{"id":57259,"date":"2023-10-17T13:29:21","date_gmt":"2023-10-17T13:29:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/?p=57259"},"modified":"2023-10-17T13:29:21","modified_gmt":"2023-10-17T13:29:21","slug":"das-zweite-neumeier-festival-in-baden-baden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/das-zweite-neumeier-festival-in-baden-baden\/","title":{"rendered":"Das zweite Neumeier-Festival in Baden-Baden"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\">von Angela Reinhardt<\/p>\n<p>Nach der Abwesenheit des Mariinsky-Balletts, das seit \u00fcber 20 Jahren mit zwei, drei Klassikern und einer Gala ein allj\u00e4hrlich geliebter Weihnachtsgast im Festspielhaus war, w\u00e4chst sich nun dort \u201eThe World of John Neumeier\u201c zu einem gro\u00dfen, herbstlichen Ballettfestival aus. Der frischgebackene Impresario aus Hamburg n\u00fctzt dabei zunehmend die Tatsache aus, dass es in Baden-Baden au\u00dfer dem Festspielhaus mit seiner riesigen B\u00fchne auch zahlreiche kleinere Spielst\u00e4tten gibt, darunter das h\u00fcbsche Theater am Goetheplatz, diverse S\u00e4le im Kurhaus oder das Burda-Museum. Sogar in der Kurmuschel wurde in diesem Jahr getanzt, Ballettmeister Raymond Hilbert gab einen Workshop f\u00fcr Laien und Passanten, das Bundesjugendballett erarbeitete ein Projekt mit Sch\u00fclern und Senioren. Und fast \u00fcberall ist Neumeier vor Ort dabei, der sein Festival bis ins Jahr 2030 kuratieren will; f\u00fcrs n\u00e4chste Jahr ist bereits das Joffrey Ballet aus Chicago zu einem amerikanischen Schwerpunkt eingeladen.<\/p>\n<p>Ins Festspielhaus brachte der Ballettintendant neben \u201eDornr\u00f6schen\u201c sein j\u00fcngstes Werk \u201eDona Nobis Pacem\u201c mit, ein seltsam stockendes, suchendes St\u00fcck zu Johann Sebastian Bachs h-moll-Messe. Im Zentrum steht mit dem einsamen Reisenden ein hinreichend bekannter Protagonist des Choreografen. Bachs Partitur ist \u00e4hnlich wie die fr\u00fchen Ballettmusiken der russischen Klassik in einzelnen Nummern komponiert, was Neumeier zu oft in ein episodenhaftes Skizzieren einzelner Szenen \u00fcbertr\u00e4gt, in ein st\u00e4ndiges Neu-Anfangen. Obwohl viele Chiffren und Personen dann doch wiederkehren, will kein gro\u00dfer Bogen entstehen, und ein Choreograf kurzer, in sich geschlossener Vignetten ist Neumeier eher nicht, so wie etwa Jerome Robbins oder Martin Schl\u00e4pfer, die aus einzelnen Mosaikteilen ein hellsichtiges Ganzes zaubern. Statt roter F\u00e4den ziehen sich hier seidene F\u00e4den durch, deren Enden man nicht verkn\u00fcpfen kann, und dennoch brodelt st\u00e4ndig eine Bedeutung unter der Oberfl\u00e4che. Auch das B\u00fchnenbild ver\u00e4ndert sich st\u00e4ndig, von kriegsbesch\u00e4digtem Beton zu Gold, mit Durchsichten und Erinnerungsr\u00e4umen. Vielleicht w\u00e4re es weniger peinvoll gewesen, statt dem auf Stein gebrannten Schatten eines von der Hiroshima-Bombe verbrannten Opfers lieber den Menschen tanzen zu lassen, der er vorher war? Und wer sind die Wesen in den langen Druiden-Kleidern, warum l\u00e4sst Neumeier die gesamte Kompanie zum \u201eOsanna in excelsis\u201c joggen? So wie sich die Hauptfigur, der fast autistisch in sich gekehrte Aleix Mart\u00ednez, am Schluss unter Hinterlassung einer Lichtspur und vieler offener Fragen verabschiedet, muss man sich fast fragen, ob er der Erl\u00f6ser war.<\/p>\n<figure id=\"attachment_57261\" aria-describedby=\"caption-attachment-57261\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-57261 size-full\" src=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Dornroeschen_-HamburgBallett_c-Kiran-West-6.