Es ist eine kleine Sensation. Die Werke des wichtigsten DDR-Choreografen Tom Schilling (1928 – 2026) dürfen wieder aufgeführt werden. Möglich wäre dies dank der in Berlin lebenden Tänzerin, Choreografin und Regisseurin Arila Siegert. Schilling hatte ihr 2022 die Rechte an seinen 46 Choreografien übertragen, die in den Jahren 1966 bis 1991 für das Tanztheater der Komischen Oper Berlin entstanden waren. „Viele Choreografien sind dokumentiert, auch filmisch“, sagt Arila Siegert. Es stünden Ballettmeister und Solisten von damals bereit, die noch immer gültigen Arbeiten wie „Schwanensee“, „Wahlverwandtschaften“, „Cinderella“ und „Romeo und Julia“, „La mer“ und „Hoffmanns Erzählungen“ einzustudieren.
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