandlerischer, \u00fcberirdischer Sch\u00f6nheit von etwas ebenso \u00dcberw\u00e4ltigendem wie \u201eLes Noces\u201c, n\u00e4mlich von Verg\u00e4nglichkeit. Es schlie\u00dft in Bildern, die von der hypnotischen und oft repetitiven Musik von Max Richter getragen werden und die einem wegen ihrer nicht endenden Sch\u00f6nheit fast die Sinne und den Verstand rauben, an die Melancholie von NDT-Begr\u00fcnder Jir\u00ed Kli\u00e1n an und \u00fcberzeugt in erz\u00e4hlerischer Hinsicht als Vexierspiel. Ist das, was die Paare auf der B\u00fchne tanzen, alles Erinnerung und Fantasie des jungen M\u00e4dchens? Oder leben sie f\u00fcr sie? Verteidigen sie gar ihre Existenz im Jetzt? Oder findet am Ende alles, was wir leben, im Erinnerungs- und Ged\u00e4chtnisraum jener statt, die nicht mehr hier sind, die vorausgehen oder auch voraussehen? Immer wieder findet die komplexe und in sich raffiniert verwobene Choreografie zu Bewegungsformen, die die T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer wie Kraniche als Boten anderer Welten erscheinen lassen. Sand und Staub als Zeichen der Erde und des Vergehens aller Materie auf den schwitzenden K\u00f6rpern verdichtet das Bild bis an die Grenzen gehenden Tanzen als Widerstand gegen alles Vergehen.\u00a0 Am Ende, wie so oft bei einem St\u00fcck, das urspr\u00fcnglich f\u00fcr das Nederlands Dans Theaters geschaffen worden war, heben sich die Seitenvorh\u00e4nge, die Scheinwerfer fahren runter, das Theater zeigt sein Skelett. \u00dcbrig bleibt das eine Paar, das weiter tanzt. Ein starkes Bild des Versprechens. Gro\u00dfartig!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Maillot, Lightfoot und Le\u00f3n weiter im Repertoire! Das Staatstheater N\u00fcrnberg Ballett erntete Standing Ovations Von Alexandra Karabelas Am Staatstheater N\u00fcrnberg verwirklichte Goyo Montero ein Wunschprojekt. 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