{"id":56770,"date":"2023-06-21T11:06:10","date_gmt":"2023-06-21T11:06:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/?p=56770"},"modified":"2026-04-16T07:25:46","modified_gmt":"2026-04-16T07:25:46","slug":"taenzernews7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/taenzernews7\/","title":{"rendered":"T\u00c4NZERNEWS#7"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Arbeitsbedingungen<\/strong><\/h3>\n<p>Beim<span style=\"color: #de1895;\"> <strong>Australian Ballet<\/strong><\/span> drohen die T\u00e4nzer zu streiken; Verhandlungen zwischen der Leitung und den T\u00e4nzern \u00fcber einen Vertragsklausel zum Inflationsausgleich sind gescheitert. Bisher konnten sich die T\u00e4nzer auf einen angemessenen Ausgleich der Inflation verlassen, das Management will diese Klauseln nun streichen. Die T\u00e4nzer leiden noch immer unter den Lohnk\u00fcrzungen w\u00e4hrend der Pandemie, als die Geh\u00e4lter wegen der verminderten Arbeitsbelastung um 20 % und dann 50 % gek\u00fcrzt wurden, viele leben vom Ersparten oder haben ihre Gesundheitsversicherung gek\u00fcndigt. Seit 2021 werden sie wieder voll bezahlt, stimmten damals aber einem Einfrieren der Geh\u00e4lter f\u00fcr ein Jahr zu. Jetzt k\u00e4mpfen sie f\u00fcr mehr Lohn.<\/p>\n<p>Die T\u00e4nzer von <span style=\"color: #de1895;\"><strong>Het Nationale Ballet<\/strong> <\/span>in den Niederlanden fordern in einer Online-Petition bessere Geh\u00e4lter, um mit den stark gestiegenen Lebenshaltungskosten in Amsterdam mithalten zu k\u00f6nnen. Vor Beginn von Gewerkschaftsverhandlungen beklagen sie die hohe Inflation und die Vernachl\u00e4ssigung des Kunstsektors bei staatlichen Gehaltserh\u00f6hungen.\u00a0Link: <a href=\"https:\/\/supporthnbdancers.wordpress.com\/\">https:\/\/supporthnbdancers.wordpress.com\/<\/a><\/p>\n<p>Das <span style=\"color: #de1895;\"><strong>Ballettensemble des<\/strong> <strong>Theaters Basel<\/strong> <\/span>hat sich im Juni mit der Direktion des Theaters auf bessere L\u00f6hne geeinigt: einen Durchschnittslohn von 5050 SFr pro Monat und ein 13. Monatsgehalt. Die Ensemblemitglieder hatten \u00fcber ihre Gewerkschaft Druck ausge\u00fcbt und nach der Premiere \u201eExplosiv\u201c mit Plakaten auf der B\u00fchne demonstriert. Sie verlangten den gleichen Lohn wie die Kompanien in Z\u00fcrich oder Genf.<\/p>\n<p>Beim <span style=\"color: #de1895;\"><strong>Ballet de l\u2019Op\u00e9ra National de Paris<\/strong><\/span> fiel die Wiederaufnahme von Kenneth MacMillans \u201eManon\u201c am 20. Juni wegen eines von der Direktion nicht weiter spezifizierten Streiks der T\u00e4nzer aus; auch hier scheint es um die L\u00f6hne zu gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Auszeichnungen national<\/strong><\/h3>\n<p><strong><br \/>\nDie Preistr\u00e4ger beim <span style=\"color: #de1895;\">37. Internationalen Wettbewerb f\u00fcr Choreografie in Hannover<\/span>: <\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Preis: \u201eFalse Memories\u201c von Tu Hoang &amp; Hiro Murata, Niederlande\/Vietnam und Japan<\/li>\n<li>Preis: \u201ePrelude\u201c von Marioenrico D&#8217;Angelo, Italien<\/li>\n<li>Preis: \u201cAre you Guilty?\u201c von Min Kim, S\u00fcdkorea<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Jury bestand aus: Roni Haver, Artistic Director Club Guy &amp; Roni; Christian Blossfeld, Direktor des Staatsballetts Hannover; Ofra Idel, Leiterin des Machol Shalem Dance House, Israel; Christiane Winter, Festivalleitung TanzTheater International, Hannover; Demis Volpi, Direktor des Balletts am Rhein; Gregor Z\u00f6llig, Leiter Tanztheater und Chefchoreograf Staatstheater Braunschweig.