{"id":31513,"date":"2018-10-31T08:25:31","date_gmt":"2018-10-31T08:25:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/?p=31513"},"modified":"2018-10-31T08:28:38","modified_gmt":"2018-10-31T08:28:38","slug":"der-tod-und-das-madchen-mit-urauffuhrungen-von-yuki-mori-und-fabien-prioville-im-theater-regensburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/en\/der-tod-und-das-madchen-mit-urauffuhrungen-von-yuki-mori-und-fabien-prioville-im-theater-regensburg\/","title":{"rendered":"\u201eDer Tod und das M\u00e4dchen\u201c mit Urauff\u00fchrungen von Yuki Mori und Fabien Prioville im Theater Regensburg"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Variationen auf die Verg\u00e4nglichkeit<\/strong><\/h3>\n<h4><strong>Der neue Tanzabend \u201eDer Tod und das M\u00e4dchen\u201c mit Urauff\u00fchrungen von Yuki Mori und Fabien Prioville im Theater Regensburg<\/strong><\/h4>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Es knallt. Ein M\u00e4dchen im schwarzen, es sackartig umh\u00fcllenden Kleid (Kost\u00fcme: Louise Flanagan) beginnt heftig, die H\u00e4nde aneinandergepresst, mit den Armen vor sich zu rudern. Ein Pochen und Atmen, das Seufzen eines Windes erf\u00fcllt den vernebelten Raum. Im diffusen Licht sind weitere Gestalten, drei Tische und unz\u00e4hlige T\u00fcren in rollenden Spiegelrahmen (B\u00fchne: Monika Frenz) zu erkennen. Vielleicht ist es genau der Moment, in dem das Leben mit dem Tod ringt.<\/p>\n<p>Die junge Frau f\u00e4hrt mit ihrem Solo fort. Sie springt auf den Tisch in der Mitte und rutscht darunter hindurch. Immer wieder stoppen ihre F\u00fc\u00dfe, breitbeinig eingeknickt, wie am Boden festgenagelt, w\u00e4hrend oberhalb der H\u00fcfte ihr gesamter K\u00f6rper noch weiter zur Seite, nach hinten oder vorn\u00fcber schwingt. Das Orchester vom Band spielt Kompositionen von Ezio Bosso, deren minimalistischer Drive auch die restlichen, wiederholt mit den mobilen T\u00fcrelementen verschmelzenden T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer durch kurze Paar- oder Gruppenformationen treibt.<\/p>\n<p>Kein Kontrast ist gr\u00f6\u00dfer als zwischen Leben und Tod. Hier holte sich <strong>Yuki Mori<\/strong>, Leiter der Regensburger Tanzsparte, die Anregung zu seiner ersten Spielzeitpremiere von Franz Schuberts thematisch wohl bekanntestem Streichquartett <strong>\u201eDer Tod und das M\u00e4dchen\u201c<\/strong> und erweiterte die Drastik im Spannungsbogen noch um den Aspekt der Jugend. Etwas, das bestens zur Kunstform Tanz passt. Denn die Interpreten sch\u00f6pfen in erster Linie Kraft aus ihrer dynamischen Gelenkigkeit, konditionellen Ausdauer und ihrer Pers\u00f6nlichkeit. Wunderbar st\u00fccktragend im Ausdruck: Rei Okunishi als Hauptfigur im ersten Teil der sinnlich und emotional ber\u00fchrenden Tandem-Urauff\u00fchrung der Kompanie von Theater Regensburg Tanz.<\/p>\n<p>Die k\u00fcnstlerische Besch\u00e4ftigung mit dem aktuellen Spielzeitmotto des Hauses \u201eKontraste\u201c offenbarte am 26. Oktober im Regensburger Velodrom einmal mehr das Gesp\u00fcr Moris, den richtigen choreografischen Partner als Gast f\u00fcr seine \u00fcber inhaltliche Grundfragestellungen verlinkten Doppelabende einzuladen. Schon vergangenes Jahr \u2013 Moris f\u00fcnftem als Ballettchef der zehnk\u00f6pfigen Truppe \u2013 forderten seine beiden Premierenabende \u201eShakespeare Dreams\u201c und \u201e<a href=\"https:\/\/www.theater-regensburg.de\/spielplan\/details\/bilderrausch-klimtbacon\/\">BilderRausch: Klimt.Bacon<\/a>\u201c T\u00e4nzer wie Publikum durch eine im Kanon der Stadttheater-Programme ungew\u00f6hnlich ambitionierte, in die Theater- und Kunstszene \u00fcberlappende Themenwahl heraus. Gemeinsam mit dem Franzosen Fabien Prioville ist es nun erneut gelungen, nicht nur die Arbeit eines in Bayern weitgehend unbekannten Kollegen vorzustellen, sondern auch mit dem Topos Endlichkeit und Verlust ein Sujet aufzugreifen, das ausnahmslos jeden betrifft.