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Dornroeschen_-HamburgBallett_c-Kiran-West-6.png 1024w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Dornroeschen_-HamburgBallett_c-Kiran-West-6-300x200.png 300w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Dornroeschen_-HamburgBallett_c-Kiran-West-6-768x512.png 768w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Dornroeschen_-HamburgBallett_c-Kiran-West-6-600x400.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-57261\" class=\"wp-caption-text\">Alexander Trusch und Ida Praetorius in Dornr\u00f6schen, Hamburg Ballett \u00a9 Kiran West<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Mariinsky-\u201cDornr\u00f6schen\u201c war zuletzt 2019 in Baden-Baden zu Gast, aber in puncto Ausstattung schl\u00e4gt Hamburg die Russen um L\u00e4ngen: J\u00fcrgen Roses Blumen- und Dornenhecken sind so dicht wie wundersch\u00f6n, die Kost\u00fcme weitaus prachtvoller als die Tourneeausstattung der Petersburger, die Farbpalette ungleich sch\u00f6ner und geschmackvoller. Neumeier hat in seiner Fassung gerade gen\u00fcgend Petipa behalten, um noch als klassische Version durchzugehen. Seine Mischung aus einem heutigen Prinzen und der alten M\u00e4rchenwelt macht durchweg Sinn, aber vielleicht gibt es doch zu viele Schichten der Entfernung vom Original. Warum sind zum Beispiel die Prolog-Feen hier ein \u201eSternenballett\u201c, tragen andere Namen und bringen, obwohl sie die tradierten Schritte tanzen, keine Geschenke f\u00fcr die neugeborene Prinzessin? Dass die Fliederfee dabei ausgerechnet den Namen Aurora tr\u00e4gt, hilft nicht unbedingt beim Verst\u00e4ndnis, die Teilung der Rolle in \u201eDie Rose\u201c und die Divertissement-T\u00e4nzerin raubt der Kraft des Guten ihre m\u00e4rchenhafte Wirkung. Genau auf den Erweckenskuss des Prinzen f\u00fcgt Neumeier im dritten Akt das lange Violinsolo ein, das in der Urauff\u00fchrung gestrichen war, wodurch das \u201eM\u00e4dchen\u201c, wie Dornr\u00f6schen hier hei\u00dft, ganz langsam und erst einmal ziemlich verunsichert erwachen kann, bevor das Happy End kommt. Alina Cojocaru, die zweimal in der Titelrolle gastierte, tanzte leicht und technisch noch immer wunderbar, mit kurzen, aber topsicheren Balancen im Rosenadagio. Im Schluss-Pas-de-deux strahlte sie ein genuines Gl\u00fcck aus und zeigte den feinen Unterschied zur letzten Mariinsky-Aurora in Baden-Baden: Olesia Novikova, derzeit wahrscheinlich die sublimste der Mariinsky-Solistinnen, war eine Ballerina, die Petipa in Reinheit zelebriert, Cojocaru dagegen zeigt ein strahlendes M\u00e4dchen, das sein Gl\u00fcck gefunden hat. Alexander Trusch, ihr Prinz, gl\u00e4nzte mit astreinen Spr\u00fcngen und sicheren Hebungen, als Danseur Noble aber geht er mit seiner robusten \u00c4sthetik nie durch und passt eigentlich nicht zur zarten Cojocaru. Christopher Evans wertete die Rolle des Zeremonienmeisters Catalabutte mit Witz und Eleganz zum Hoftanzmeister auf, bei der t\u00e4nzerischen Qualit\u00e4t der Halbsolisten und des Corps de ballet belegt Hamburg im Vergleich der gro\u00dfen deutschen Kompanien derzeit nicht unbedingt einen vorderen Platz.