v. li. Wolfgang Asche, Barbara Rinke, Ivan Alboresi, Matthias Jendricke, Daniel Klajner; Foto: Birgit Susemihl
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Nordhäuser Theaterpreis für Ivan Alboresi

Ivan Alboresi, Ballettdirektor der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, ist mit dem Nordhäuser Theaterpreis ausgezeichnet worden. Der mit 1000 Euro dotierte Preis wird von der Stiftung der Kreissparkasse Nordhausen in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Theater Nordhausen e. V. verliehen. Landrat Matthias Jendricke, Vorsitzender des Stiftungsrats, überreichte den Preis in der Premiere einer Operngala.

Ivan Alboresi wurde im italienischen Salerno geboren und wuchs in Mirandola/Modena auf. Er absolvierte seine Tanzausbildung in klassischem und modernem Ballett sowie Jazz an der Accademia del Teatro Nuovo di Torino und an der John Cranko Akademie in Stuttgart. Engagements als Tänzer führten ihn unter anderem nach Wiesbaden, Ulm, Pforzheim, Marburg und St. Gallen. Von 2001 bis 2014 war er festes Mitglied der Ballettcompagnie des Mainfranken Theaters Würzburg. Hier begann er auch zu choreographieren und arbeitete als Regisseur. Seine Arbeit als Choreograph und Regisseur, für die er mehrmals ausgezeichnet wurde, führte ihn an die Oper Nizza, das Theater Erfurt, das Mainfranken Theater Würzburg und die Theater Ulm, Freiberg/Döbeln und Hof. Zuletzt schuf er eine neue Choreographie für Benjamin Brittens „Tod in Venedig“ am Tiroler Landestheater Linz.

In der Spielzeit 2003/2004 wurde Ivan Alboresi als erster Tänzer überhaupt mit dem Theaterpreis des Theaterfördervereins Würzburg ausgezeichnet und erhielt im Jahr 2009 den Kulturförderpreis der Stadt Würzburg.

Seit der Spielzeit 2016/2017 ist er Ballettdirektor der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH und feiert mit dem Ballett TN LOS! große Erfolge. Die Ballettcompagnie ist sowohl in der Region als auch überregional sehr beliebt und erhält zahlreiche Einladungen zu Galas in ganz Deutschland. Für das Ballett TN LOS! schuf er abendfüllende Choreographien zu Tschaikowskys „Schwanensee“ und Prokofjews „Romeo und Julia“, entdeckte in „Die Seele erzählt nicht, sie tanzt“ den Barockkomponisten Westhoff für die Ballettbühne und schuf die Choreographie zur Uraufführung der Ballettkomposition „Die Kraniche des Ibykus“ von Composer in Residence Christoph Ehrenfellner. Seine Inszenierung des Musicals „Dracula“ wurde zum Publikumsmagneten, für die Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen inszenierte er nicht weniger erfolgreich „Die Comedian Harmonists“. In der neuen Spielzeit folgen die Ballette „Ein Sommernachtstraum“ und „Der Tod und das Mädchen“, die Inszenierungen „Cabaret“ und bei den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen „Jesus Christ Superstar“ sowie „Die Fledermaus“ am Mittelsächsischen Theater Freiberg/Döbeln.

Herzlich gratulierten Barbara Rinke, Vorsitzende des Fördervereins Theater Nordhausen e. V., Landrat Matthias Jendricke, Intendant Daniel Klajner und Wolfgang Asche, Vorstand der Kreissparkasse Nordhausen, Ivan Alboresi. „Wir freuen uns auf die nächsten Ballettabende“, so Wolfgang Asche in seiner Ansprache.

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