<\/p>\n<figure id=\"attachment_31515\" aria-describedby=\"caption-attachment-31515\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-31515 size-large\" src=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Der-Tod-und-das-M\u00e4dchen-Yuki-Mori-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Der-Tod-und-das-M\u00e4dchen-Yuki-Mori-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Der-Tod-und-das-M\u00e4dchen-Yuki-Mori-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Der-Tod-und-das-M\u00e4dchen-Yuki-Mori-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Der-Tod-und-das-M\u00e4dchen-Yuki-Mori-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Der-Tod-und-das-M\u00e4dchen-Yuki-Mori.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-31515\" class=\"wp-caption-text\">Der Tod und das M\u00e4dchen (Yuki Mori): Louisa Poletti, Fabian Moreira Costa, Simone Elliott, Alessio Burani, Rei Okunishi, Tommaso Quartani, Lucas Roque Machado, P\u00e9ter D\u00e1niel Matkaicsek, Tiana Lara Hogan, Harumi Takeuchi; Foto: Jochen Klenk<\/figcaption><\/figure>\n<p>In Erinnerung bleiben starke, meist fl\u00fcchtige Momente, darunter Okunishis Versuche, Richtung Publikum auszubrechen. Doch stets ist jemand zu Stelle, um ihre Anl\u00e4ufe, der t\u00f6dlichen Bedrohung zu entkommen, reflexartig abzufangen. Mori klammert die Angst zu sterben keineswegs aus. Statt eines Sensenmannes symbolisiert ein gro\u00dfes schwarzes Tuch den Tod. Seine Interpreten halten es, lassen ihr Menschsein darunter verschwinden und umwickeln, ja greifen nach dem M\u00e4dchen einer unsichtbaren Macht gleich.<\/p>\n<p>Farben kommen in dieser Produktion erst ins Spiel, als sich die Einstellung der zentralen Figur \u00e4ndert. Ihr Oszillieren zwischen Dies- und Jenseits wird reicher durch Begegnungen mit Menschen und Situationen aus der Erinnerung. Szenische Momente mit Schirm und Koffer, Freude \u00fcber einen leuchtend blauen Blumenstrau\u00df, Posen f\u00fcr eine Fotografie oder ein Bad inmitten eines von vier T\u00e4nzerinnen herumgedrehten Stoffquadrats mindern die atmosph\u00e4risch von Beginn an vorherrschende schmerzvolle D\u00fcsternis. Vergleichbar einem Dichter, der Worte gegen bewegte Bilder getauscht hat, l\u00e4sst Regensburgs Chefchoreograf in Abgr\u00fcnde blicken.<\/p>\n<figure id=\"attachment_31516\" aria-describedby=\"caption-attachment-31516\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-31516 size-large\" src=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Les-petites-choses-qui-disparaissent-Fabien-Prioville-Ensemble-Foto-Jochen-Klenk--1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Les-petites-choses-qui-disparaissent-Fabien-Prioville-Ensemble-Foto-Jochen-Klenk--1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Les-petites-choses-qui-disparaissent-Fabien-Prioville-Ensemble-Foto-Jochen-Klenk--300x200.jpg 300w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Les-petites-choses-qui-disparaissent-Fabien-Prioville-Ensemble-Foto-Jochen-Klenk--600x400.jpg 600w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Les-petites-choses-qui-disparaissent-Fabien-Prioville-Ensemble-Foto-Jochen-Klenk--768x512.jpg 768w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Les-petites-choses-qui-disparaissent-Fabien-Prioville-Ensemble-Foto-Jochen-Klenk-.