{"id":32186,"date":"2019-03-15T14:39:41","date_gmt":"2019-03-15T14:39:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/?p=32186"},"modified":"2019-03-18T13:28:47","modified_gmt":"2019-03-18T13:28:47","slug":"demis-volpi-wird-neuer-ballettdirektor-und-chefchoreograf-des-balletts-am-rhein-ab-2020-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/demis-volpi-wird-neuer-ballettdirektor-und-chefchoreograf-des-balletts-am-rhein-ab-2020-21\/","title":{"rendered":"Demis Volpi wird neuer Ballettdirektor und Chefchoreograf des Balletts am Rhein ab 2020\/21"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Demis Volpi<\/strong> wird zur Spielzeit 2020\/21 neuer \nBallettdirektor und Chefchoreograph des Balletts am Rhein. Der \nAufsichtsrat der Deutschen Oper am Rhein berief den argentinischen \nChoreographen und Regisseur in einer au\u00dferordentlichen Sitzung am \nFreitag, 15. M\u00e4rz 2019, einstimmig <strong>zum Nachfolger von Martin Schl\u00e4pfer, der zur Saison 2020\/21 als Ballettdirektor an das Wiener Staatsballett wechselt<\/strong>. Demis Volpi unterzeichnete einen Vier-Jahres-Vertrag bis zur Saison 2023\/24.<\/h3>\n\n\n\n<p>Demis Volpi war zwischen 2013 und 2017 als Hauschoreograph des \nStuttgarter Balletts t\u00e4tig. Freiberuflich hat er f\u00fcr zahlreiche \nrenommierte Compagnien kreiert, darunter die Compa\u00f1\u00eda Nacional de Danz \nde M\u00e9xico, das American Ballett Theater New York, das Ballet of \nFlanders, das Ballet de Santiago de Chile, DanceWorks Chicago, das \nNorthern Ballet in Leeds und das Korean National Ballet. Zudem hat er \nf\u00fcr T\u00e4nzer*innen wie Alessandra Ferri, Herman Cornejo, Alicia Amatriain,\n Sue Jin Kang, Cory Stearns oder Luis Ortigoza choreographiert. In \nDeutschland hat er neben seiner T\u00e4tigkeit f\u00fcr das Stuttgarter Ballett \nals Choreograph u.a. f\u00fcr das Ballett Dortmund, das Ballett im Revier \nGelsenkirchen und das Badische Staatsballett sowie als Opernregisseur am\n Saarl\u00e4ndischen Staatstheater, am Nationaltheater Weimar, an der Oper \nHeidelberg und an der Oper Stuttgart Erfolge gefeiert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr seine Kreationen ist der 33j\u00e4hrige mehrfach auf internationalem Parkett ausgezeichnet worden<\/strong>. So war er 2018 f\u00fcr die<em> International Opera Awards <\/em>(Kategorie \u201eBeste Produktion\u201c f\u00fcr \u201eDeath in Venice\u201c, Staatsoper Stuttgart) und den <em>Prix Benois de la Danse<\/em> am Bolshoi Theater in Moskau (Beste Choreographie f\u00fcr \u201eSalome\u201c, Stuttgarter Ballett) nominiert. Er ist Tr\u00e4ger des <em>Deutschen Tanzpreises <\/em>(2014, Kategorie \u201eZukunft\u201c), wurde 2017 in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt zum <em>Nachwuchsk\u00fcnstler des Jahres<\/em> gew\u00e4hlt und erhielt den Chilenischen Kunstkritiker-Preis.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDemis Volpi ist einer der spannendsten, kreativsten und \nvielversprechendsten Choreographen und Regisseure der jungen \nGeneration\u201c, so der Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein, Prof. \nChristoph Meyer. <em>\u201e<\/em>Er verf\u00fcgt \u00fcber wertvolle, langj\u00e4hrige \nErfahrung in der Arbeit mit gro\u00dfen Ballettcompagnien, \u00fcber profundes \nadministratives Know-How sowie enormes k\u00fcnstlerisches Potenzial. Er hat \nuns &nbsp;insbesondere durch seine moderne, genre\u00fcbergreifende \nHerangehensweise \u00fcberzeugt, die den Tanz als interdisziplin\u00e4res Medium \ndefiniert.