{"id":52892,"date":"2021-03-17T07:57:30","date_gmt":"2021-03-17T07:57:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/?p=52892"},"modified":"2026-04-16T11:33:34","modified_gmt":"2026-04-16T11:33:34","slug":"im-bauch-eines-schiffs-bei-seegang-demis-volpis-a-simple-piece-fuer-das-ballett-am-rhein-duesseldorf-duisburg-laesst-sich-neu-als-film-auf-operavision-de-entdecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/im-bauch-eines-schiffs-bei-seegang-demis-volpis-a-simple-piece-fuer-das-ballett-am-rhein-duesseldorf-duisburg-laesst-sich-neu-als-film-auf-operavision-de-entdecken\/","title":{"rendered":"Im Bauch eines Schiffs bei Seegang Demis Volpis \u201eA simple piece\u201c f\u00fcr das Ballett am Rhein D\u00fcsseldorf Duisburg l\u00e4sst sich neu als Film auf operavision.de entdecken."},"content":{"rendered":"<p>\u201eAchtung! \u2013 Kamera ab! \u2013 Und Action!\u201c Film ist das neue Tanzerlebnis live. Eine experimentelle Innovation, die situationsbedingt zunehmend um sich greift. Befeuert durch k\u00fcnstlerischen Tatendrang in restriktiven Zeiten. Je l\u00e4nger die Theaterh\u00e4user geschlossen sind und Tanzkompanien in toto die Aus\u00fcbung ihres Berufs auf der B\u00fchne vor Publikum verboten bleibt, desto findiger werden Choreografen bei der Adaption bzw. Ummodelung ihrer Arbeiten f\u00fcr von zuhause zug\u00e4ngliche Portale. Durch medial interaktive Kooperationen erh\u00f6hen sich zudem Verbreitungsgrad wie -radius.<\/p>\n<p>Erinnert sei an das Augsburger Ballett, das seit Ausbruch der Pandemie und den damit einhergehenden Lockdowns zwei dreidimensional erfahrbare, h\u00f6chst originelle Projekte f\u00fcr VR-Brillen vorlegte. Darunter Ravels \u201eBolero\u201c, bei dem sich die T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer in quasi raumlos-beweglichen, nach vorne offenen Einzelboxen t\u00e4nzerisch ausleben. Optisch einfallsreich begleitet von diversen, bisweilen halluzinatorisch-farbigen virtuellen Effekten. Das in Deutschland derzeit noch einzigartige Segment dieser gespeicherten Inszenierungen kann \u00fcber einen bundesweiten Verleih-Service nach wie vor gebucht werden. Ganz sch\u00f6n breitenwirksam. Die lediglich gestreamte Ballettpremiere \u201eWinterreise\u201c steht im Pay-per-View-Verfahren \u00fcber die Theaterwebsite des Staatstheaters Augsburg zum Abruf bereit. Vergleichbar zahlreichen anderen solcher Angebote.<\/p>\n<p>Auch Goyo Montero mit seinem Staatstheater N\u00fcrnberg Ballett ist aufgrund abgesagter Premierentermine f\u00fcr sein Tanzst\u00fcck \u201e\u00dcber den Wolf\u201c in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk vergangenen Dezember erstmals in das Format Film als eigenst\u00e4ndiges Kunstprojekt eingestiegen. Bis seine Crew wieder live auftreten darf, vermag der von Hans Hadulla einf\u00fchlsam regierte Ballett-Film \u2013 dem sp\u00e4teren B\u00fchnenerlebnis vorgreifend \u2013 entstehungsbezogene wie generell inhaltliche Erkenntnisse zu vermitteln. Kein schlechter Einfall des Spaniers Montero, eine bekannte Werkvorlage \u2013 wie hier Prokofjews Kinderklassiker \u201ePeter und der Wolf\u201c \u2013 mit ganz eigenen, meist eher schwarz-d\u00fcsteren, von Angst und D\u00e4monen gespickten Reflexionen \u00fcber das Sein zu etwas total Neuem zu verweben. Ergreifend. Das macht ihm so schnell keiner nach.<\/p>\n<figure id=\"attachment_52894\" aria-describedby=\"caption-attachment-52894\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-52894\" src=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/A_SIMP2-1024x722.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"722\" srcset=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/A_SIMP2-1024x722.jpg 1024w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/A_SIMP2-300x212.jpg 300w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/A_SIMP2-768x542.jpg 768w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/A_SIMP2-1536x1084.jpg 1536w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/A_SIMP2-2048x1445.jpg 2048w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/A_SIMP2-600x423.