<\/p>\n<p>Die Kritikerjury aus Andreas Berger (Braunschweiger Zeitung), Kerstin Hergt (Hannoversche Allgemeine Zeitung) und Falk Schreiber (tanz) vergab den Kritiker*innenpreis an \u201eMgaa na Upwa\u201c von Mwinymikuu Abdallah Mwinyimkuu &amp; Joslain Richard, Tansania, an diese beiden Choreografen ging auch der Publikumspreis. Der Produktionspreis der Tanja Liedtke Stiftung am Nationaltheater Mannheim ging an \u201eFiftyone\/Fortynine\u201c von Emma Evelein &amp; Remy Tilburg, Niederlande. Der Produktionspreis des Theaters Chemnitz ging an \u201eFalse Memories\u201c von Tu Hoang &amp; Hiro Murata. Der Produktionspreis des Theaters Trier ging an \u201eFiftyone\/Fortynine\u201c von Emma Evelein &amp; Remy Tilburg. Der Produktionspreis der MiR Dance Company am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen ging an \u201ePrelude\u201c von Marioenrico D\u2019Angelo. Der Produktionspreis des Theaters Nordhausen ging an \u201eFalse Memories\u201c von Tu Hoang &amp; Hiro Murata. Der Produktionspreis des Theaters Pforzheim ging an \u201eAre you Guilty?\u201c von Min Kim.<\/p>\n<p>Bei der Verleihung der <span style=\"color: #de1895;\"><strong>Folkwang-Preise 2023<\/strong><\/span> erhielt der Absolvent <strong>Francesco Matejcek <\/strong>(Physical Theatre) einen Preis in der Sparte Darstellende Kunst. Die Preise werden an Studierende der Folkwang-Universit\u00e4t f\u00fcr herausragende k\u00fcnstlerische Arbeiten vergeben und sind mit 2000 Euro dotiert. F\u00fcr Tanz und Choreografie wurden in diesem Jahr keine Preise vergeben.<\/p>\n<p>Beim internationalen Planungswettbewerbs f\u00fcr das <span style=\"color: #de1895;\"><strong>Pina-Bausch-Zentrum<\/strong><\/span> in Wuppertal wurden Anfang Juni die besten Entw\u00fcrfe bekanntgegeben. Auf den ersten Platz wurde ein Entwurf des Architekturb\u00fcros Diller Scofidio + Renfro aus New York gew\u00e4hlt, auf den zweiten Platz kam dem Entwurfe von Hascher Jehle Design GmbH aus Berlin und auf den dritten der von Auer Weber Assoziierte GmbH aus M\u00fcnchen. Die Entw\u00fcrfe wurden bis 18. Juni im Schauspielhaus Wuppertal pr\u00e4sentiert, das ein Bestandteil des zuk\u00fcnftigen Tanzzentrums werden soll.<\/p>\n<h3><strong><br \/>\nAuszeichnungen international<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei der Verleihung von Auszeichnung auf der diesj\u00e4hrigen <span style=\"color: #de1895;\"><strong>\u201eBirthday Honours List\u201c<\/strong> <\/span>des britischen K\u00f6nig Charles III. wurde <strong>Christopher Hampson<\/strong>, Direktor des Scottish Ballet, zum Commander of the British Empire erhoben. Der Choreograf <strong>Russell Maliphant<\/strong> erhielt die Auszeichnung OBE (Officer of the British Empire), die T\u00e4nzerin <strong>Alina Cojocaru<\/strong> erhielt einen Honorary OBE, der an Ausl\u00e4nder verliehen wird, die sich in England verdient gemacht haben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_56773\" aria-describedby=\"caption-attachment-56773\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-56773 size-large\" src=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/ChrisHampson-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"682\" srcset=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/ChrisHampson-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/ChrisHampson-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/ChrisHampson-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/ChrisHampson-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/ChrisHampson.jpg 1160w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-56773\" class=\"wp-caption-text\">Christopher Hampson, Direktor des Scottish Ballet \u00a9 Scottish Ballet<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_56771\" aria-describedby=\"caption-attachment-56771\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-56771\" src=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/R-1024x766.