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EDITORIAL   Man sollte meinen, der Tanz bietet Frauen mehr Karrierechancen als die freie Wirtschaft. Schließlich ist Tanzen - vor allem das Ballett - eine Frauendomäne. Die meisten...
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News und Events

  • 27 Jan 2012

    Ben Van Cauwenbergh bleibt für weitere sechs Jahre Chef des Aalto Ballett Theater Essen. Das hat der Aufsichtsrat der Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP) in seiner Sitzung am Donnerstag, dem 26. Januar bestätigt. "Dank Van Cauwenberghs ausgezeichneter künstlerischer Arbeit ist es der Essener Compagnie gelungen, neue Besucherschichten zu erschließen und hervorragende Zuschauerzahlen - in der Spielzeit 2010/2011 betrug die Platzauslastung 84% - zu erzielen", so der TUP-Aufsichtsratsvorsitzende Hans Schippmann. Van Cauwenberghs Vertrag läuft nun in beiderseitigem Einvernehmen bis zur Spielzeit 2018/2019 und sieht zudem vor, dass der gebürtige Belgier ab der Spielzeit 2013/2014 als Ballettintendant noch eigenverantwortlicher innerhalb der TUP wird agieren können. In Zukunft will Van Cauwenbergh vermehrt auch Kreationen anderer international renommierter Choreografen auf die Aalto-Bühne bringen. Pressetext

  • 21 Jan 2012

    Choreographer and author Rudi van Dantzig passed away. Rudi van Dantzig was one of the Netherlands’ greatest artists. Few people have left such a mark on the Dutch National Ballet and the Dutch dance world as Van Dantzig. He created over fifty ballets, often in collaboration with Toer van Schayk as set and costume designer, ranging from modern creations to adaptations of the legendary classics, which in turn often grew into classics themselves. Van Dantzig worked with many dancers in the Netherlands and abroad, whom he inspired in giving shape to his vision, whether they were corps de ballet dancers or great stars like Rudolf Nureyev, Alexandra Radius, Clint Farha and so many others. His emotional, intense and expressive work gave him the nickname ‘Dostoyevsky of dance’. Rudi van Dantzig started his career as a dancer in 1952 with Sonia Gaskell’s Ballet Recital, the forerunner of the Dutch National Ballet. After the foundation of the Dutch National Ballet in 1961, he became the company’s resident choreographer, and was co-artistic director from 1967 to 1971 and artistic director from 1971 to 1991. In this capacity, he made an incredible contribution to the blossoming of the art of dance in the Netherlands. His name will always remain linked to the company he led for so many years and to which he brought world fame. His unforgettable choreographic works include Nachteiland, Monument for a dead boy, Geverfde Vogels, No man’s land, Tij en ontij, Blown in A Gentle Wind, Ginastera, Four last songs, Voorbij gegaan, Onder mijne voeten, Want wij weten niet wat wij doen, Aartsengelen slachten den hemel rood, Herinneringen uit het ondergrondse and Pleisterplaats. On the occasion of his 75th birthday in 2009, the Dutch National Ballet paid tribute to their former artistic director with a programme dedicated to Van Dantzig and his work. Just last September, the company danced part of his Four Last Songs at the Gala – 50 years Dutch National Ballet and then performed it in its entirety in the anniversary programme Gold, alongside works by Hans van Manen and Toer van Schayk. Van Dantzig’s acclaimed version of Swan Lake was presented last October and November in The Amsterdam Music Theatre and will tour the Netherlands until March 2012. Romeo and Juliet, Rudi van Dantzig’s first full-length ballet created in 1967, will return to the Dutch National Ballet in March 2013. Awards Van Dantzig was awarded the Prix de la Critique 1961, the Choreography Prize from the City of Amsterdam in 1956 and 1970, the Sonia Gaskell Award 1985, the Life Time Achievement Award 2002 from the Benois de la Danse and the Silver Medal 2005 from the City of Amsterdam. In 1969, Van Dantzig was proclaimed Knight of the Order of Orange-Nassau and in 1991 an Officer of the same order. In Germany, he received the Verdienstkreuz am Bande in 1982. Author Rudi van Dantzig was also a well-known literary author. His debut novel For a lost soldier was published in 1986. He published a book about his memories of Rudolf Nureyev, The trail of a comet, in 1993, and the book The life of Willem Arondéus was published in 2003. Other literary works include Olga de Haas: een herinnering, Fata morgana van de schone vergankelijkheid, Afgrond, De bruid staat rechts van u and Toen gij naakt en bloot waart.