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-52894\" class=\"wp-caption-text\">Foto Bettina Stoess<\/figcaption><\/figure>\n<p>Damit eines seiner St\u00fccke durch die Verfilmung eine eigens konzipierte, andersartige Wirkkraft entfalten kann, hat Demis Volpi f\u00fcr die Sendepremiere am 5. M\u00e4rz eine spezielle Fassung von \u201eA simple piece\u201c entwickelt. Erst auf der B\u00fchne mit geschlossenem Eisernen Vorhang, dann nach dessen Heben vor leerem Zuschauerraum und mit \u2013 leider \u2013 zwiesp\u00e4ltigem Erfolg. Immerhin: Zum ersten Mal \u00fcberhaupt pr\u00e4sentiert die renommierte, rein digitale Opern- und Ballettplattform operavision.eu eine zeitgen\u00f6ssische Choreografie. Hoffentlich ein von D\u00fcsseldorf aus angesto\u00dfenes Auftaktfeuer, das nicht sofort wieder verglimmt! Bei Volpis Halbst\u00fcnder, den man kostenfrei noch bis 5. Juni 2021 ansehen kann, handelt es sich um ein interessantes, wenngleich nicht durchweg innovatives Experiment. Dem von Beginn seines Amtsantritts als Ballettdirektor und Chefchoreograf des Balletts am Rhein durch pandemische Verordnungen arg Gebeutelten kann man\u2019s nicht ver\u00fcbeln.<\/p>\n<p>Urauff\u00fchrung hatte das coronakonforme St\u00fcck \u2013 mathematisch-komplex in seinen minimalistischen Bewegungsabl\u00e4ufen in die n\u00fcchtern-leere B\u00fchnenweite der Deutschen Oper am Rhein hinein komponiert \u2013 bereits am 15. Oktober letzten Jahres im Rahmen des Abends \u201eFar and near are all around\u201c (\u201eUmgeben von Ferne und N\u00e4he\u201c). Damals \u2013 flankiert von einer zweiten (Gast-)Kreation \u2013 eigentlich die erste veritable Ballettproduktion des nach Martin Schl\u00e4pfers Weggang neu aufgestellten Ensembles. Vor 250 zugelassenen Personen pro Vorstellung ein kurzes analoges Pr\u00e4senz-Zwischenspiel, wie wir heute wissen. On Stage: acht auf Abstand ganz konzeptionell sich und einem finkeligen System von Z\u00e4hlzeiten ausgesetzte Interpreten. Angetreten von Beginn an in streng formaler Aufstellung, bei der jeder Einzelne \u2013 scheinbar wie von unsichtbarer Macht \u2013 an seinem Platz regelrecht verwurzelt bleibt.<\/p>\n<p>Den Entschluss, mit dem Werk \u201edigital zu gehen\u201c, fasste Volpi ziemlich unmittelbar nach der erneuten Opernschlie\u00dfung. Genug Freiraum f\u00fcr weitere aufw\u00e4ndige Proben gab es ja. Dabei sieht man die zus\u00e4tzlich investierte Arbeit der Leichtigkeit, die die Filmversion verstr\u00f6mt, gar nicht an. Souver\u00e4n bis in die Mimik hinein gibt die Kompanie ihr Bestes. Die Zahl der T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer wurde von Volpi nun auf 16 verdoppelt. Alle hyper-retro-modisch ausstaffiert mit Carola Volles\u2019 Kost\u00fcmen wie durchscheinend wei\u00dfe, blusige Tops und steif-elegante, von der Taille an breit abfallende Arbeiterhosen \u2013 nach Fotografien von Peter Lindbergh im Unisex-Style. Aus den grob geschlitzten Taschen rieselt im Fluss der Moves rostfarbenes Laub. Es k\u00f6nnten auch blo\u00dfe Schnipsel sein, die dem hellen Boden allm\u00e4hlich eine herbstliche Patina verleihen. Ganz genau erschlie\u00dft sich das dem Zuschauer am Bildschirm nicht.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit dem D\u00fcsseldorfer Filmemacher Ralph Goertz musste eine f\u00fcr den Betrachter unsichtbare, aber innerhalb der Auff\u00fchrung m\u00f6gliche Wegf\u00fchrung f\u00fcr die Kamera in die Choreografie integriert werden. Angesichts der um so viele K\u00f6rpereinheiten erweiterten Ensemblestruktur eine Herausforderung. Zudem wollte man dem Prinzip des \u201eOne Take\u201c gerecht werden, also einem Durchlauf ohne Schnitte oder optische Unterbrechungen. Ein Coup, der dem Publikum suggeriert, selbst mitten drin im Geschehen und bisweilen bahnbrechend nah an den Interpreten dran zu sein. Passagenweise gelingt das tats\u00e4chlich sehr gut. So nah bekommt das Auge Tanz und T\u00e4nzer sonst kaum zu sehen. Im Gegenzug wird dem Rezipienten wesentlich mehr Konzentration in puncto Orientierung abverlangt, das \u201eHineinsacken\u201c in die ungewohnte Seherfahrung f\u00e4llt teilweise schwer. Denn die eigentliche Werkanmutung wird durch den stetig wandernden Blick der Kameralinse quasi verbogen oder gar schlichtweg zerh\u00e4ckselt, die Synchronizit\u00e4t minuti\u00f6s ausgearbeiteter feinmotorischer Details in den Bewegungen der Arme, H\u00e4nde und Beine wirkt wie zerschossen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_52895\" aria-describedby=\"caption-attachment-52895\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-52895\" src=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/A_SIMP1-1024x705.