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mit seinen \u201einnovativen Ideen und seiner beeindruckenden \nk\u00fcnstlerischen Vita\u201c, so Christoph Meyer weiter, habe sich Demis Volpi \ninmitten eines hochqualifizierten internationalen Bewerberfeldes \ndurchgesetzt. \u201eNach zehn wunderbaren Jahren der Zusammenarbeit mit \nMartin Schl\u00e4pfer, der hier in D\u00fcsseldorf und Duisburg Au\u00dferordentliches \ngeleistet und das Ballett am Rhein zu einer der wichtigsten Adressen f\u00fcr\n den europ\u00e4ischen Tanz gemacht hat, war uns klar: Einen ,Nachfolger\u201c, \nder nahtlos an Martin Schl\u00e4pfers Arbeit und \u00c4sthetik ankn\u00fcpft, kann es \nnicht geben \u2013 und soll es auch nicht geben. Bei einem solchen Wechsel \nbraucht es Mut zur Ver\u00e4nderung. Daher freuen wir uns nun sehr auf einen \njungen, \u00e4u\u00dferst begabten Kollegen, der seiner gro\u00dfen Herausforderung mit\n Respekt, aber gleichzeitig auch mit Innovationskraft und dem n\u00f6tigen \nSelbstbewusstsein begegnen wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Hans-Georg Lohe, Kulturdezernent der Stadt D\u00fcsseldorf: \u201eAuch in \nZukunft sehe ich das Ballett am Rhein als eine der f\u00fchrenden, \ninternationalen Ballett-Compagnien, als wichtigen Botschafter f\u00fcr \nD\u00fcsseldorf und Duisburg. Mit Demis Volpi haben wir f\u00fcr diese Aufgabe \neinen herausragenden jungen Choreographen verpflichten k\u00f6nnen, der durch\n seine Begeisterung f\u00fcr den Tanz, seinen Ideenreichtum und seine kluge, \nintensive Auseinandersetzung mit klassischen wie auch zeitgen\u00f6ssischen \nWerken neue Sichtweisen erm\u00f6glicht und das Ballett weiter entwickeln \nwird.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Kr\u00fctzberg, Kulturdezernent der Stadt Duisburg, freut sich \nebenfalls \u00fcber die Verpflichtung Volpis: \u201eDas Ballett am Rhein tr\u00e4gt \nentscheidend zum Erfolg der einzigarten Theaterehe bei, die seit mehr \nals 60 Jahren in Duisburg und D\u00fcsseldorf ein vielf\u00e4ltiges, k\u00fcnstlerisch \nhochklassiges Programm einem breiten Publikum zug\u00e4nglich macht. Umso \nmehr freuen wir uns, dass es uns gelungen ist, mit Demis Volpi einen der\n derzeit interessantesten und auch begehrtesten Choreographen seiner \nGeneration zu verpflichten, um das internationale Top-Niveau der \nCompagnie zu sichern und dem Ballett an Rhein und Ruhr zugleich neue \nImpulse zu verleihen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Demis Volpi: <strong>\u201eMit gro\u00dfer Freude sehe ich der Herausforderung  entgegen, das Ballett am Rhein ab der Spielzeit 2020\/21 zu leiten und  bin dankbar f\u00fcr das in mich gesetzte Vertrauen. Ich sehe meine Aufgabe  darin, auf dem aufzubauen, was die Compagnie in den vergangenen Jahren  bis heute erreicht hat; es wird also um die Pflege des neoklassischen  Repertoires, die Einbindung wichtiger zeitgen\u00f6ssischer Choreograph*innen  und K\u00fcnstler*innen sowie die Erweiterung des Freiraums f\u00fcr neue  choreographische Sprachen gehen. Dar\u00fcber hinaus freue ich mich aber  selbstverst\u00e4ndlich auch darauf, eigene Akzente zu setzen, u.a. durch die  Kreation eigener abendf\u00fcllender Handlungsballette zur weiteren  Entwicklung des Repertoires und des Profils des Balletts am Rhein.<\/strong> <br>Zun\u00e4chst freue ich mich jedoch auf das Kennenlernen der T\u00e4nzer*innen  und Mitarbeitenden in den kommenden Wochen, sowie auf die\u00a0  Zusammenarbeit mit Christoph Meyer. Ich bin zudem sehr gespannt auf das  Duisburger und D\u00fcsseldorfer Publikum und hoffe darauf, dass es den  zuk\u00fcnftigen k\u00fcnstlerischen Entwicklungen seines Balletts mit Neugier und  Offenheit begegnen wird.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p><em>Pressetext <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Demis Volpi wird zur Spielzeit 2020\/21 neuer Ballettdirektor und Chefchoreograph des Balletts am Rhein. 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