  • 04 Jan 2012

    Ballettchef Ralf Rossa: Vertragsverlängerung bis 2016. Der Aufsichtsrat der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle hat den Vertrag von Ballettdirektor und Chefchoreograf Ralf Rossa bis zum Ende der Spielzeit 2015/2016 verlängert. Damit würdigte der Aufsichtsrat die hohe künstlerische Qualität der Arbeit Ralf Rossas und sorgt mit dieser Entscheidung für Kontinuität innerhalb der künstlerischen Leitung der Oper Halle. Ralf Rossa ist seit 1998 Ballettdirektor und Chefchoreograf der Oper Halle und debütierte in dieser Funktion mit der Produktion „Schwanensee“. Jüngere Arbeiten in Halle sind die Uraufführung von „Schlafes Bruder“, „Cinderella“, „Endstation Sehnsucht“, „Amadeus“ und „Peter Pan“. In seiner 10. Jubiläumsspielzeit 2008/2009 brachte er „Ein Sommernachtstraum“ und „Petruschka / Daphnis und Chloe“ in neuen Choreografien auf die hallesche Bühne. Darüber hinaus inszenierte und choreografierte er im Frühjahr 2009 Glucks „Orphée et Eurydice“ an der Opéra de Nice. Für Halle entwickelte Ralf Rossa in der jüngsten Vergangenheit die Ballette „Die Geschichte vom Soldaten / Carmina Burana“, „Nijinsky“, „Die Schöne und das Biest“ und „Bernarda Albas Haus / Die vier Jahreszeiten“. Ende November 2011 erlebte „Die Schneekönigin“ in der Choreografie von Ralf Rossa eine bei Publikum und Kritik gleichermaßen gefeierte Premiere.

  • 17 Dec 2011

    Ivan Liška bleibt bis 2016 Direktor des Bayerischen Staatsballetts. Ivan Liška wurde am 8. November 1950 in Prag geboren und erhielt seine Ausbildung am Konservatorium in Prag. Nach dem Abschluss im Jahr 1969 emigrierte er aus seiner Heimat und ging zum Ballett der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Von 1974 bis 1977 war er Vortänzer (= Halbsolist) beim Ballett der Bayerischen Staatsoper (Staatsballett seit 1989), bevor er als Erster Solist zum Hamburger Ballett ging und dort Hauptrollen in zahlreichen Werken von John Neumeier tanzte und kreierte – Ein Sommernachtstraum, Matthäus Passion, Wie es Euch gefällt, die Hauptrolle in Zwischenräume - Neunte Sinfonie von Gustav Mahler, Titelpartien in Peer Gynt, Odyssee, außerdem in Werken von Robbins, Béjart, van Manen, Kylián, Balanchine, Cranko, Louis, Lubovitch, Limón, Tudor. Weltweite Gastspiele, u.a. als Onegin mit Natalia Makarova, führten ihn nach Paris, London, New York. Er tanzte in der Verfilmung der Kameliendame den Armand an der Seite von Marcia Haydée. Beim Plissetskaya-Wettbewerb erhielt er den Preis als bester Partner. Liška choreographierte im Rahmen der Hamburger Ballettwerkstätten und 1997 in Brno (Der Streit). Seit Beginn der Spielzeit 1998/99 ist Ivan Liška Direktor des Bayerischen Staatsballetts und hat seinen Vertrag, der derzeit bis 2016 läuft, inzwischen viermal verlängert. Unter seiner Leitung Ausweitung der Tourneen, u.a. nach St. Petersburg, Madrid und Indien, Budapest, Italien, Kanada, Prag, Athen, Türkei, Taiwan und China. Er präsentierte zahlreiche für das Bayerische Staatsballett neue Choreographen u. a. William Forsythe, José Limón, Jean Grand-Maître, Saburo Teshigawara, Amir Hosseinpour, Jacopo Godani, Jerome Robbins, Martin Schläpfer, Simone Sandroni, Terence Kohler, Jörg Mannes und Nacho Duato. Die Reihe der Klassiker-Neuproduktionen im Repertoire vervollständigte Liška mit Raymonda, die er Ray Barra anvertraute. In Liškas eigenen Produktionen von Dornröschen (2003/2004) und Le Corsaire (2007) demonstrierte er den für das Bayerische Staatsballett charakteristischen historisch reflektierenden Umgang mit der choreographischen Überlieferung. Gleichzeitig zeigt sich seine eigene künstlerische Handschrift in der freien Einrichtung des Materials für das Publikum unserer Zeit. Ivan Liška ist stellvertretender Sprecher der BBTK (Bundesdeutsche Ballett- und Tanzdirektoren Konferenz) und seit 2005 Mitglied des künstlerischen Rates des Nationaltheaters in Prag. Im Frühjahr 2007 wurde er vom Staatsministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten mit der "Medaille für besondere Verdienste um Bayern in einem Vereinten Europa" ausgezeichnet. Im Herbst 2008 würdigte ihn das Chinesische Kulturministerium mit dem "Preis für herausragende Verdienste um den internationalen kulturellen Austausch". Am 9. Juli 2009 überreichte ihm Ministerpräsident Horst Seehofer den "Bayerischen Verdienstorden". Im Februar 2012 wird er für seine Weltkarriere als Tänzer und als künstlerischer Leiter der Münchner Compagnie mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet. In Kooperation mit Konstanze Vernon, Leiterin der Heinz-Bosl-Stiftung, und Jan Broeckx, Leiter der Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München, gründete Ivan Liška im Herbst 2010 das Bayerische Staatsballett II / Junior Company.