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"766\" srcset=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/R-1024x766.jpg 1024w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/R-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/R-768x575.jpg 768w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/R-1536x1149.jpg 1536w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/R-600x449.jpg 600w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/R.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-56771\" class=\"wp-caption-text\">Alina Cojocaru, Foto \u00a9 privat<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bei den <span style=\"color: #de1895;\"><strong>National Dance Awards<\/strong><\/span> in London wurden am 5. Juni in London folgende Gewinner verk\u00fcndet:<\/p>\n<p>&#8211; <strong>Jeffrey Cirio<\/strong> (English National Ballet) erhielt den Dancing Times Award als bester m\u00e4nnlicher T\u00e4nzer<\/p>\n<p>&#8211; <strong>Laura Morera<\/strong> (The Royal Ballet) erhielt den Preis als beste T\u00e4nzerin<\/p>\n<p>&#8211; <strong>Constance Devernay-Laurence<\/strong> vom Scottish Ballet erhielt den Preis f\u00fcr die beste T\u00e4nzerin in einer klassischen Auff\u00fchrung als Swanilda in \u201eCopp\u00e9lia\u201c<\/p>\n<p>&#8211; <strong>Marcelino Samb\u00e9<\/strong> vom Royal Ballet erhielt den Preis als bester klassischer T\u00e4nzer f\u00fcr seine Rolle als Pedro in \u201eLike Water for Chocolate\u201c von Christopher Wheeldon<\/p>\n<p>&#8211; <strong>Zeleidy Crespo<\/strong> von Acosta Danza erhielt den Preis f\u00fcr die herausragende T\u00e4nzerin in einer modernen Auff\u00fchrung f\u00fcr\u00a0 \u201e100% Cuban\u201c<\/p>\n<p>&#8211; <strong>Israel Galv\u00e1n<\/strong> erhielt den Preis als bester T\u00e4nzer in einer modernen Auff\u00fchrung in \u201eLa Consagraci\u00f3n de la Primavera\u201c mit seiner Compa\u00f1ia Israel Galv\u00e1n<\/p>\n<p>&#8211; Das <strong>Scottish Ballet<\/strong> erhielt den Stef Stefanou Award als herausragende Kompanie<\/p>\n<p>&#8211; <strong>Lost Dog<\/strong> erhielt den Preis als beste mittelgro\u00dfe Kompanie<\/p>\n<p>&#8211; <strong>Alleyne Dance<\/strong> erhielt den Preis als beste unabh\u00e4ngige Kompanie<\/p>\n<p>&#8211; <strong>Jessica Wright<\/strong> und <strong>Morgann Runacre-Temple<\/strong> (Jess and Morgs) erhielten f\u00fcr ihre \u201cCopp\u00e9lia\u201d f\u00fcr das Scottish Ballet den Preis f\u00fcr die beste klassische Choreografie<\/p>\n<p>&#8211; <strong>Ben Duke<\/strong> erhielt f\u00fcr \u201cRuination\u201d bei Lost Dog den Preis f\u00fcr die beste moderne Choreografie<\/p>\n<p>&#8211; der beinamputierte <strong>Musa Motha<\/strong> von Rambert Dance erhielt den Preis als bester Nachwuchst\u00e4nzer<\/p>\n<p>&#8211; der Ausstatter <strong>Bob Crowley<\/strong> ( f\u00fcr \u201cLike Water for Chocolate\u201d) und der Dirigent\/Gitarrist <strong>Paco Pe\u00f1a<\/strong> (f\u00fcr \u201cSolera\u201c) erhielten Preise f\u00fcr einen hervorragenden k\u00fcnstlerischen Beitrag<\/p>\n<p>&#8211; <strong>Jonzi D<\/strong> erhielt den De Valois Award f\u00fcr einen hervorragenden Beitrag<\/p>\n<figure id=\"attachment_56776\" aria-describedby=\"caption-attachment-56776\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-56776\" src=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/1522835943_sidi-larbi-cherkaoui.