Wege ins 20. Jahrhundert: August Bournonville und Marius Petipa
August Bournonville und Marius Petipa stehen für die beiden großen Traditionslinien, über die Ballette des 19. Jahrhunderts ins 20. und weiter bis in unsere Gegenwart überliefert wurden.
Paris – Kopenhagen: August Bournonville
Beeinflusst Filippo Taglionis (1777–1871) Ballett „La Sylphide“ von 1832, wie in der vorigen Folge angesprochen, bis heute unser Bild von der Kunstform Ballett, so kennen wir dieses Werk selbst gar nicht mehr in Taglionis Original, sondern vor allem in August Bournonvilles (1805–1879) Fassung von 1836 zu Musik von Hermann Løvenskjold. 1970 schuf der französische Choreograf Pierre Lacotte (1932–2023) eine eigene Version „im Stile von Taglioni“ zur originalen „Sylphide“-Musik von Jean-Madeleine Schneitzhoeffer, die z. B. vom Bayerischen Staatsballett in München getanzt wird.
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