{"id":50636,"date":"2020-04-29T11:41:47","date_gmt":"2020-04-29T11:41:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/?p=50636"},"modified":"2026-04-16T11:33:44","modified_gmt":"2026-04-16T11:33:44","slug":"die-welt-des-tanzens-endlich-wieder-schnellstmoglich-offnen-fordert-hardy-hermann-prasident-des-bdt-e-v","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/die-welt-des-tanzens-endlich-wieder-schnellstmoglich-offnen-fordert-hardy-hermann-prasident-des-bdt-e-v\/","title":{"rendered":"Die &#8220;Welt des Tanzens&#8221;  endlich wieder schnellstm\u00f6glich \u00f6ffnen, fordert Hardy Hermann, Pr\u00e4sident des BDT e.V."},"content":{"rendered":"<p><strong>Immer mehr Entscheidungstr\u00e4gerInnen des\u00a0 gesamten Tanzes in Deutschland melden sich zu Wort und fordern von der Politik eine klare Ansage und Entscheidung, wann und unter welchen Bedingungen die Arbeit wieder aufgenommen werden kann.\u00a0 Heute erreicht uns ein Schreiben von Hardy Hermann, Pr\u00e4sident des Berufsverbandes Deutscher Tanzlehrer BDT e.V. und Dietmar Buermann, Pr\u00e4sident der Deutschen Tanzschulinhabervereinigung DTIV e.V., die wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, nicht vorenthalten m\u00f6chten.<\/strong><br \/>\n<strong>\u00dcber konstruktive und respektvolle Kommentare, Hinweise und Vorschl\u00e4ge freuen wir uns nat\u00fcrlich. Sie erreichen unsere Redaktion \u00fcber E-Mail redaktion@danceforyou-magazine.com oder Telefonisch unter 08122 8471669.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Deutschlands Tanzlehrenden und Tanzschulinhaber\/innen sind \u00e4u\u00dferst besorgt. Und das aus berechtigten Gr\u00fcnden, denn sie bef\u00fcrchten vergessen zu werden. Warum? Weil sich ihr T\u00e4tigkeitsfeld in keine Branche so einfach einordnen l\u00e4sst. Die zugeh\u00f6rigen Institutionen sind ein Mix aus Bildungseinrichtung, Kulturst\u00e4tte, Gastronomie, Eventveranstalter, sozialer Einrichtung, Sportst\u00e4tte, Fitnessstudio und Einrichtung des Gesundheitswesens. Es gibt keine Lobby und keine eindeutig zust\u00e4ndigen Verb\u00e4nde. Sicherlich gibt es Organisationen und Institutionen, die in irgendeiner Weise mit &#8220;Tanz&#8221; in Verbindung gebracht werden &#8211; aber diese sprechen nicht mit einer Stimme. Die Branche &#8220;Tanz&#8221; ist vielseitig, un\u00fcbersichtlich und leider auch von Konkurrenzkampf gepr\u00e4gt. Der letzte Punkt ist der Grund, warum sich\u00a0 Politik und Medien ungern mit dieser Sache besch\u00e4ftigen wollen. Zus\u00e4tzlich sind die Tanzlehrenden teilweise selbstst\u00e4ndig, freiberuflich,\u00a0 angestellt, in Ausbildung oder f\u00fcr Vereine oder die VHS t\u00e4tig. Von Soloselbst\u00e4ndigen bis hin zu Unternehmen mit zahlreichen Angestellten ist alles am Markt vertreten. Die Ausbildungen sind in Deutschland nicht einheitlich, sondern vielf\u00e4ltig. Es geht hierbei also auch um Ausbildungen, Fortbildungen, Pr\u00fcfungen, Wettbewerbe, Turniere,\u00a0 Einzeltraining, Gruppentraining, Privatunterricht, Kurse, Clubs, Workshops, Festivals, Shows, B\u00fchnenprogramme, uvm. &#8211; Teilweise \u00f6ffentlich, nicht \u00f6ffentlich, privat, online, per Video oder Livestream&#8230; Wer ist also zust\u00e4ndig, wenn Regierung und Politik hoffentlich bald beschlie\u00dfen, nach dem Lockdown diese Branche wieder zu \u00f6ffnen? Ist die Staatsministerin f\u00fcr Kultur &amp; Bildung zust\u00e4ndig? Oder regelt das\u00a0 Kultusministerium dies f\u00fcr jedes Bundesland selber? Oder das lokale Ordungsamt? Gesundheitsamt? Wen fragen die Verantwortlichen um L\u00f6sungen f\u00fcr unsere Branche zu finden? Reicht es aus, ein Hygienekonzept vorzulegen?