<\/p>\n<figure id=\"attachment_57262\" aria-describedby=\"caption-attachment-57262\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-57262 size-large\" src=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kammerballetten_Tom-McKenzie_DSC0889-1024x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kammerballetten_Tom-McKenzie_DSC0889-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kammerballetten_Tom-McKenzie_DSC0889-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kammerballetten_Tom-McKenzie_DSC0889-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kammerballetten_Tom-McKenzie_DSC0889-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kammerballetten_Tom-McKenzie_DSC0889-380x380.jpg 380w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kammerballetten_Tom-McKenzie_DSC0889-600x600.jpg 600w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kammerballetten_Tom-McKenzie_DSC0889-100x100.jpg 100w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kammerballetten_Tom-McKenzie_DSC0889.jpg 1864w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-57262\" class=\"wp-caption-text\">&#8220;Selvportr\u00e6t&#8221; von Paul Lightfoot mit Maria Kochetkova und Sebastian Haynes, Kammerballetten \u00a9 Tom McKenzie<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zwei ganz unterschiedliche St\u00fccke zeigte das Bundesjugendballett im B\u00e9nazet-Saal im Kurhaus, beide begleitet von Livemusik, worauf Neumeier im gesamten Festival gr\u00f6\u00dften Wert legte. \u201eDer B\u00fcrger als Edelmann\u201c wird zur gleichnamigen Suite von Richard Strauss getanzt, neu arrangiert f\u00fcr 12 Instrumentalisten der Neuen Jungen Norddeutschen Philharmonie (bei der Urauff\u00fchrung vor einem Jahr war das Bundesjugendorchester beteiligt). Neumeier choreografierte ein konzertantes, freundlich-verspieltes St\u00fcck f\u00fcr die acht jungen T\u00e4nzer des BJB, verst\u00e4rkt wurden sie durch zwei Ehemalige, die inzwischen in der Hauptkompanie tanzen. Jo\u00e3o Vitor Santana war dabei eine Art Joker, der durch die Paare wirbelte, die abstrakte Trikots und Hosen trugen. Der Choreograf forderte die jungen T\u00e4nzer immer wieder mit schwierigen Hebungen, gro\u00dfen Schw\u00fcngen etwa \u00fcber die Schultern der Herren. V\u00f6llig anders fiel die zweite H\u00e4lfte aus, das \u201eBJB Songbook\u201c tr\u00e4gt den Untertitel \u201eWhat we call growing up\u201c und kreist mit nachdenklichem Folk, Pop sowie selbstgeschriebenen Texten um Themen wie Diversity, Gay Liberation und den Klimawandel \u2013 darum, \u201ewas Mensch sein hei\u00dft\u201c, wie es eine der T\u00e4nzerinnen am Anfang formulierte. Gegen\u00fcber der eher formbewussten Klassik aus dem ersten St\u00fcck standen die K\u00fcnstler hier pl\u00f6tzlich als authentische Pers\u00f6nlichkeiten mit all der Kraft ihrer Jugend auf der B\u00fchne, auch wenn nicht alle Choreografien von weltbewegender Qualit\u00e4t waren (sie stammen von Ricardo Urbina, Marc Jubete, Sasha Riva, Sara Ezzell, Greg Blackmon, Raymond Hilbert, Kevin Haigen und den T\u00e4nzern). Manche der fast durchweg gesellschaftspolitischen Songs inspirierten zu aggressiver Bewegung, andere zu Trauer und langen Zwischentexten. Dass daf\u00fcr noch einmal zehn neue Musiker auf die B\u00fchne kamen, darunter Jazzs\u00e4nger mit tollen Stimmen, mutete schon fast wie Luxus an \u2013 und dass unter den Songs Carole Kings \u201eYou make me feel like a natural woman\u201c war, riss kurz und schmerzhaft die Wunde auf, die William Forsythe mit der Tilgung seiner \u201eLove Songs\u201c aus dem Repertoire hinterlassen hat.