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/1522835943_sidi-larbi-cherkaoui.jpg 1024w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/1522835943_sidi-larbi-cherkaoui-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/1522835943_sidi-larbi-cherkaoui-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/1522835943_sidi-larbi-cherkaoui-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-56776\" class=\"wp-caption-text\">Sidi Larbi Cherkaoui Foto \u00a9 Bolshoi Ballet<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der belgische Choreograf <strong>Sidi Larbi Cherkaoui<\/strong> erhielt Mitte Mai den<strong><span style=\"color: #de1895;\"> \u201eUltima\u201c<\/span><\/strong>, einen vom Ministerium f\u00fcr Kultur, Jugend und Medien in Flandern verliehenen Preis f\u00fcr kulturelle Verdienste. Er wurde f\u00fcr sein Gesamtwerk ausgezeichnet, \u201ef\u00fcr sein bahnbrechendes Werk, seinen offenen Geist, seine vielstimmige Herangehensweise und seine einzigartige, verbindende Sprache\u201c, so die Jury; der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.<\/p>\n<p>Der Film <span style=\"color: #de1895;\"><strong>\u201eReturn\u201c<\/strong><\/span>, den Choreograf <strong>Hofesh Shechter<\/strong> zum 15. Jubil\u00e4um von Gauthier Dance in Stuttgart gedreht hatte, wurde beim Cannes World Film Festival (einem erst drei Jahre alten Online-Filmfestival, das nichts mit dem traditionsreichen Festival von Cannes zu tun hat) als <strong>bester Tanzfilm<\/strong> ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Bei der diesj\u00e4hrigen Verleihung der <span style=\"color: #de1895;\"><strong>Tony Awards<\/strong><\/span> in New York erhielt der Regisseur und Choreograf <strong>Casey Nicholaw<\/strong> den Preis f\u00fcr die beste Choreografie f\u00fcr das Revival von \u201cSome Like It Hot\u201d. Bestes Musical wurde <strong>\u201eKimberly Akimbo\u201d<\/strong> von Jeanine Tesori und David Lindsay-Abaire, das insgesamt 5 Tony Awards gewann, als bestes Schauspiel wurde \u201eLeopoldstadt\u201c von Tom Stoppard. <strong>Joel Grey<\/strong>, der erste Conf\u00e9rencier in \u201cCabaret\u201d sowie <strong>John Kander<\/strong>, der Komponist von Musicals wie \u201eCabaret\u201c, \u201eChicago\u201c, \u201eKuss der Spinnenfrau\u201c und auch des Songs \u201eNew York, New York\u201c erhielten einen Special Tony Award for Lifetime Achievement in the Theatre<\/p>\n<p><strong>Victor Abreu<\/strong>, Corps-de-ballet-T\u00e4nzer des New York City Ballet, und <strong>Lorna Courtney<\/strong>, die im Musical \u201e&amp; Juliet\u201d am Broadway die Titelrolle spielt, sind die Gewinner des 13. Clive Barnes Award f\u00fcr Tanz und Theater. Beide erhalten 5000 Dollar, der Preis ist nach dem verstorbenen amerikanischen Kritiker Clive Barnes benannt.<\/p>\n<p>Das <span style=\"color: #de1895;\"><strong>Ballet du Rhin<\/strong><\/span> im franz\u00f6sischen Stra\u00dfburg hat den Prix de la critique als beste Kompanie der Spielzeit erhalten. Der Preis wird von der franz\u00f6sischen Kritikervereinigung in mehreren Sparten vergeben. Weitere Preise in der Kategorie Tanz gingen an <strong>Thomas Lebrun<\/strong> f\u00fcr \u201cL\u2019envahissement de l\u2019\u00eatre (danser avec Duras)\u201d f\u00fcr die beste Choreografie, an <strong>Samantha van Wissen<\/strong> in \u201eGiselle\u2026\u201c von Fran\u00e7ois Gremaud f\u00fcr die beste Interpretation, an \u201eOne Song\u201c von <strong>Miet Warlop<\/strong> f\u00fcr die beste Performance, an <strong>Marie-Agn\u00e8s Gillot<\/strong> f\u00fcr \u201eSortier du cadre\u201c f\u00fcr das beste Tanzbuch, an \u201eDancing Pina\u201d von <strong>Florian Heinzen-Ziob<\/strong> f\u00fcr den besten Tanzfilm, an <strong>Amalia Salle<\/strong> f\u00fcr \u201eAffranchies\u201c beim Festival Suresnes Cit\u00e9s Danse 2023 als beste Choreografie-Entdeckung. An <strong>Claude Brumachon<\/strong> und <strong>Benjamin Lamarche<\/strong> gingen Preise f\u00fcr ihr Lebenswerk; sie leiteten von 1990 bis 2015 das Centre chor\u00e9graphique national de Nantes.