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"705\" srcset=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/A_SIMP1-1024x705.jpg 1024w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/A_SIMP1-300x207.jpg 300w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/A_SIMP1-768x529.jpg 768w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/A_SIMP1-1536x1058.jpg 1536w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/A_SIMP1-600x413.jpg 600w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/A_SIMP1.jpg 2019w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-52895\" class=\"wp-caption-text\">Foto Bettina Stoess<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wenn choreografische Elemente pl\u00f6tzlich in schneller Folge aus unterschiedlichen Richtungen zu sehen sind, mutet das dann fantastisch an oder eher verwirrend? Ein solches Hin und Her zwischen echter oder blo\u00df filmisch erzeugter personeller Leere und F\u00fclle bel\u00e4sst die tats\u00e4chlichen Raumgegebenheiten lange im Unklaren. Wo genau ist Vorne \u2013 geschlossener Eiserner Vorhang \u2013 und Hinten \u2013 eine Art gewellte, blecherne Garagentorwand? Immer wieder rotiert die Perspektive um bestimmte T\u00e4nzer oder Schrittmuster. Vieles, allzu vieles ger\u00e4t in den Kamerafokus: ein L\u00e4cheln, das weiche, raumgreifende Armwedeln oder die Art der Statuarik im oft kollektiv ausgef\u00fchrten Pli\u00e9 der Akteure. Gelegentlich mag man sich wie im Bauch eines Schiffs bei mittlerem bis starkem Seegang f\u00fchlen. Im Analogen k\u00f6nnte man dieses Ph\u00e4nomen freilich kaum erzeugen. Nichtsdestoweniger haftet dem Ganzen ein durchaus origineller Reiz an.<\/p>\n<p>Die Choreografie wird akustisch von der \u201ePartita for 8 Voices\u201c gesteuert \u2013 ein \u00fcberaus eindr\u00fcckliches viers\u00e4tziges A-cappella-St\u00fcck der Amerikanerin Caroline Shaw, f\u00fcr das die junge Komponistin 2013 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. Gesungenes, Gesprochenes, Geschrieenes, Gesummtes, Gemurmeltes und Atmer in heftigen wie lauten St\u00f6\u00dfen summieren sich zu kanonartigen Patterns und Verschiebungen. Sonore, kontrastreiche Merkw\u00fcrdigkeiten, die ihre Urspr\u00fcnge im tuwinischen Obertongesang bzw. im ger\u00e4uschvollen Kehlkopfgesang der Inuit haben. Diesen Klangteppich voller melodischer und rhythmischer Vielfalt hat Volpi in \u201eA simple piece\u201c zum sinnlichen Dialogpartner seiner eher abstrakt agierenden Protagonisten gemacht. Dabei ruft vor allem Shaws st\u00e4ndig pr\u00e4sente Klangwolke in der am 29. Januar in der Deutschen Oper am Rhein aufgezeichneten Filmversion einen beeindruckenden Mysto-Grusel hervor.<\/p>\n<p>1.468 Aufrufer verfolgten laut Ticker die Erstausstrahlung. Die Sehnsucht, endlich mal wieder Tanz am angestammten Ort zu sehen, konnte zwar nicht vergessen gemacht werden, der ferne Blick zumindest auf einen Teil der neuen Kompanie war aber eindr\u00fccklich sch\u00f6n. Vor allem gegen Ende kam Stimmung auf, wenn Volpi und Goertz den Eisernen Vorhang hochgehen lassen und so den Blick \u00fcber die Rampe hin auf den verwaisten Zuschauerraum freigeben. Sonnenuntergangsrot-gl\u00fchende Lichtcues von Volker Weinhart entlang der R\u00e4nge \u00fcbernehmen dort die emotionale Staffel von den T\u00e4nzern und r\u00fchren \u2013 endlich! \u2013 das Herz.<\/p>\n<p><em>Vesna Mlakar<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eAchtung! \u2013 Kamera ab! \u2013 Und Action!\u201c Film ist das neue Tanzerlebnis live. Eine experimentelle Innovation, die situationsbedingt zunehmend um sich greift. Befeuert durch k\u00fcnstlerischen Tatendrang in restriktiven Zeiten. Je l\u00e4nger die Theaterh\u00e4user geschlossen sind und Tanzkompanien in toto die Aus\u00fcbung ihres Berufs auf der B\u00fchne vor Publikum verboten bleibt, desto findiger werden Choreografen bei [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":52893,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[72],"tags":[],"class_list":["post-52892","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-performance"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52892","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52892"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52892\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52896,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52892\/revisions\/52896"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/52893"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52892"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52892"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52892"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}