  • 17 Dec 2011

    Die belgische Choreografin Anne Teresa De Keersmaeker erhielt am 14. Dezember 2011, das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien. Die Auszeichnung überreichte Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny im Rahmen einer Zeremonie im Odeon Theater in Wien. Vor rund einhundert geladenen Gästen würdigte Stadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny in seiner Ansprache die künstlerischen Verdienste dieser Pionierin des zeitgenössischen Tanzes für das Land Wien: "Anne Teresa De Keersmaeker hat mit Ihren Aufführungen und Produktionen nicht nur ein bestimmtes, immer größer werdendes Publikum erreicht, sondern schon sehr frühzeitig wichtige Spuren in dieser Stadt hinterlassen." Wie kaum eine andere hat Anne Teresa De Keersmaeker den zeitgenössischen Tanz seit den 80er Jahren geprägt - gemeinsam mit ihrer 1983 gegründeten Compagnie Rosas hat die belgische Choreografin tänzerische Meilensteine gesetzt. Ihr Oeuvre umfasst an die 50 Choreografien, darunter Stücke wie "Fase" (1982), "Rosas Danst Rosas" (1983), "Drumming" (1998) sowie "Bitches Brew/ Tacoma Narrows" (2003) oder "En Atendant" (2010), die zu ihren großen Erfolgen zählen. Die große Liebe zur Musik (J.S. Bach wie Beatles, Steve Reich oder W. A. Mozart) zeichnet De Keersmaekers choreografisches Wirken ebenso aus wie eine spielerische Leichtigkeit und zugleich mathematische Strukturiertheit. Ein großer Teil der Karriere von Anne Teresa De Keersmaeker ist mit Wien verknüpft. Bereits 1984 wurde ihr Schlüsselwerk "Rosas Danst Rosas" in einem mehrwöchigen Gastspiel im Wiener Serapionstheater gezeigt, 1989 war Rosas mit "Ottone Ottone" bei den Wiener Festwochen zu sehen. 1994 luden Karl Regensburger und Ismael Ivo, Begründer und Leiter des ImPulsTanz - Vienna International Dance Festivals, die belgische Ausnahmekünstlerin erstmals mit "Toccata" zu dem Wiener Tanzfestival ein. Seit damals ist sie regelmäßiger Gast von ImPulsTanz, große Erfolge feierte sie hier u.a. mit der Uraufführung ihres Gruppenstücks "Drumming" (1998), dem Gala Soirée Repertoire anlässlich des 20. Jubiläums ihrer Compagnie (2002) oder "Mozart / Concert Arias - Un moto di gioia" (2006) in Kooperation mit dem Theater an der Wien. 2011 war die mittlerweile 51jährige Choreografin bei ImPulsTanz selbst auf der Bühne zu sehen, gemeinsam mit vier Generationen von Rosas-TänzerInnen in der Neuinszenierung ihres Frühwerks "Elena's Aria". Insgesamt brachte Anne Teresa De Keersmaeker bereits 26 ihrer Produktionen bei ImPulsTanz zur Aufführung. Regelmäßig ist die Compagnie auch bei der szene salzburg oder am Theater an der Wien zu Gast - und der diesjährige Steirische Herbst in Graz eröffnete mit ihrem neuesten Werk "Cesena". In Ihren Dankesworten beschrieb Anne Teresa De Keersmaeker ihr Verhältnis zum Tanz: "Dance is the way I can best relate to the world - 30 years of work, and I like it more than ever." Pressetext

  • 09 Dec 2011

    NEUE KÜNSTLERISCHE LEITUNG DER SPARTE TANZ AN DEN STÄDTISCHEN BÜHNEN OSNABRÜCK Mit Beginn der Spielzeit 2012/13 übernimmt der junge italienische Choreograf Mauro de Candia die Leitung der Sparte Tanz an den Städtischen Bühnen Osnabrück. Dr. Patricia Stöckemann, derzeit Leiterin des Tanztheater Bremen, wird das Leitungsteam als Dramaturgin und Managerin der Dance Company Theater Osnabrück ergänzen.De Candia tritt die Nachfolge von Nanine Linning an, die Holger Schultze nach Heidelberg folgen wird. Seine Laufbahn als Tänzer wurde maßgeblich von Ballettdirektor Stephan Thoss geprägt, der ihn 2001 an das Ballett der Staatsoper Hannover engagierte. Als freischaffender Choreograf arbeitete Mauro de Candia bereits für viele bedeutende Companys, darunter das Royal Ballet of Flanders sowie das Staatsballett Berlin und wurde für seine künstlerische Arbeit mit zahlreichen Preisen geehrt.

  • 07 Dec 2011

    The Royal Danish Ballet announced that J'aime Crandall has been promoted to Principal Dancer. Nikolaj Hübbe, Ballet Master in Chief of The RDB, made the promotion on stage following Crandalls performance in The Nutcracker. J’aime Crandall graduated from the Kirov Academy in Washington D.C. She joined the Universal Ballet in Seoul, Korea, in 2000 where she performed works by Petipa, Balanchine, Brian Yoo and Vinogradov. In 2003, Crandall joined the Dutch National Ballet and in 2008 J’aime Crandall joined the Royal Danish Ballet, in February 2011 she was promoted to soloist and in December 2011 promoted to Principal Dancer.


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