{"id":32517,"date":"2019-05-19T09:50:43","date_gmt":"2019-05-19T09:50:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/?p=32517"},"modified":"2019-05-19T09:50:43","modified_gmt":"2019-05-19T09:50:43","slug":"tanzpreis-fur-guido-markowitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/tanzpreis-fur-guido-markowitz\/","title":{"rendered":"Tanzpreis f\u00fcr Guido Markowitz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Ballettdirektor erh\u00e4lt\u00a0 den Isadora-Preis <\/strong><\/p>\n<p>Der Pforzheimer Ballettdirektor Guido Markowitz erh\u00e4lt f\u00fcr seine herausragenden Leistungen im Zeitgen\u00f6ssischen Tanz den Isadora-Preis. Der Preis wird zum 9. Mal von der Iwanson-Sixt-Stiftung an ehemalige Absolvent*innen der renommierten Iwanson International School of Dance in M\u00fcnchen verliehen, an der auch Markowitz seine Ausbildung zum B\u00fchnent\u00e4nzer absolviert hatte. Stefan Sixt: \u201eGuido Markowitz hat sich konsequent und \u00fcber eine sehr lange Zeit als T\u00e4nzer und als Choreograph sehr f\u00fcr den Zeitgen\u00f6ssischen Tanz engagiert. Er war in der Lage, sein gro\u00dfes Talent und seine ersten Erfolge als junger T\u00e4nzer und Choreograph f\u00fcr eine eigene stringente Karriere zu nutzen und auch R\u00fcckschl\u00e4ge als Motivation zum Weitermachen wahrgenommen.\u00a0 Dar\u00fcberhinaus setzt er sich seit vielen Jahren stets f\u00fcr den Zeitgen\u00f6ssischen allgemein sein \u2013 sei es durch die F\u00f6rderung des Nachwuchses, des Tanzes im \u00f6ffentlichen Raum, \u00a0von Benefiz-Veranstaltungen oder durch seine ehrenamtliche Arbeit als Vorstand des Dachverbands Tanz.\u201c<\/p>\n<p>Jessica Iwanson und Stefan Sixt haben den Isadora-Preis im Jahr 2007 zeitgleich mit der Gr\u00fcndung ihrer gleichnamigen Stiftung ins Leben gerufen.\u00a0 Der Preis ist mit 1.000 \u20ac dotiert und wird traditionell vom M\u00fcnchner Kulturreferenten im Rahmen des Festivals \u201eJunger Tanz\u201c \u00fcberreicht. Der Name des Preises bezieht sich auf eine Pionierin der Tanzgeschichte: Die Amerikanerin Isadora Duncan (1877 \u2013 1927) entwickelte Anfang des 20. Jahrhunderts eine v\u00f6llig neue Form des freien, von individuellen Gef\u00fchlen und Emotionen geleiteten aber dennoch formbewussten Tanzes, der seine B\u00fchne auch au\u00dferhalb der klassischen Theater fand.\u00a0 Die aus Schweden stammende Preis-Stifterin Jessica Iwanson wurde w\u00e4hrend ihrer langen Karriere als frei schaffende T\u00e4nzerin, Choreografin und Schulgr\u00fcnderin immer wieder als \u201eIsadora Duncan des Nordens\u201c bezeichnet.<\/p>\n<p>Guido Markowitz ist geb\u00fcrtiger Villacher. Er studierte klassisches Ballett sowie zeitgen\u00f6ssischen und modernen Tanz an der Iwanson International School of Dance und arbeitete anschlie\u00dfend an den st\u00e4dtischen B\u00fchnen M\u00fcnster, bevor er 1996 als Solist und Choreograf zum Tanztheater am Staatstheater Darmstadt wechselte. Ab 2004 arbeitete er freischaffend als Choreograf und Regisseur,\u00a0unter anderem f\u00fcr Tanzcompagnien wie die von Jochen Ulrich in Linz oder Tarek Assam in Gie\u00dfen. Auch zeichnete er f\u00fcr Choreographien von Opern und Musicals verantwortlich, etwa f\u00fcr \u00bbTurandot\u00ab am Nationaltheater Mannheim oder \u00bbDie Schwarzen Br\u00fcder\u00ab in der Schweiz. Seine St\u00fccke \u00bbLust\u00ab (2005) und \u00bbSnow Motion\u00ab (2006), von Kritik und Publikum gleicherma\u00dfen gefeiert, wurden im Anschluss zu Festivals eingeladen. Einen besonderen Schwerpunkt legte Markowitz auf die Arbeit mit Jugendlichen. Mit der Choreographie \u00bbABFLUG\u00ab startete er am Tanzhaus NRW eine ganze Reihe von Jugendst\u00fccken. Markowitz\u2019 St\u00fcck \u00bbWilde Zeiten\u00ab wurde von der Jury der Bildungsinitiative der Kulturstiftung der L\u00e4nder ausgew\u00e4hlt, den Kongress \u00bbKinder zum Olymp\u00ab zu er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Seit 2015 ist er Direktor des Ballett Theater Pforzheim. Hier entwickelte er \u00e4sthetisch und bewegungssprachlich eine weitere klare Linie. Existenzielle Themen der Zeit und der Kunst werden auf der Basis eines zeitgen\u00f6ssischen Tanzverst\u00e4ndnisses vielf\u00e4ltig und unter Einbeziehung anderer K\u00fcnste inszeniert. Neben abendf\u00fcllenden Produktionen zu K\u00fcnstlerfiguren wie Gustav Klimt oder David Bowie oder einer choreographischer Umsetzung von Mozarts &#8220;Requiem&#8221; etablierte Markowitz eine au\u00dferordentlich erfolgreiche Reihe an abendf\u00fcllenden Produktionen an ungew\u00f6hnlichen Orten in Pforzheim, so in der Schloss- und Stiftskirche Sr. Michael, im Emma-Jaeger-Bad oder im Schmuckmuseum im Reuchlinhaus.\u00a0\u00a0Mehrfach wurden Markowitz\u00b4 Arbeiten f\u00fcr den Deutschen Theaterpreis DER FAUST vorgeschlagen.\u00a0 Das Ballett Theater Pforzheim wurde unter seiner F\u00fchrung Partner von TANZLAND, Mitglied des Dachverbands Tanz und internationaler Kooperationspartner. Markowitz wurde zudem in den Vorstand des Dachverbands Tanz Deutschland gew\u00e4hlt und ist Vorstand der Tanzszene BW.<\/p>\n<p>Pressetext<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Ballettdirektor erh\u00e4lt\u00a0 den Isadora-Preis Der Pforzheimer Ballettdirektor Guido Markowitz erh\u00e4lt f\u00fcr seine herausragenden Leistungen im Zeitgen\u00f6ssischen Tanz den Isadora-Preis. Der Preis wird zum 9. Mal von der Iwanson-Sixt-Stiftung an ehemalige Absolvent*innen der renommierten Iwanson International School of Dance in M\u00fcnchen verliehen, an der auch Markowitz seine Ausbildung zum B\u00fchnent\u00e4nzer absolviert hatte. 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