<\/p>\n<h3><strong><br \/>\nDirektoren, Choreografen<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beim Queensland Ballet in Australien zieht sich <strong>Li Cunxin<\/strong>, ber\u00fchmt geworden durch den Film \u201eMao&#8217;s Last Dancer\u201c, aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden zum Ende der Spielzeit 2023 von seinem Direktorenposten zur\u00fcck, den er elf Jahre innehatte.<\/p>\n<p><strong>Benjamin Millepied<\/strong>, der ehemalige Direktor des Ballet de l\u2019Op\u00e9ra National de Paris, hat Mitte Mai die Gr\u00fcndung des <strong>Paris Dance Project<\/strong> bekannt gegeben, angelehnt an sein Los Angeles Dance Project. Der \u201echoreografische Campus\u201c soll unter seiner k\u00fcnstlerischen Leitung jedes Jahr f\u00fcnf bis sieben aufstrebende Choreografen aus der franz\u00f6sischen und internationalen Szene ausbilden; das Projekt findet im Hangar Y in Meudon statt, einer Stadt im Umkreis von Paris. Am 3. Juni tanzte Millepied selbst bei der Auftaktveranstaltung.<\/p>\n<p><strong>Peter Boal<\/strong>, ehemaliger Principal Dancer des New York City Ballet und heute Direktor des Pacific Northwest Ballet in Seattle, hat die Autobiografie \u201eIllusions of Camelot: A Memoir\u201d geschrieben.<\/p>\n<p>Beim Texas Ballet Theater wurde der Interims-Direktor <strong>Tim O\u2019Keefe<\/strong> zum neuen Direktor ernannt, er folgt auf Ben Stevenson. Der neue Direktor des Alabama Ballet hei\u00dft <strong>Christopher Stuart<\/strong>.<\/p>\n<p>Dance, das internationale Festival f\u00fcr zeitgen\u00f6ssischen Tanz in M\u00fcnchen, bekommt ab 2025 eine neue Leitung. Der M\u00fcnchner Stadtrat ernannte <strong>Tobias Staab<\/strong>, der u.a. an der das Tanzprogramm der Ruhrtriennale mitverantwortete und 2016 gemeinsam mit Richard Siegal das Ballet of Difference in K\u00f6ln gr\u00fcndete. Staab war ebenfalls an den M\u00fcnchner Kammerspielen und am Schauspielhaus Bochum t\u00e4tig, 2022 kuratierte er in M\u00fcnchen das \u201eFestival des Spiels, des Sports und der Kunst\u201c. Er \u00fcbernimmt die Leitung von Nina H\u00fcmpel.<\/p>\n<p>Die schottische Choreografin und Performerin <strong>Claire Cunningham<\/strong> wird Professorin am Hochschul\u00fcbergreifenden Zentrum Tanz Berlin. Sie erh\u00e4lt eine Einstein-Profil-Professur von der Einstein-Stiftung in Berlin und soll zun\u00e4chst f\u00fcr f\u00fcnf Jahre am HZT lehren und forschen. Claire Cunningham nutzt ihre Kru\u0308cken als Erweiterung ihres tanzenden Ko\u0308rpers und hat das Konzept der \u201eChoreography of Care\u201c, eine kritische Reflexion \u00fcber Normativit\u00e4t entwickelt, das u.a. \u201edie gelebte Erfahrung von Behinderung\u201c erforscht.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3><strong>T\u00e4nzer \u2013 Wechsel, Bef\u00f6rderungen<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beim National Ballet of Canada wurde der Australier <strong>Christopher Gerty<\/strong> zum Principal Dancer bef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Beim Birmingham Royal Ballet wurden <strong>Lachlan Monaghan<\/strong> und <strong>Max Maslen<\/strong> zu Principal Dancers bef\u00f6rdert. Die Ballettmeisterin <strong>Marion Tait<\/strong>, langj\u00e4hriges Mitglied des Royal Ballet und an zahlreichen Urauff\u00fchrungen von Kenneth MacMillan und David Bintley beteiligt, zieht sich in den Ruhestand zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Franz\u00f6sin <strong>Mathilde Froustey<\/strong>, bis 2013 Sujet beim Pariser Opernballett und bis 2023 Erste Solistin beim San Francisco Ballet, wechselt zur\u00fcck in die Heimat, als Etoile beim Ballett in Bordeaux. Dort wurde ebenfalls <strong>Riku Ota<\/strong> zum Ersten Solisten ernannt.