TANZSPORT IN DEUTSCHLAND: KAMPF STATT TANZ

14.01.2014

Es brodelt weiterhin unter der glitzernden Oberfläche. Der Tanzsport in Deutschland steht, vor allem, was den Standardsektor angeht, vor einer Zerreißprobe.  

Die Lateiner haben diese übertriebenen Absichten des deutschen Verbandes, ihr Tanzen moderner zu machen, mit jeder Menge Einlagen aus dem Hip Hop schon eher wieder hinter sich. Die Besinnung auf die Basics setzt sich schön langsam wieder durch. Doch dem Standardtanzen wird weiterhin das elegante Schweben über das Parkett ausgetrieben - es wird kraftvoll gerannt. Und wenn man sich dabei verrennt, macht das nichts, denn hier gilt wie im Western das Recht des Stärkeren. Was vor allem für den Amateur-Tanzsportverband der „World Dancesport Federation“ gilt, der weiterhin ohne Rücksicht auf Verluste Tanzen modernisieren will.

Wir unterhielten uns über die verfahrene Situation mit Herbert und Ursula Stuber, einstigen erfolgreichen Amateur- und Professionaltänzern, die seit 40 Jahren die Entwicklungen sehr genau im Auge behalten, das grundlegende Lehrbuch des Tanzens in Deutschland verfasst haben und führend bei den Rahmenrichtlinien für Tanzausbildung beteiligt waren.  

Wie schätzen Sie die gegenwärtige Lage und die künftige Entwicklung ein? 

Ursula Stuber: „Dass der Tanzsportverband unter der Fuchtel des Deutschen Sportbundes...

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Foto Tassilo und Sabine Lax ©  Ute Fischbach-Kirchgraber

Professional-Vizeweltmeister Claudia Köhler und Benedetto Ferruggia © Thomas Kirchgraber

 

 

 

           
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