5/2012 September-Oktober

In eigener Sache: Ein Blick zurück auf 50 Ausgaben


Nach 50 Ausgaben von dance for you magazine sei es uns gestattet, einen Blick zurück zu

werfen. Als Herausgeberin schaue ich auf die Anfänge einer Zeitschrift – von der inhaltlichen Entwicklung bis hin zu Layout und Druck.

 

Die Anfänge

Im September 2004, nachdem ich die Pilotzeitschrift „Die Ballettschule – Das Magazin für Tanzpädagogik“ eingestellt hatte, begann ich über eine Fortsetzung nachzudenken, um ein Tanz-Fachmagazin zu etablieren. Damals war diese Idee revolutionär neu: ein Magazin, das Tanzprofis, Schüler sowie Publikum gleichermaßen anspricht und den Künstler mit seinen Erfolgen, Zielen und Idealen in den Mittelpunkt stellt. Vor allem gab es eine Vision: Mit jeder Ausgabe Anregungen zu geben, die dabei helfen, Entscheidungen zu treffen oder künstlerische Ideen und Konzepte zu entwickeln. Eine Web-Präsenz wurde eingerichtet,  sobald sich mir die Möglichkeit dafür bot. Und doch war es schwer, sich über Nacht bekannt zu machen. Kein Theater, keine Pressestelle, keine Schule, Akademie oder Festival kannte uns. Die Werbeeinnahmen, ließen auf sich warten –  ein Magazin lebt nicht aus der Luft, finanziert sich gewöhnlich aus Werbeeinnahmen – und viel privates Geld floss in dieses Herzensprojekt ein. Aber: Alle zwei Monate erschien ´dance for you´, und die gemeinsame, fruchtbare, spannende Zusammenarbeit in einem super Team liebenswerter und zugleich kompetenter und bedeutender Tanzkritiker und Journalisten, Grafischer Gestalter und Drucker kam dem inzwischen lesenswerten, beliebten Tanzmagazin zugute.  

 

Redaktion: E-Mail = Arbeitsflut

Und die Abonnentenzahlen wuchsen und wuchsen, was mich natürlich freute, aber ohne Zweifel

auch mehr Arbeit bedeutete. Die Flut von E-Mails und Adressen wollte verwaltet werden; die anfangs vielen „Rückläufer“ aufgrund ungültiger Adressen ließen mich manchmal verzweifeln. Aber irgendwie klappte es doch immer. Witzigerweise vermuteten irgendwann einige Leser gar eine große Redaktion, was ich erstaunt und lächelnd zur Kenntnis nahm und richtig stellen musste.

 

Blick nach vorn

Rückblickend stelle ich fest, dass aus einem kleinen Liebhaberprojekt ein größeres und vor allem qualitatives Magazin geworden ist, das sich nicht nur in der deutschen Tanzlandschaft, sondern auch weltweit etablieren konnte.  ´dance for you´  mit seinen deutschen und englischen Texten wird heute in mehr als 37 Ländern mit wachsender Begeisterung gelesen.

 

Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch allen danken, die mir mit ihrer Unterstützung, ihren

Beiträgen und ihrem Zuspruch geholfen haben, ´ dance for you´ magazine zu entwickeln und mit der Zeitschrift eine Plattform zu schaffen, der vielleicht noch der alte Geist des wahren Tanzes anhaftet: Jungen Talenten eine Plattform für ihre Kreativität zu bieten, die nicht selten einen beruflichen Einstieg bedeutet.

So soll es weitergehen und so wird es auch weitergehen. Dessen bin ich mir angesichts der vielen aktuellen LeserInnen und UnterstützerInnen, denen ich auch ein warmes Danke sage, gewiss.

 

Ihre Mihaela Vieru

Im Laufe der 50 Ausgaben sind seit 2004 immer mehr Autoren hinzugekommen; einige von ihnen sind seit dem ersten Jahr dabei, begleiten und unterstützen uns mit ihrer Kompetenz, bringen eigene Ideen und Vorschläge ein. Wir haben sie gefragt, was ihnen spontan einfällt, wenn sie an ihre Arbeit für „dance for you“ denken. Lesen Sie alle Statements im BLOG!

 

Inhalt 5/2012 September-Oktober

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