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Im Pas de deux mit Messersschneide…

Tanzmedizin mit  ta.med

Was Werkzeugpflege mit Profitanz zu tun hat:

Stellen wir uns einen erfolgreichen Sternekoch vor: er ist leidenschaftlich und kreativ, begeistert seine Gäste mit feiner und edler Küche. Penibel geschnitten, millimetergenau drapiert, appetitlich angerichtet bilden diese Kreationen einen Augen- und Gaumenschmaus. Dies gelingt sicherlich durch hochwertige Produkte und mutig-neue Kompositionen. Doch ist eine der Essenzen in der Sterneküche die Art und Weise des Schnitts und der Verarbeitung. Ohne Zweifel benötigt dieser Koch professionelles und verlässliches Werkzeug. Messer, die gefährlich scharf jeden Kürbis in kleinste Stückchen schneiden könnten, bilden die Grundvoraussetzung für das Kochhandwerk. Nicht umsonst sagt man, die Messer eines Kochs sind sein Heiligtum und dabei nicht nur von materiellem Wert. Sie werden in eigenen Taschen aufbewahrt und transportiert, täglich gereinigt und behutsam geschliffen. Mit einem minderwertigen Messer könnte er keine gute Arbeit verrichten, seinem Schöpfertum keinen freien Lauf lassen. Mit einem schlechten Messer lässt sich nun mal schwierig schneiden.

Fotos: Andreas Stommel während der Behandlung
© Bonner Zentrum für Ambulante Rehabilitation GmbH

Die Langlebigkeit dieses Messers versiegt, sobald es falsch oder unzureichend gepflegt wurde. Jedes gute Werkzeug benötigt die entsprechende Pflege und Wartung. Doch wie behandeln wir „Werkzeug“ aus Fleisch und Blut? Das ein schlagendes Herz in sich trägt und viele Muskeln, Sehnen und Knochen versorgt, die unermüdlich funktionieren müssen? Sportler*innen haben nur ein „Werkzeug“: ihren Körper. Dabei denken wir schnell an fitte Fußballer oder Athlet*innen bei Olympia. Ihre „Werkstatt“ führen sie stets mit sich; ein Team aus Ärzt*innen, Therapeut*innen, Ernährungsberater*innen und Personal Coaches…

 

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