{"id":32233,"date":"2019-03-29T13:03:29","date_gmt":"2019-03-29T13:03:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/?p=32233"},"modified":"2019-03-29T13:03:29","modified_gmt":"2019-03-29T13:03:29","slug":"akademie-fur-digitalitat-und-theater-in-dortmund-nimmt-betrieb-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/akademie-fur-digitalitat-und-theater-in-dortmund-nimmt-betrieb-auf\/","title":{"rendered":"Akademie f\u00fcr Digitalit\u00e4t und Theater in Dortmund nimmt Betrieb auf"},"content":{"rendered":"<p><b><span style=\"font-size: 12.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Von Intendant Kay Voges initiiert, von Stadt, Land und Bund gef\u00f6rdert \u2013 Akademie f\u00fcr Digitalit\u00e4t und Theater ist europaweit einzigartiges Modellprojekt.<\/span><\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Die vom Dortmunder Schauspielintendanten Kay Voges initiierte und von der Stadt Dortmund, dem Land Nordrhein-Westfalen und der Kulturstiftung des Bundes gef\u00f6rderte Akademie f\u00fcr Theater und Digitalit\u00e4t nimmt nach anderthalbj\u00e4hriger Entwicklungsphase den Betrieb auf.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">K\u00fcnstlerischer Leiter f\u00fcr die k\u00fcnftig als sechste Sparte des Theater Dortmund fungierende Akademie ist Regisseur Marcus Lobbes, der gemeinsam mit Gr\u00fcndungsdirektor Kay Voges und einem Beirat die Jury f\u00fcr die Auswahl von insgesamt 54 Stipendiat_innen beruft. Unterst\u00fctzt werden sie von Kai Festersen als Betriebsdirektor und Veronika Ortmayr als Referentin der K\u00fcnstlerischen Leitung.\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">\u201eMit der neu gegr\u00fcndeten Akademie\u201c, so Hortensia V\u00f6lckers, K\u00fcnstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, \u201eentsteht ein in Europa in dieser Form einzigartiger neuer Ort, an dem \u00fcber Jahre k\u00fcnstlerische und technische Expertise im Bereich digitaler Theaterproduktion aufgebaut wird. Durch die enge Verzahnung von k\u00fcnstlerischem und technischem Know How bieten sich neue \u00e4sthetische Optionen f\u00fcr Theaterproduktionen, von denen letztlich alle Theaterschaffenden profitieren.\u201c <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Die ersten der insgesamt 54 Stipendien, mit denen Forschungsprojekte an der Schnittstelle von Theater und Digitalit\u00e4t unterst\u00fctzt und von der Kulturstiftung des Bundes mit einem Gesamtbetrag von 1 Million Euro finanziert werden, sind ausgeschrieben. Die Fellows, die sich ab sofort bis 28. April bewerben k\u00f6nnen, werden im Herbst 2019 zum Beginn der Spielzeit in Dortmund erwartet. Die Bewerbungsunterlagen sind unter <\/span><strong><a href=\"http:\/\/www.theater.digital\"><span style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">www.theater.digital<\/span><\/a><\/strong><span style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\"> abzurufen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">\u201eIch freue mich sehr, dass durch das gemeinsame Engagement von Stadt, Land, Bund, Theater Dortmund, Deutschem B\u00fchnenverein und Deutscher Theatertechnischer Gesellschaft sowie vielen weiteren Partnern das erste Stadttheater eine eigene Sparte mit Schwerpunkt im Bereich Digitalit\u00e4t begr\u00fcndet. Die Akademie erforscht, wie eine uns allen noch unbekannte Form des Theaters und der K\u00fcnste im 21. Jahrhundert aussehen k\u00f6nnte. Sie bietet Theaterschaffenden einen Resonanzraum zwischen Kunst und Technik, Analogem und Digitalem, in dem zukunftsweisende Wege f\u00fcr die Darstellenden K\u00fcnste erprobt werden k\u00f6nnen\u201c, sagte Isabel Pfeiffer-Poensgen, Kultur- und Wissenschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Das Ministerium f\u00fcr Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterst\u00fctzt die Akademie f\u00fcr Digitalit\u00e4t und Theater ma\u00dfgeblich. F\u00fcr die Pilotphase der ersten drei Jahre stehen bereits Mittel in H\u00f6he von 1,3 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung. Neben Personalkosten und Kosten f\u00fcr die Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit werden damit insbesondere die Kunstproduktion mit digitalen Technologien sowie der Bereich der digitalen Forschung gef\u00f6rdert, der die Basis f\u00fcr die Arbeit der Akademie f\u00fcr Theater und Digitalit\u00e4t bildet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Die 800 Quadratmeter bietende ehemalige Schreinerei innerhalb des Theaters, ausgestattet mit modernster Digitaltechnik, \u00fcberbr\u00fcckt die Zeit bis zur Fertigstellung des von der Stadt Dortmund in Auftrag gegebenen Neubaus im Hafen der Stadt. \u201eSeit September sind wir durch die Auszeichnung der Stiftung <i>Lebendige Stadt<\/i> die digitalste Stadt Deutschlands &#8211; nun entsteht am Hafen der n\u00e4chste Meilenstein im Rahmen unserer Digitalisierungsstrategie, der <i>d.-port<\/i>. Die Akademie wird dort ein bedeutender Anker\u201c, sagt Dortmunds Oberb\u00fcrgermeister Ullrich Sierau. So beschloss der Rat der Stadt Dortmund am 28. M\u00e4rz 2019 die Planung des Neubaus der Akademie im k\u00fcnftigen <i>d.-port<\/i>.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Zudem bietet die Akademie ab Fr\u00fchsommer 2019 in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DThG) und dem Deutschen B\u00fchnenverein Workshops, Seminare und Fortbildungen f\u00fcr theatertechnische Berufe an. Marc Grandmontagne, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Direktor des Deutschen B\u00fchnenvereins: \u201eDie Digitalisierung hat Auswirkungen auf alle Bereiche des Theaters und ver\u00e4ndert viele Berufe und Berufsbilder. Aus- und Weiterbildung sind daher zentrale Stellschrauben, um insbesondere die technischen Berufe angemessen weiterzuentwickeln. Das gilt umso mehr in Zeiten akuten Fachkr\u00e4ftemangels.\u201c Wesko Rohde, Vorstandsvorsitzender der DThG: \u201eTheater sind traditionell Orte einer kreativen Symbiose k\u00fcnstlerischer Innovation und technischen Forschergeists. Gemeinsames Studieren und Forschen schafft die besten Grundlagen f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Entwicklung der Theater. K\u00fcnstler und Techniker lernen, Netzwerke der Innovation zu bilden und tragen die Erkenntnisse auf und hinter die B\u00fchnen.<\/span><\/p>\n<p><em>Pressetext\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Intendant Kay Voges initiiert, von Stadt, Land und Bund gef\u00f6rdert \u2013 Akademie f\u00fcr Digitalit\u00e4t und Theater ist europaweit einzigartiges Modellprojekt. 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