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Editorial   Die Sommerpause steht bevor, und die Energie von Tänzern wie Choreografen scheint ungebrochen. Martin Schläpfer, neuer Chef des „ballett am rhein“, begeisterte mit „b.05“ zum...
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News und Events

  • 29 Jul 2010

    Nacho Duato ist neuer Ballettdirektor des Michailowsky Balletts. Der 53 jährige spanische Choreograf Nacho Duato, übernimmt vom Janur 2011 die Leitung des Michailowsky Balletts in St. Petersburg, zunächst für fünf Jahre. Nacho Duato ist der erste ausländische Choreograf nach Marius Petipa (1818-1910) , der eine solche Funktion in Russland übernimmt. Marius Petipa hatte bis 1907 das Ballett des Mariinski-Theaters in St. Petersburg geleitet. Der russischer Unternehmer und Mäzen Wladimir Kechman, Generaldirektor des Theaters bot ihn die Leitung des Balletts. „Ich werde mit viel Energie und Begeisterung in St. Petersbug arbeiten, es ist für mich eine Herausforderung“ sagte Duato bei der Pressekonferenz in Moskau. „Das nicht nur für das Mikhailovsky Theater, aber für den russischen Tanz im Allgemeinen, sehr wichtig" sagte Wladimir Kechman. Nacho Duato ist zurzeit Chefchoreograf der Compania Nacional de Danza in Madrid. Er hatte seine Karriere 1980 beim Cullberg Ballett in Stockholm angefangen. Ein Jahr später brachte ihn Jirí Kylián zum Nederlands Dans Theater, wo auch seine Laufbahn als Choreograph begann. In Deutschland waren Duatos Arbeiten auch am Stuttgarter Ballett und an der Deutschen Oper zu sehen. Im Frühjahr 2011 plant Duato ein Festival des modernen Tanzes in St. Petersburg.

  • 22 Jul 2010

    DENISE JEFFERSON, DIRECTOR OF THE AILEY SCHOOL HAS DIED The Ailey School mourns the loss of its director, Denise Jefferson, 65, from ovarian cancer on July 20, a member of the faculty since 1974, who became its director in 1984. She was known for her cheerful and encouraging support of the students, grown from 125 students in 1969 to 3500, with a faculty of 75 teachers presently who teach modern dance, jazz and classical ballet. Chicago-born Jefferson studied with Edna McRae, whose school of Russian based technique became known as one of the best in the country. But the ballet world was not for her. She discovered the world of modern dance and received a scholarship at the Martha Graham Center of Contemporary Dance. Her career began with the Peal Lang Dance Company. Along with Judith Jamison, former artistic director of the Alvin Ailey American Dance Theater, and Sylvia Waters, artistic director Ailey II, Jefferson was one of the three designated to support the work of Alvin Ailey, dancer and choreographer who founded the company in 1958 and ran it until his death in 1989. Chicago-born Jefferson was also known for creating an unusual degree program at nearby Fordham University in 1998, where company dancers could earn a bachelor of arts degree. Today, Ailey-trained dancers perform in modern dance companies around the world. She also leaves a sister, Margo Jefferson, a former book and theater critic for The New York Times and a daughter, Francesca Harper, dancer choreographer and singer. By Marian Horosko Denise Jefferson_Photo by Andrew Eccles.jpg

  • 03 May 2010

    Jan Broeckx übernimmt zum 1.10.2010 die Leitung der Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München. Mit diesem Wechsel an der Spitze der Ballett-Akademie beginnt ein neuer Abschnitt in der Geschichte der traditionsreichen Münchner Ausbildungsstätte für den Tänzernach-wuchs. Jan Broeckx folgt auf Robert North, dessen Berufung 2007 als Nachfolger von Konstanze Vernon von vornherein auf drei Jahre befristet war. Während der vergangenen drei Jahre, in denen Robert North die erfolgreiche Arbeit der Ballett-Akademie weiterführte und mit den Studierenden spannen-de neue Inszenierungen erarbeitete, stand ihm Konstanze Vernon, die Gründerin und langjährige Leiterin der Ballett-Akademie, in Leitungsfunktionen und als Dozentin weiterhin zur Seite. Mit dem Ausscheiden von Konstanze Vernon aus dem Kreis der Dozenten zum Studienjahr 2010/11 bedeutet der Amtsantritt von Jan Broeckx nun eine neue Ära in der Geschichte des Hauses. Jan Broeckx stammt aus Antwerpen, hat dort seine tänzerische Ausbildung absolviert und gewann als 17-Jähriger 1978 den Prix de Lausanne. Engagements führten den Ersten Solisten von 1978–1986 ins Ballett von Flandern, an die Deutsche Oper Berlin und ins Bayerische Staatsballett München; darüber hinaus gilt er als international gefragter Gast und Startänzer, auch bei großen Galaveran-staltungen, u.a. in London, Mailand, Florenz, Amsterdam, Tokio, Montreal und Hamburg. Seit 1998 gehört er als „Danseur etoile“ zum „Ballet National de Marseille-Roland Petit“, interpretiert(e) zahlreiche Rollen in dessen Balletten und studiert als einer der engsten Mitarbeiter weltweit die Werke von Roland Petit ein. Arbeiten für Film und Fernsehen, auch als Ballettmeister (u.a. in Mailand und Zürich) und pädagogi-sche Tätigkeiten ergänzen die Arbeit des 1985 in München zum „Künstler des Jahres“ ernannten Jan Broeckx. Choreographisch wie tänzerisch arbeitet(e) er u.a mit Rudolf Nurejew, George Balanchine, John Cranko, Hans van Manen, Rudi van Dantzig, Nils Christe, Ronald Hynd, Peter Schausfuss, Jiri Kylian, Alessandra Ferri, Altinai Asylmuratova, Lucia Lacara und der berühmten Zizi Jeanmaire.


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