Polina Semionova wird Berliner Kammertänzerin

24.04.2017

POLINA SEMIONOVA WIRD "BERLINER KAMMERTÄNZERIN"

Polina Semionova und Wieslaw Dudek in "Onegin" © Enrico Nawrath

Die Primaballerina Polina Semionova wird in sieben Produktionen in der Saison 2017/18 mitwirken, wie Nacho Duato, den Intendanten des Staatsballetts Berlin heute verkündete. Darunter zählt auch eine Premiere und das Gala-Programm „Polina & Friends“ in der wiedereröffneten Staatsoper Unter den Linden. Eine besondere Ehre wird Polina Semionova außerdem zu ihrem ersten Auftritt am 26. April 2017 zuteil: nach der Vorstellung von „Onegin“ wird sie als „Berliner Kammertänzerin“ ausgezeichnet.

In einem Pressegespräch mit dem Intendanten des Staatsballetts Berlin, Nacho Duato, sprach Polina Semionova über ihre Rückkehr nach einjähriger Bühnenpause und die Geburt ihres Sohnes Adrian. „Ich freue mich sehr, wieder auf der Bühne zu stehen. Ein Jahr habe ich nicht getanzt und natürlich fühlt sich jetzt alles anders an (mein Körper, meine Gedanken, usw). Ich habe das Gefühl, dass ich nach dieser Pause in eine neue Phase meines Tanzlebens eintrete. Ich genieße es, wie ich es auch vorher genossen habe und eröffne mir etwas Neues“, so die Ausnahmetänzerin. Außerdem gab sie ihre Auftritte in der kommenden Spielzeit bekannt. In der Saison 2017/2018 tanzt sie in den Produktionen „Dornröschen“, „Schwanensee“ und „Don Quixote“ in der Deutschen Oper Berlin sowie in „Giselle“, „Jewels“ und einer Premiere in der wiedereröffneten Staatsoper Unter den Linden. Darüber hinaus wird sie in dem Galaprogramm „Polina & Friends“ an zwei Terminen mit internationalen Partnern auftreten.

Zu ihrem ersten Auftritt am 26. April 2017, wird sie nach der Vorstellung von „Onegin“ in der Staatsoper im Schiller Theater als „Berliner Kammertänzerin“ ausgezeichnet. Der Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, wird ihr die Auszeichnung überreichen und zeigt sich begeistert: „Auch die größte Tänzerinnen-Karriere beginnt mit dem sprichwörtlichen ersten Schritt. Polina Semionova hat diese ersten Schritte hier in Berlin getan – und es freut mich, dass sie von dieser Stadt aus ihre herausragende Karriere über die großen Bühnen der Welt startete. Jetzt macht es mich stolz und begeistert mich, dass sie als Gastsolistin zum Staatsballett Berlin zurückkehrt. Es ist mir eine große Ehre, ihr den Titel „Berliner Kammertänzerin“ verleihen zu dürfen.“ Die Ehrung „Berliner Kammertänzer/in“ erhielten in Berlin bisher nur Oliver Matz (1995), Raffaela Renzi (1995), Gregor Seyffert (1999), Vladimir Malakhov (2014) und Michael Banzhaf (2017). Der seltene Ehrentitel wird vom Berliner Senat für hervorragende künstlerische Leistungen und eine mindestens fünfjährige ununterbrochene Zugehörigkeit zu einem Berliner Theater verliehen.

 

           

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