Beate Vollack verlässt das Theater St.Gallen

12.12.2017

Die Leiterin der Tanzkompanie des Theaters St.Gallen, Beate Vollack, wird Ballettdirektorin der Oper Graz. Die aus Berlin stammende Tänzerin und Choreografin ist seit 2014 Tanzchefin in St.Gallen. Sie wird in der kommenden Spielzeit erste Aufgaben in Graz übernehmen, bis Ende der Saison 2018/19 jedoch ihren Verpflichtungen als Leiterin der Tanzkompanie des Theaters St.Gallen nachkommen.

© Beate Volack/Oper Graz

Beate Vollack, derzeit Leiterin der Tanzkompanie am Theater St. Gallen, wird zu Beginn der kommenden Spielzeit Ballettdirektorin an der Oper Graz. Ihr Vertrag läuft bis zur Saison 2022/23. Beate Vollack, die auf eine eindrucksvolle Karriere als Tänzerin an der Komischen Oper Berlin (unter der Direktion von Tom Schilling) und am Bayerischen Staatsballett München (unter der Direktion von Konstanze Vernon und Ivan Liška) zurückblickt, arbeitet seit 2002 choreographisch im Operngenre (u.a. Salzburger Festspiele, Royal Opera House Covent Garden, Teatro Real Madrid). 2009 präsentierte sie mit „Don Quichotte“ ihr erstes abendfüllendes Ballett an der Oper Wroclaw. Seit 2014 leitet sie die Tanzkompanie des Theaters St. Gallen, wo sie u.a. „Roméo et Juliette“ (Hector Berlioz) und „Orfeo ed Euridice“ (Christoph Willibald Gluck) erarbeitete. 

Beate Vollack sieht ihrer neuen Aufgabe mit Spannung entgegen: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen von Nora Schmid und ich werde mit Hingabe meinen Teil dazu beitragen, den hohen künstlerischen Anspruch der Oper Graz fortzuführen und weiterzuentwickeln. Ich bin von Vorfreude erfüllt, gemeinsam mit dem gesamten Team Tanzkunst noch mehr zum integralen Bestandteil von Graz werden zu lassen.“

Die Geschäftsführende Intendantin der Oper Graz, Nora Schmid, ist sich sicher, in Beate Vollack eine Partnerin gefunden zu haben, die den Tanz in Graz weiter positioniert und dem Ballett der Oper Graz ein individuelles Profil verleihen wird: „Beate Vollack ist eine charismatische Künstlerin, die mit ihrer großen Begeisterungsfähigkeit, ihrem kreativen Potenzial und einem weiten ästhetischen Horizont das Ballett der Oper Graz beflügeln wird.“

An der Oper Graz arbeitete Beate Vollack in der Saison 2016/17 choreographisch an der Opernproduktion „Roméo et Juliette“ von Charles Gounod mit. Beate Vollack fiel bei dieser Arbeit die besondere Arbeitsatmosphäre an der Oper Graz auf: „Ich stieß stets in allen Abteilungen auf offene Ohren. Lösungsorientierung und der unbändige Wille, für das Publikum Kunst erfahrbar, nah und attraktiv darzubieten, sind mir in mehr als guter Erinnerung“.
„Immerfort in Bewegung und doch im Hier und Jetzt“, mit diesen Worten lädt Beate Vollack das Publikum ein, sich von der Leidenschaft für den Tanz anstecken zu lassen. Beate Vollack folgt Jörg Weinöhl nach, der auf eigenen Wunsch die Oper Graz am Ende der Saison 2017/18 verlässt. 
 

PM

 

           

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