<\/p>\n<figure id=\"attachment_57263\" aria-describedby=\"caption-attachment-57263\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-57263 size-large\" src=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/JohnNeumeier_BenediktStampa_PR-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/JohnNeumeier_BenediktStampa_PR-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/JohnNeumeier_BenediktStampa_PR-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/JohnNeumeier_BenediktStampa_PR-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/JohnNeumeier_BenediktStampa_PR-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/JohnNeumeier_BenediktStampa_PR-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/JohnNeumeier_BenediktStampa_PR-600x450.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-57263\" class=\"wp-caption-text\">John Neumeier und Benedikt Stampa, der Intendant des Festspielhauses, unterschreiben den Vertrag \u00fcber die n\u00e4chsten Jahre<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ins Baden-Badener Stadttheater, ein pl\u00fcschrotes Kleinod, hatte Neumeier die junge d\u00e4nische Kompanie Kammerballetten eingeladen, die nicht von einem Choreografen, sondern einem Kammermusiktrio gegr\u00fcndet wurde. Die Musiker sind die einzige Konstante, T\u00e4nzer und Choreografen variieren, gezeigt werden bisher ausschlie\u00dflich Urauff\u00fchrungen. Der Leiter Alexander McKenzie (Klavier) sowie seine Mitstreiter Niklas Walentin (Violine) und Jacop La Cour (Cello) setzen auf Live-Musik vom Feinsten, von Schubert, Faur\u00e9, Debussy, Ravel oder auch McKenzie selbst. Sie wird von den exquisiten Instrumentalisten direkt neben den T\u00e4nzern auf der B\u00fchne gespielt, was im Rahmen einer so kleinen B\u00fchne tats\u00e4chlich eine sehr intime, manchmal fast verschworene, geheimnisvolle Stimmung erzeugt; oft genug wurde etwa der Pianist mit ins St\u00fcck einbezogen. Einige der f\u00fcnf kurzen Werke waren sehr modern, Ella Rothschilds Tanztheater-Kampfduo \u201eUnpair\u201c zum Beispiel, in dem Maria Kochetkova und Sebastian Kloborg mit grausamer und zuweilen lautstarker Absurdit\u00e4t die Riten des Auseinanderlebens vollzogen. Der Pas de deux von Juliano Nu\u00f1es blieb eher abstrakt, w\u00e4hrend \u201eMary\u201c, ein inniges Duo f\u00fcr zwei Frauen von Laura Arend, die zarte Sinnlichkeit einer viktorianischen Liebesgeschichte verstr\u00f6mte. Choreografisch und vor allem dramaturgisch originell war Kloborgs Frauenduo \u201eIn bright gloom\u201c, das mit einer Art Finitus interruptus endete, in Chaos endete, und dann nochmal mehrmals endete. H\u00f6hepunkt des Abends war zweifellos \u201eSelvportr\u00e6t\u201c von Paul Lightfoot, eine mystische Dreierkonstellation mit der todbringend wandelnden Kochetkova im Reifrock zwischen zwei M\u00e4nnern. Zur perlend-traurigen Minimal Music von Alexander McKenzie war es pl\u00f6tzlich wieder da, dieses hochmusikalische, elegante Flie\u00dfen aller Bewegungen, das jahrzehntelang die \u00c4sthetik des NDT definierte und das dort unter Emily Molnar tendenziell verschwindet. Kammerballetten sind mit ihrer superben musikalischen Qualit\u00e4t und den gleichsam unter der Lupe vergr\u00f6\u00dferten Choreografien eine interessante Neuerung unter den Tourneekompanien \u2013 wie sch\u00f6n, dass John Neumeier sein Festival nutzt, auf solche Geheimtipps aufmerksam zu machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Angela Reinhardt Nach der Abwesenheit des Mariinsky-Balletts, das seit \u00fcber 20 Jahren mit zwei, drei Klassikern und einer Gala ein allj\u00e4hrlich geliebter Weihnachtsgast im Festspielhaus war, w\u00e4chst sich nun dort \u201eThe World of John Neumeier\u201c zu einem gro\u00dfen, herbstlichen Ballettfestival aus. 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