{"id":44546,"date":"2020-02-02T12:48:34","date_gmt":"2020-02-02T12:48:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/?p=44546"},"modified":"2026-04-16T11:33:48","modified_gmt":"2026-04-16T11:33:48","slug":"preisverleihung-the-power-of-the-arts-eine-initiative-von-philip-morris","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/preisverleihung-the-power-of-the-arts-eine-initiative-von-philip-morris\/","title":{"rendered":"PREISVERLEIHUNG: THE POWER OF THE ARTS, eine Initiative von Philip Morris"},"content":{"rendered":"<p>Zum dritten Mal wurde in diesem Jahr der F\u00f6rderpreis \u201eThe Power of the Arts\u201c vergeben, mit insgesamt 200.000 Euro einer der h\u00f6chstdotierten F\u00f6rderpreise im Bereich Kunst und Kultur in Deutschland. Ziel der Initiative der Philip Morris GmbH ist, Projekte zu unterst\u00fctzen, die sich mit den Mitteln der Kultur f\u00fcr eine<br \/>\noffene Gesellschaft und ein \u201eneues Wir\u201c einsetzen. Mehr als 100 gemeinn\u00fctzige Initiativen haben sich diesmal beworben. Die folgenden vier von der Jury\u00a0 ausgew\u00e4hlten Vorhaben werden mit je 50.000 Euro ausgezeichnet:<br \/>\n\u2022 Hajusom e.V. aus Hamburg, \u2022 BRIDGES \u2013 Musik verbindet aus Frankfurt, \u2022 \u201eDieTanzKompanie\u201c im Kulturzentrum Dieselstrasse Esslingen.<\/p>\n<p>Die Jury besteht aus Dr. Hans-J\u00f6rg Clement (Leiter Kultur Konrad-Adenauer-Stiftung), Samy Deluxe (Rapper), Alexandra Georgieva (Ballettdirektorin am Friedrichstadt-Palast Berlin), K\u00fcbra G\u00fcm\u00fcsay (Publizistin und Aktivistin), Lamya Kaddor (Autorin, Islamwissenschaftlerin), Diana Kinnert (Politikerin und Unternehmerin) und Maryam Zaree (Schauspielerin und Regisseurin).<\/p>\n<p>Elfriede Buben, Leiterin Corporate Responsibility bei der Philip Morris GmbH betont:<br \/>\n\u201eWir haben das gro\u00dfe Glu\u0308ck in einer Gesellschaft zu leben, die noch nie so vielfa\u0308ltig und liberal war. Die anhaltenden Debatten zeigen jedoch, dass dieser Zustand nicht als Selbstversta\u0308ndlichkeit missverstanden werden darf. Deshalb ist es wichtiger denn je, die Initiative fortzusetzen. Wir freuen uns, erneut vier Projekte auszeichnen zu du\u0308rfen, die sich trotz unterschiedlichster Widersta\u0308nde beispiellos fu\u0308r unsere offene<br \/>\nGesellschaft engagieren\u201c.<\/p>\n<p>Tanz und noch viel mehr. Profit\u00e4nzer*innen mit und ohne Handicap schreiben den Tanzbegriff neu. Sie stehen im \u201eDieselstrasse Kulturzentrum e.V.\u201c in Esslingen auf der Bu\u0308hne alleine, im Duo oder in der Gruppe mit und ohne Rollstuhl. Der franz\u00f6sische Choreograf und Filmemacher Gregory Darcy gru\u0308ndet eine neue\u00a0 Tanzkompanie und will mit seiner Gruppe auf hohem Niveau das Thema Handicap und Tanz ins Bewusstsein der Zuschauer*innen bringen. Dabei geht es auch um die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen nach Perfektion, Akzeptanz des Andersseins und Sch\u00f6nheitsidealen. Im Zusammenhang mit verschiedenen Arten der Beeintr\u00e4chtigung entstehen neue Bewegungs- und Tanzstile, begleitet von neuen live-kompositionen. Und das alles mit Profis und Semiprofis sowohl in der Musik als auch im Tanz.<\/p>\n<p>Das sagt die Jury: \u201eTanz ist Ber\u00fchrung, ist eine andere Form des Sprechens. Menschen mit und ohne Handicap k\u00f6nnen hier in der Welt des Tanzes neue und innovative Ausdrucksm\u00f6glichkeiten entwickeln \u2013 wie etwa das Weiterdenken von Geb\u00e4rdensprache als Tanzform. Dass sich das Projekt au\u00dferdem gezielt der Bespielung des l\u00e4ndlichen Raumes widmet, macht es auf einer weiteren Ebene au\u00dfergew\u00f6hnlich und l\u00e4sst hoffen, dass es Inspiration f\u00fcr andere wird.\u201c \u201eThe Power of the Arts\u201c ist eine Initiative der Philip Morris GmbH in Zusammenarbeit mit der International Giving Foundation des Deutschen Stiftungszentrums im Stifterverband, Netzwerk Junge Ohren e.V. und BOROS. Sie wird ja\u0308hrlich ausgerufen und steht damit in der langja\u0308hrigen Tradition des sozialen und kulturellen Engagements der Philip Morris GmbH.