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Ballettdirektor Stijn Celis bleibt in Saarbrücken bis 2021/2022.

Der Generalintendant des Saarländischen Staatstheaters Bodo Busse hat zu Beginn der Spielzeit 2019/2020  den Vertrag von Ballettchef Stijn Celis (55) bis 2021/2022 verlängert. »Die Bandbreite der Choreografien, die Stijn Celis mit dem Saarländischen Staatsballett zeigt, ist großartig. Er arbeitet mit der Saarbrücker Kompanie auf höchstem künstlerischem Niveau und entwickelt dabei seinen Stil stetig weiter. Als Choreograf ist Stijn Celis auch international gefragt,  durch seine Arbeiten an renommierten Häusern weltweit, steht er im Austausch mit den besten Choreografen unserer Zeit und schafft es, diese für gemeinsame Ballettproduktionen an unser Haus zu holen«, sagt Bodo Busse.

Der Belgier Stijn Celis leitet seit der Spielzeit 2014/2015 die Ballettsparte des Saarländischen Staatstheaters. Großen Erfolg feierten er und das Saarländische Staatsballett  in der vergangenen Spielzeit mit seinem neuen Stück, »610 Elm Drive« zur hochvirtuosen zweiten Klaviersonate von Sergei Rachmaninow im Rahmen des dreiteiligen Ballettabends »Extravaganzen«, für den Stijn Celis die angesehenen  Choreografen David Dawson und Angelin Preljocaj gewinnen konnte. Als Beitrag zum Beethoven-Jahr 2020  choreografiert Stijn Celis aktuell für das Saarländische Staatsballett »Prometheus«  zur Musik von Ludwig van Beethovens »Die Geschöpfe des Prometheus«. Die Premiere von »Prometheus« ist am Samstag, 5. Oktober 2019 im Großen Haus. Stijn Celis: »Ich freue mich, dass ich meine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Staatsballett fortsetzen kann. Dadurch habe ich die Möglichkeit, meine choreografische Handschrift zu erweitern und zugleich das Profil der Kompanie noch mehr zu schärfen.«

Stijn Celis startete seine Karriere als Tänzer beim Zürcher Ballett (Direktion Uwe Scholz) und wechselte 1993 ins Choreografie-Fach. Mit Verweis auf sein Stück »Quartett« 2001 bewertete der renommierte Tanzkritiker Horst Koegler Stijn Celis als »aufregendste Choreografen-Entdeckung der Saison«.  Bevor er in Saarbrücken als Ballettchef antrat, machte  er sich als freiberuflicher Choreograf international einen Namen, zwischen 2004 und 2007 war er Ballettdirektor am Stadttheater Bern. Bis 2014 war er wieder als freiberuflicher Choreograf tätig.

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