<\/p>\n<p>Beim Philadelphia Ballet unter der Leitung von Angel Corella wurde <strong>Ashton Roxander<\/strong> zum Ersten Solisten bef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Beim Royal Swedish Ballet wurde im Juni die Britin <strong>Sarah Erin Keaveney<\/strong> nach einem Auftritt in Kenneth MacMillans \u201eManon\u201c durch Ballettchef Nicolas Le Riche von der Halbsolistin zur Solistin ernannt.<\/p>\n<p><strong>Chase Finlay<\/strong>, der Principal Dancer des New York Ballet, der 2018 den gro\u00dfen Skandal um geteilte Nacktfotos ausgel\u00f6st hatte und daraufhin aus der Kompanie ausschied, arbeitet jetzt als Therapeut in einer Suchtklinik f\u00fcr M\u00e4nner in Austin, Texas.<\/p>\n<h3><strong><br \/>\nTodesf\u00e4lle<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-56772\" src=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/magdasaleh-770x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/magdasaleh-770x1024.jpg 770w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/magdasaleh-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/magdasaleh-768x1022.jpg 768w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/magdasaleh-1154x1536.jpg 1154w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/magdasaleh-300x399.jpg 300w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/magdasaleh-600x798.jpg 600w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/magdasaleh.jpg 1539w\" sizes=\"auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><\/strong><\/p>\n<p><em>Magda Saleh \u2013 Studio Portrait: \u201cGiselle\u201d (Act II) Studio Alban, Kasr El Nil Street, Cairo, 1968<\/em><\/p>\n<p>Am 11. Juni verstarb in Kairo <strong>Magda Saleh<\/strong>, die erste \u00e4gyptische Primaballerina und eine der wichtigsten Pers\u00f6nlichkeiten f\u00fcr das Ballett in \u00c4gypten, im Alter von 79 Jahren. Sie studierte an der Bolschoi-Akademie in Moskau, geh\u00f6rte Ende der 1950er Jahre zu den Gr\u00fcndungsmitglieder der Cairo Opera Ballet Company, inszenierte dort auch ihre ersten Werke und war bis Ende der 1960er Jahre der gro\u00dfe Star der Kompanie. Sie schrieb 1979 eine Doktorarbeit in New York \u00fcber ethnischen \u00e4gyptischen Tanz und leitete seit 1983 eine Ballettschule in Kairo, von 1987 an das neu gebaute Opernhaus in Kairo. 1992 kehrte sie nach New York zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arbeitsbedingungen Beim Australian Ballet drohen die T\u00e4nzer zu streiken; Verhandlungen zwischen der Leitung und den T\u00e4nzern \u00fcber einen Vertragsklausel zum Inflationsausgleich sind gescheitert. Bisher konnten sich die T\u00e4nzer auf einen angemessenen Ausgleich der Inflation verlassen, das Management will diese Klauseln nun streichen. Die T\u00e4nzer leiden noch immer unter den Lohnk\u00fcrzungen w\u00e4hrend der Pandemie, als die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":56776,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[67],"tags":[],"class_list":["post-56770","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-newsroom"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56770","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56770"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56770\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58845,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56770\/revisions\/58845"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/56776"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56770"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56770"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56770"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}