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-31516\" class=\"wp-caption-text\">Les petites choses qui disparaissent (Fabien Prioville): Ensemble; Foto: Jochen Klenk<\/figcaption><\/figure>\n<p>Er kann das gut, wird nie zu plakativ. Vor allem aber wei\u00df er seine Interpreten so zu f\u00fchren, dass man ihnen glaubt: Passagen der Gef\u00fchlslosigkeit ebenso wie den pr\u00e4finalen Umschwung in eine pl\u00f6tzlich gl\u00fcckbehaftete, fast erleichterte Verspieltheit. Bemerkenswert! Am 16. Februar 2019 wird Yuki Mori sich aus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden mit einer abendf\u00fcllenden Tanzadaption von Choderlos de Laclos\u2018 \u201eGef\u00e4hrliche Liebschaften\u201c von Regensburg verabschieden. Ein angek\u00fcndigter Verlust \u2013 f\u00fcr Ballettchef und Theater gleicherma\u00dfen.<\/p>\n<p>H\u00e4ngen Input und Aussage des Saisonauftakts wom\u00f6glich damit zusammen? Am Schluss von \u201eDer Tod und das M\u00e4dchen\u201c \u00f6ffnet Moris Hauptprotagonistin Rei Okunishi beherzt die Mittelt\u00fcr der B\u00fchnenr\u00fcckwand. Ihr Weg f\u00fchrt \u2013 wie das sprichw\u00f6rtliche Ende eines jeden dunklen Tunnels \u2013 ins Licht. Und auch in Schuberts Musik, die das halbe St\u00fcck klanglich begleitet, schwingt etwas Tr\u00f6stliches mit.<\/p>\n<figure id=\"attachment_31517\" aria-describedby=\"caption-attachment-31517\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-31517 size-large\" src=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Der-Tod-und-das-M\u00e4dchen-Yuki-Mori-Rei-Okunishi-Foto-Jochen-Klenk--1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Der-Tod-und-das-M\u00e4dchen-Yuki-Mori-Rei-Okunishi-Foto-Jochen-Klenk--1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Der-Tod-und-das-M\u00e4dchen-Yuki-Mori-Rei-Okunishi-Foto-Jochen-Klenk--300x200.jpg 300w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Der-Tod-und-das-M\u00e4dchen-Yuki-Mori-Rei-Okunishi-Foto-Jochen-Klenk--600x400.jpg 600w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Der-Tod-und-das-M\u00e4dchen-Yuki-Mori-Rei-Okunishi-Foto-Jochen-Klenk--768x512.jpg 768w, https:\/\/www.danceforyou-magazine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Der-Tod-und-das-M\u00e4dchen-Yuki-Mori-Rei-Okunishi-Foto-Jochen-Klenk-.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-31517\" class=\"wp-caption-text\">Der Tod und das M\u00e4dchen (Yuki Mori): Rei Okunishi; Foto: Jochen Klenk<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Fabien Priovilles<\/strong> subtile t\u00e4nzerische Abhandlung \u00fcber \u201eDie kleinen Dinge, die verschwinden\u201c <strong>(\u201e<\/strong><strong>Les petites choses qui disparaissent<\/strong><strong>\u201c<\/strong>) bringt die Zuschauer dagegen zum Schmunzeln und Staunen. Er wurde am Centre National de Danse Contemporaine im franz\u00f6sischen Anger ausgebildet und tanzte in \u00c9douard Locks kanadischer Kompanie La La La Human Steps und bei Philippe Blanchard in Stockholm. Seit 2006 ist Prioville freischaffend t\u00e4tig und koproduziert eigene Choreografien f\u00fcr seine 2010 gegr\u00fcndete Tanzgruppe h\u00e4ufig mit dem tanzhaus nrw.