<\/p>\n<p><strong>Die ausgezeichneten Projekte im Detail:<\/strong><\/p>\n<p><em>Hajusom e.V. aus Hamburg<\/em><br \/>\nDie Hamburger K\u00fcnstlerinitiative Hajusom e.V. realisiert seit 2010 k\u00fcnstlerische Projekte mit unbegleiteten Gefl\u00fcchteten. Als Zentrum f\u00fcr transnationale K\u00fcnste verbindet Hajusom k\u00fcnstlerische Qualit\u00e4t, politischen Aktivismus und soziales Engagement. Ausgezeichnet werden sie f\u00fcr ein neu entwickeltes Video-Performance-Projekt. Die Jury urteilt: \u201eDas Projekt Hajusom wagt den Schritt in die Zukunft, bringt unterschiedliche Bev\u00f6lkerungsgruppen neu zusammen, macht dabei nicht Diskriminierung sichtbar, sondern h\u00e4lt vor allem der Gesamtgesellschaft den Spiegel vor. Den K\u00fcnstler*innen gelingt es, gegenw\u00e4rtig kontrovers diskutierte Themen wie Benachteilung und Integration mit Humor und Ironie zu begegnen. Dieser emanzipativ-innovative Umgang w\u00fcrde der aktuellen Debatte auch gut tun.\u201c<\/p>\n<p><em>BRIDGES \u2013 Musik verbindet aus Frankfurt<\/em><br \/>\nBridges bringt Musiker*innen mit und ohne Migrations- und Fluchthintergrund zusammen, um gemeinsam in der \u00d6ffentlichkeit zu musizieren. Mehr als 130 Musikbegeisterte aus 25 L\u00e4ndern haben bereits verschiedene Ensembles gebildet und mehr als 230 Auftritte gehabt. Das ausgezeichnete Bridges-Kammerorchester<br \/>\nsoll zu einer festen Einrichtung aufgebaut werden. Es besteht zu je einem Drittel aus Einheimischen, Migrant*innen und Gefl\u00fcchteten mit einem gemeinsamen Ziel: Sie wollen DAS deutsche Orchester werden, das Deutschland in seiner Vielfalt und seinem kulturellen Reichtum wiederspiegelt.<br \/>\nDie Jury urteilt: \u201eDas Bridges-Kammerorchester als \u201ademokratisches Orchester\u2018 mit gesellschaftliches Zusammenleben auch m\u00f6glich w\u00e4re und birgt damit gro\u00dfes Potential als Vorbildfunktion:<br \/>\nAus Unterschiedlichkeiten entsteht im Orchester ein gemeinsamer Klang, ein gemeinsames Erleben der Sch\u00f6nheit von Musik. Das w\u00fcnschte man sich f\u00fcr eine gelingende Gesellschaft.\u201c<\/p>\n<p><em>Offener Kanal Magdeburg e.V. aus Magdeburg<\/em><br \/>\nDer Offene Kanal Magdeburg unterst\u00fctzt als freier Sender unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen bei der Produktion von Film- und TV-Beitr\u00e4gen. Ziel ist es, die lokale Kommunikation zu st\u00e4rken sowie f\u00fcr die Belange unterschiedlicher Bev\u00f6lkerungsschichten eine breite \u00d6ffentlichkeit herzustellen. Ausgezeichnet wurde<br \/>\ndas Projekt \u201eMagdeburg Moritzplatz\u201c. Der Moritzplatz im Magdeburger Viertel Neue Neustadt ist ein sozialer Brennpunkt. Das auf drei Staffeln angelegte Filmprojekt erz\u00e4hlt Geschichten aus der Lebens- und Erfahrungswelt der Menschen, die dort leben. Gedreht wird mit rund 80 jungen einheimischen Migrant*innen und Gefl\u00fcchteten. Thematisiert werden die Folgen des Aufeinandertreffens von Kulturen und Subkulturen, der Verlust von Heimat, die Suche nach Orientierung und Identit\u00e4t. Die Begr\u00fcndung der Jury: \u201eDas Projekt \u201aMagdeburg Moritzplatz\u2018 verkn\u00fcpft politische und k\u00fcnstlerische Arbeit in einem zeitgem\u00e4\u00dfen Format und spricht zudem ein breiteres Publikum an. Es blickt hinein in einen Mikrokosmos, der stellvertretend ist f\u00fcr viele andere Orte in Deutschland. Die Gestaltung der Erz\u00e4hlung ist daran ausgerichtet, die Beteiligten und ihre Lebensrealit\u00e4ten mit einzubeziehen, sich auf Augenh\u00f6he zu begegnen und damit neue Erz\u00e4hlperspektiven aufzubereiten, die es dringlichst braucht.\u201c<\/p>\n<p><em>Pressetext<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum dritten Mal wurde in diesem Jahr der F\u00f6rderpreis \u201eThe Power of the Arts\u201c vergeben, mit insgesamt 200.000 Euro einer der h\u00f6chstdotierten F\u00f6rderpreise im Bereich Kunst und Kultur in Deutschland. 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