Christian Spuck erhält den Deutschen Tanzpreis 2026
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Deutscher Tanzpreis 2026: Gala der künstlerischen Exzellenz im Aalto-Theater Essen

Christian Spuck, Gabriele Brandstetter und Tadashi Endo geehrt – Tanz als verbindende Kraft zwischen Tradition, Forschung und Innovation

Am 28. Februar 2026 versammelte sich die deutsche Tanzszene im Aalto-Theater Essen, um den Deutschen Tanzpreis zu feiern. Über 1.000 Gäste aus Kunst, Kultur und Politik erlebten eine Gala, die Tanz als verbindende Kraft in bewegten Zeiten ins Zentrum rückte.

Den Deutschen Tanzpreis 2026 erhielt der Choreograf Christian Spuck. Die Laudatio hielt Dorion Weickmann, die Spucks Fähigkeit würdigte, klassische Balletttradition zeitgenössisch zu erneuern, psychologische Tiefe mit erzählerischer Klarheit zu verbinden und Ensembles mit sensibler Hand zu leiten.

Weitere Ehrungen gingen an Gabriele Brandstetter für ihre wegweisende Arbeit in Tanzforschung und -vermittlung sowie an Tadashi Endo für sein Lebenswerk im Butoh, das Europa nachhaltig geprägt hat. Laudatorinnen waren Margrit Bischof und Doris Dörrie.

Die Gala zeigte choreografische Highlights: Das Staatsballett Berlin präsentierte Spucks Werke, das Urban Dance Department & Friends eröffnete mit „WATER“ und Thomas A. Bradley zeigte „NOT BUTOH SOLO“. Die MiR Dance Company Gelsenkirchen präsentierte „Hasard & Boléro“ und „Millennials“, eine Reflexion über die digitale Gegenwart.

Grußworte von Julia Jacob, Erster Bürgermeisterin der Stadt Essen, und die Moderation von Vivian Perkovic begleiteten den Abend. Mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache setzte die Veranstaltung ein deutliches Zeichen für Teilhabe. Der nächste Deutsche Tanzpreis wird am 13. März 2027 erneut im Aalto-Theater Essen verliehen.

Fotos: Ursula Kaufmann

Prof. Dr. Gabriele Brandstetter
Der Butoh-Tänzer Tadashi Endo

Christian Spuck