<\/p>\n<p>Wann und unter welchen Bedingungen kann zumindest m\u00f6glichst fr\u00fch ein Minimalbetrieb (z.B. Privatunterricht, kleine Gruppen) wieder aufgenommen werden? Wie bekommen die nur teilweise in Verb\u00e4nden organisierten Tanzlehrenden und Tanzschulinhaber\/innen diese Informationen?<br \/>\nDie Menschen der &#8220;Tanz-Branche&#8221; leiden unter vielen \u00c4ngsten: Der Angst, krank zu werden. Jemanden anzustecken oder gar zu verlieren. Sie sorgen sich um ihre Existenzen. Finanziell auszubluten, Arbeitspl\u00e4tze zu verlieren. Kunden und T\u00e4nzer\/innen nicht halten zu k\u00f6nnen.\u00a0Perspektiven und klare Aussagen w\u00fcrden Hoffnung machen. Aber genau hier liegt das Problem: Da niemand einheitlich f\u00fcr die gesamte Branche spricht, droht quasi aus &#8220;Mangel an Klarheit und Relevanz&#8221; diese Branche mit den Gro\u00dfveranstaltern und der Reisebranche zusammen erst ganz zum Schlu\u00df wieder Ruhe zu finden. \u00a0Das ist nicht nur aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten fatal, denn Tanz ist f\u00fcr viele Menschen wie ein Lebenselixier &#8211; Tanzen beeinflusst K\u00f6rper, Geist und Seele \u00e4u\u00dferst positiv. T\u00e4nzer und T\u00e4nzerinnen und Wissenschaftlicher best\u00e4tigen das.<\/p>\n<p>Hier ist also eine verantwortungsbewusste Vorgehensweise w\u00fcnschenswert, die nicht nur einen Verband oder eine Organisation befragt, sondern alle ber\u00fccksichtigt. Und dies darf nicht zu zeitlichen Verz\u00f6gerungen beim &#8220;re-start&#8221; der Branche f\u00fchren. Denn Eines ist v\u00f6llig klar: Lange k\u00f6nnen Tanzlehrende und Tanzschulen weder finanziell, noch emotional den Lockdown aushalten. Es ist daher jetzt dringend notwendig, die &#8220;Welt des Tanzens&#8221;\u00a0 im Dialog mit den zust\u00e4ndigen Organisationen, unter Ber\u00fccksichtigung von Hygienekonzepten, wieder schnellstm\u00f6glich zu \u00f6ffnen.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr Entscheidungstr\u00e4gerInnen des\u00a0 gesamten Tanzes in Deutschland melden sich zu Wort und fordern von der Politik eine klare Ansage und Entscheidung, wann und unter welchen Bedingungen die Arbeit wieder aufgenommen werden kann.\u00a0 Heute erreicht uns ein Schreiben von Hardy Hermann, Pr\u00e4sident des Berufsverbandes Deutscher Tanzlehrer BDT e.V. und Dietmar Buermann, Pr\u00e4sident der Deutschen Tanzschulinhabervereinigung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":50662,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[67],"tags":[],"class_list":["post-50636","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-newsroom"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50636","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50636"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50636\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50700,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50636\/revisions\/50700"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/50662"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50636"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50636"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50636"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}