<\/p>\n<p>Dass er ab 1999 sieben Jahre Mitglied in Pina Bauschs Tanztheater Wuppertal war, erkl\u00e4rt den performativen Charakter seines St\u00fccks. Au\u00dferdem vermag nur so jemand eine derart herrliche Reihung hinzubekommen wie die am Schluss, wenn T\u00e4nzer hinter T\u00e4nzer \u2013 \u00fcber ein zu R\u00f6cken gefaltetes Tuch miteinander verbunden \u2013 synchron die K\u00f6pfe schwenken und mit kleinen Moves langsam vom Platz wogen. Aus Schuberts \u201eTod und M\u00e4dchen\u201c-Streichquartett mischt sich lediglich Track 13 der Aufnahme von Tomoko Usawa ins klangliche Komposit, neben weiteren Einspielungen von Hilary Hahn und Hauschka, Alessandro Scarlatti (Gesang: Cecilia Bartoli), Charlemagne Palestine und David Coulter. B\u00fchnenbild und die ineinander flie\u00dfenden Szenen greifen dabei so gut wie alle Requisiten des Vorg\u00e4ngerst\u00fccks auf.<\/p>\n<p>Highlight der surrealen Passagen ist ein grandioses Flirt-Duett. Tommaso Quartani und Simone Elliot wechseln sich dabei, perfekt in ihrem Timing, mit dem Rausstrecken ihrer Zungen ab. Dazu spulen sie ein Kaleidoskop emotionaler und hormongesteuerter Empfindungen ab. Sie lassen uns ihre Nacktheit unter den Kleidern sehen und turteln achsensymmetrisch am Boden weiter. In den K\u00f6pfen der Zuschauer macht es schlie\u00dflich \u201eautsch\u201c, als Elliot ihre imagin\u00e4re Zigarette an der Schulter des Partners ausdr\u00fcckt. So funktioniert Kunst.<\/p>\n<p>Bevor es richtig losgeht mit dem Tanzen, ist allerdings erst mal Aufr\u00e4umen angesagt. In leicht angeschmutzter Kluft, die entfernt an Handwerker erinnert, betritt das Ensemble den Ort des Geschehens. Man vernimmt Pfeifen und Gitarrenklampfen. T\u00fcren werden ausgeh\u00e4ngt, die Rahmen zur Seite geschafft. Und ehe man sich versieht verkn\u00fcpft das schwarze Tuch Mann und Frau zu einer Skulptur. Einem Gem\u00e4lde von Magritte gleich, h\u00e4ngt einer T\u00e4nzerin pl\u00f6tzlich die Blumenvase am Handgelenk. Prioville fordert unsere Vorstellungskraft heraus.<\/p>\n<p>Was genau seine Darsteller suchen, wenn sie kriechend den Boden mit Augen absuchen, wird nicht aufgel\u00f6st. Doch die T\u00e4nzer versichern sich ihrer Pr\u00e4senz mit Blicken in eine riesige Spiegelscherbe. Als sie mit langen Holzst\u00e4ben zu einer Feldsuche aufbrechen, liegt einer der Akteure leblos im Hintergrund. Ob es eine andere Seite gibt, fragt eine Stimme aus dem Off. Ursachen oder Krankheiten werden bewusst nicht beim Namen genannt, sie w\u00fcrden die einfallsreichen Verfremdungen auch nur entzaubern.<\/p>\n<p>Je weiter die Choreografie fortschreitet, desto mehr gewinnt man den Eindruck, sie k\u00f6nne der Anfang vom Ende des ersten Teils sein. Variationen auf die Verg\u00e4nglichkeit und das Verlieren von Dingen oder Leben. Dass Abschiede stets Neuanf\u00e4nge in Gang setzen, sollten wir uns einfach \u00f6fter klarmachen.<\/p>\n<p><em>Vesna Mlakar<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Variationen auf die Verg\u00e4nglichkeit Der neue Tanzabend \u201eDer Tod und das M\u00e4dchen\u201c mit Urauff\u00fchrungen von Yuki Mori und Fabien Prioville im Theater Regensburg \u00a0Es knallt. Ein M\u00e4dchen im schwarzen, es sackartig umh\u00fcllenden Kleid (Kost\u00fcme: Louise Flanagan) beginnt heftig, die H\u00e4nde aneinandergepresst, mit den Armen vor sich zu rudern. 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